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	Kommentare zu: Argument #32: &#8222;Die Bibel sagt, es habe über 500 Zeugen für die Auferstehung gegeben.&#8220;	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Aug 2019 05:15:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Skydaddy		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/08/argument-32-bibel-ueber-500-zeugen-auferstehung/#comment-447</link>

		<dc:creator><![CDATA[Skydaddy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 05:15:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Paulus war bekanntlich nicht dabei, als Jesus (angeblich) auf Erden weilte oder sich nach seiner Auferstehung seinen Anhängern zeigte.

Sofern Paulus&#039; 500 Zeugen nicht schlichtweg erfunden sind, ist die Stelle mit den 500 Zeugen somit nur ein erstklassiger Beleg für die Leichtgläubigkeit des Paulus. Er kann diese Information nur vom Hörensagen kennen und zeigt nicht die geringste Skepsis, oder dass er das überprüft hätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paulus war bekanntlich nicht dabei, als Jesus (angeblich) auf Erden weilte oder sich nach seiner Auferstehung seinen Anhängern zeigte.</p>
<p>Sofern Paulus&#8216; 500 Zeugen nicht schlichtweg erfunden sind, ist die Stelle mit den 500 Zeugen somit nur ein erstklassiger Beleg für die Leichtgläubigkeit des Paulus. Er kann diese Information nur vom Hörensagen kennen und zeigt nicht die geringste Skepsis, oder dass er das überprüft hätte.</p>
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		Von: Peter		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/08/argument-32-bibel-ueber-500-zeugen-auferstehung/#comment-332</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 00:47:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Paulus hat höchstwahrscheinlich nie existiert. Gibt zumindest keinerlei Hinweise darauf. Sowieso ist er nicht Autor der Paulusbriefe. Die sind auch zu ganz anderen Zeiten entstanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paulus hat höchstwahrscheinlich nie existiert. Gibt zumindest keinerlei Hinweise darauf. Sowieso ist er nicht Autor der Paulusbriefe. Die sind auch zu ganz anderen Zeiten entstanden.</p>
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		Von: Jörn Dyck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/08/argument-32-bibel-ueber-500-zeugen-auferstehung/#comment-301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 16:18:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das nicht erstaunlich? 500 Personen ist der leibhaftige Gott erschienen, der ihnen ihre eigene Unsterblichkeit verkündet. Und keiner dieser 500 Personen sah sich dazu aufgerufen, dies aufzuschreiben oder einem Verwandten einen Brief zu senden.

Erst zwanzig Jahre später schrieb Paulus ein paar Zeilen darüber. Aber erst, nachdem ihm eine Vision zuteil wurde. Vorher fand er diese Zeugen entweder nicht plausibel oder sie waren ihm unbekannt. Erst nach seiner Vision tauchten die Zeugen plötzlich auf. 

Die Zeugen sollen angeblich kritische Nachfragen befriedigen: &quot;Seht her! 500 ehrbare Männer haben es bestätigt!&quot; Doch bei näherem Hinsehen bestätigt es nur die Kritiklosigkeit von Paulus, der die Erzählung von den 500 Zeugen einfach für bare Münze nahm (wenn er sie nicht gar selbst erfunden hatte oder sie von späteren Autoren eingefügt wurden). Es ist also kein Beispiel für die kritische Absicherung einer Geschichte, sondern ein Beispiel für Leichtgläubigkeit.

Wer Zeugen anführt, muss sie auch anführen. Es reicht nicht, zu beteuern, dass es irgendwo Zeugen gegeben hätte. Zeugen sind nur dann Zeugen, wenn man sie befragen kann. Dazu braucht man Namen und Adresse, außerdem den genauen Wortlaut ihrer Aussage. Die verschiedenen Aussagen müssen sich zudem inhaltlich decken. All das fehlt bei den angeblichen Zeugen von Paulus. Weder führt er die Zeugen an, noch deren Aussagen. Er vermeidet alles, was für die Leser seiner Briefe nachprüfbar gewesen wäre.

Hätte es die Zeugen wirklich gegeben, hätte Paulus alles daran gesetzt, deren Befragung durch die Leser möglich zu machen. Er hätte Namen und Wohnort angegeben, damit sich jeder überzeugen konnte. Die Zeugen hätten auch sicherlich mehr zu erzählen gehabt als: &quot;Ja, ich habe ihn gesehen&quot; -- sondern sie hätten berichtet, was Jesus gesagt und getan hat und welche Botschaft er ihnen mitgab.

Weil all dies fehlt, ist die ganze Geschichte schnell als unglaubwürdig oder zumindest unbrauchbar entlarvt. Weder taugt sie als Beweis für eine Auferstehung, noch für deren Zweck. Wer heute noch diese angeblichen Zeugen als Argument verwendet, beweist nur seine eigene Leichtgläubigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das nicht erstaunlich? 500 Personen ist der leibhaftige Gott erschienen, der ihnen ihre eigene Unsterblichkeit verkündet. Und keiner dieser 500 Personen sah sich dazu aufgerufen, dies aufzuschreiben oder einem Verwandten einen Brief zu senden.</p>
<p>Erst zwanzig Jahre später schrieb Paulus ein paar Zeilen darüber. Aber erst, nachdem ihm eine Vision zuteil wurde. Vorher fand er diese Zeugen entweder nicht plausibel oder sie waren ihm unbekannt. Erst nach seiner Vision tauchten die Zeugen plötzlich auf. </p>
<p>Die Zeugen sollen angeblich kritische Nachfragen befriedigen: &#8222;Seht her! 500 ehrbare Männer haben es bestätigt!&#8220; Doch bei näherem Hinsehen bestätigt es nur die Kritiklosigkeit von Paulus, der die Erzählung von den 500 Zeugen einfach für bare Münze nahm (wenn er sie nicht gar selbst erfunden hatte oder sie von