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	Kommentare zu: Bistum Fulda verklagt Stadt Geisa auf Zahlung von 350.000 € aus Vertrag von 1786	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Jan 2018 13:27:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Uwe Lehnert		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe Lehnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 13:27:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ergänzung zu Andreas Edmüller:

Hinzu kommt die fatale Entwicklung hin zu sog. freien Mitarbeitern bei den Zeitungen und Medienanstalten. Freie Mitarbeiter vermeiden eigene Meinungen zu Papier zu bringen, wenn diese nicht konform gehen mit der Tendenz des Blattes oder Senders bzw. des zuständigen Redakteurs. Beharren sie auf einer eigenen Meinung, dann war es der letzte Beitrag, der ihnen abgenommen wurde. Da Kunst bzw. hier Meinung »nach Geld geht«, resultiert daraus eine zunehmende Gleichschaltung unserer Medien. In den sozialen Medien (»Netzwerken«) kommt inzwischen Zensur dazu. Darauf darf insbesondere SPD-Maas stolz sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung zu Andreas Edmüller:</p>
<p>Hinzu kommt die fatale Entwicklung hin zu sog. freien Mitarbeitern bei den Zeitungen und Medienanstalten. Freie Mitarbeiter vermeiden eigene Meinungen zu Papier zu bringen, wenn diese nicht konform gehen mit der Tendenz des Blattes oder Senders bzw. des zuständigen Redakteurs. Beharren sie auf einer eigenen Meinung, dann war es der letzte Beitrag, der ihnen abgenommen wurde. Da Kunst bzw. hier Meinung »nach Geld geht«, resultiert daraus eine zunehmende Gleichschaltung unserer Medien. In den sozialen Medien (»Netzwerken«) kommt inzwischen Zensur dazu. Darauf darf insbesondere SPD-Maas stolz sein.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/01/bistum-fulda-verklagt-stadt-geisa-auf-zahlung-von-350000-euro-aus-vertrag-von-1786/#comment-149</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 11:31:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Abnahme der Qualität im deutschen Journalismus ist seit längerer Zeit beobachtbar. Meines Erachtens spielen die beiden folgenden Gründe dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle:
1. Früher hatten die führenden und qualitätsprägenden Köpfe meistens ein &quot;klassisches&quot; Studium vorzuweisen und waren &quot;Quereinsteiger&quot;. Heute geht die Tendenz durch das sogenannte Journalistik-Studium klar in Richtung Vereinheitlichung und Verflachung.
2. Der Kostendruck gerade auch bei den klassischen Druckmedien wie Zeitungen führt zur personellen Ausdünnung der Redaktionen und zu einem enormen Zeitdruck, der handwerklich solide Recherchearbeit oft verhindert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abnahme der Qualität im deutschen Journalismus ist seit längerer Zeit beobachtbar. Meines Erachtens spielen die beiden folgenden Gründe dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle:<br />
1. Früher hatten die führenden und qualitätsprägenden Köpfe meistens ein &#8222;klassisches&#8220; Studium vorzuweisen und waren &#8222;Quereinsteiger&#8220;. Heute geht die Tendenz durch das sogenannte Journalistik-Studium klar in Richtung Vereinheitlichung und Verflachung.<br />
2. Der Kostendruck gerade auch bei den klassischen Druckmedien wie Zeitungen führt zur personellen Ausdünnung der Redaktionen und zu einem enormen Zeitdruck, der handwerklich solide Recherchearbeit oft verhindert.</p>
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		<title>
		Von: Uwe Lehnert		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/01/bistum-fulda-verklagt-stadt-geisa-auf-zahlung-von-350000-euro-aus-vertrag-von-1786/#comment-147</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uwe Lehnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 13:13:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist immer wieder zu beobachten: Wir haben zwar – auch da gibt es Ausnahmen – keine Lügenpresse, wohl aber ein Lückenpresse und Erziehungspresse. Große Teile der Zeitungen sehen ihre Aufgabe nicht mehr darin, in erster Linie zu berichten und dann ggfs. das Geschehen aus persönlicher oder aus Sicht der präferierten Partei zu kommentieren. Also in guter alter, aber leider nicht mehr gültiger Journalistentradition Nachricht und Meinung zu trennen.

Die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung finanzierte eine Studie über das Verhalten der deutschen Presse in Sachen Flüchtlingskrise. Hier ein Ausschnitt aus einer Besprechung der Ergebnisse (Die Zeit, 20.7.17):

Zitat-Anfang:
Was sich liest wie eine Wutrede von »Lügenpresse«-Rufern, scheint jetzt eine Studie der Hamburg Media School und der Uni Leipzig zu belegen: In der Flüchtlingskrise, so ihr Fazit, haben wichtige deutsche Medien versagt. Statt einen offenen Diskurs zu ermöglichen, haben sie ihn erstickt.
Die Forscher unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Michael Haller (von 1987 bis 1990 Leiter des ZEIT-Dossiers) haben über unterschiedliche Zeiträume Tausende von Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, der Welt, der Bild sowie zahlreichen Regionalzeitungen analysiert, hauptsächlich von Februar 2015 bis März 2016.
… Die Urteile, zu denen die Autoren kommen, sind drastisch. Zusammengefasst: Das Land hat unter einem publizistischen Stromausfall gelitten – und die Gesellschaft hat sich in der Folge gefährlich gespalten.
Nicht nur hätten sich die »sogenannten Mainstreammedien« (die Studie zeigt durchaus ein wenig Verständnis für den Begriff) unisono hinter Angela Merkels Flüchtlingspolitik versammelt, »Losungen der politischen Elite« unkritisch übernommen und eine »euphemistisch-persuasive Diktion« des Begriffs der Willkommenskultur verbreitet. Wer dieser Regierungslinie skeptisch gegenübergestanden habe, habe sich in den Augen vieler Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtig gemacht.
Kritiker, so impliziert die Studie, mussten eines besseren Menschseins belehrt werden, mit Argumenten wie: Deutschland brauche Hunderttausende junger Flüchtlinge, als Arbeitskräfte und um der Überalterung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Auf diese Weise sei »Willkommenskultur zu einer Art Zauberwort verklärt« worden, »mit dem freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten«.
Zitat-Ende

Soviel zur Zuverlässigkeit der deutschen Zeitungen. Das Berichten über Vorgänge in der Kirche ist ebenso einseitig. Einige Blätter haben den Mut, kritisch über die Kirche zu berichten, schon viel seltener über den christlichen Glauben. (Selbst der »Spiegel« ist ziemlich deutlich unter Kontrolle der Kirchen geraten.) Sehr viele Blätter räumen den Kirchen überproportional viel Raum ein, kritische Stellungnahmen werden, wenn es sich schon nicht vermeiden lässt, behutsam »verpackt« Schließlich sind die kirchlichen Unternehmungen gute Anzeigenkunden, und auch der Bischof kann sehr ungehalten werden. Das möchte man vermeiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder zu beobachten: Wir haben zwar – auch da gibt es Ausnahmen – keine Lügenpresse, wohl aber ein Lückenpresse und Erziehungspresse. Große Teile der Zeitungen sehen ihre Aufgabe nicht mehr darin, in erster Linie zu berichten und dann ggfs. das Geschehen aus persönlicher oder aus Sicht der präferierten Partei zu kommentieren. Also in guter alter, aber leider nicht mehr gültiger Journalistentradition Nachricht und Meinung zu trennen.</p>
<p>Die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung finanzierte eine Studie über das Verhalten der deutschen Presse in Sachen Flüchtlingskrise. Hier ein Ausschnitt aus einer Besprechung der Ergebnisse (Die Zeit, 20.7.17):</p>
<p>Zitat-Anfang:<br />
Was sich liest wie eine Wutrede von »Lügenpresse«-Rufern, scheint jetzt eine Studie der Hamburg Media School und der Uni Leipzig zu belegen: In der Flüchtlingskrise, so ihr Fazit, haben wichtige deutsche Medien versagt. Statt einen offenen Diskurs zu ermöglichen, haben sie ihn erstickt.<br />
Die Forscher unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Michael Haller (von 1987 bis 1990 Leiter des ZEIT-Dossiers) haben über unterschiedliche Zeiträume Tausende von Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, der Welt, der Bild sowie zahlreichen Regionalzeitungen analysiert, hauptsächlich von Februar 2015 bis März 2016.<br />
… Die Urteile, zu denen die Autoren kommen, sind drastisch. Zusammengefasst: Das Land hat unter einem publizistischen Stromausfall gelitten – und die Gesellschaft hat sich in der Folge gefährlich gespalten.<br />
Nicht nur hätten sich die »sogenannten Mainstreammedien« (die Studie zeigt durchaus ein wenig Verständnis für den Begriff) unisono hinter Angela Merkels Flüchtlingspolitik versammelt, »Losungen der politischen Elite« unkritisch übernommen und eine »euphemistisch-persuasive Diktion« des Begriffs der Willkommenskultur verbreitet. Wer dieser Regierungslinie skeptisch gegenübergestanden habe, habe sich in den Augen vieler Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtig gemacht.<br />
Kritiker, so impliziert die Studie, mussten eines besseren Menschseins belehrt werden, mit Argumenten wie: Deutschland brauche Hunderttausende junger Flüchtlinge, als Arbeitskräfte und um der Überalterung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Auf diese Weise sei »Willkommenskultur zu einer Art Zauberwort verklärt« worden, »mit dem freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten«.<br />
Zitat-Ende</p>
<p>Soviel zur Zuverlässigkeit der deutschen Zeitungen. Das Berichten über Vorgänge in der Kirche ist ebenso einseitig. Einige Blätter haben den Mut, kritisch über die Kirche zu berichten, schon viel seltener über den christlichen Glauben. (Selbst der »Spiegel« ist ziemlich deutlich unter Kontrolle der Kirchen geraten.) Sehr viele Blätter räumen den Kirchen überproportional viel Raum ein, kritische Stellungnahmen werden, wenn es sich schon nicht vermeiden lässt, behutsam »verpackt« Schließlich sind die kirchlichen Unternehmungen gute Anzeigenkunden, und auch der Bischof kann sehr ungehalten werden. Das möchte man vermeiden.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/01/bistum-fulda-verklagt-stadt-geisa-auf-zahlung-von-350000-euro-aus-vertrag-von-1786/#comment-146</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 07:13:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie war das noch bei den Christen: Materielle Werte sind gar nicht so wichtig .... oder täusche ich mich da? Kommt offenbar ganz darauf an, wer von wem das Geld haben möchte ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war das noch bei den Christen: Materielle Werte sind gar nicht so wichtig &#8230;. oder täusche ich mich da? Kommt offenbar ganz darauf an, wer von wem das Geld haben möchte &#8230;.</p>
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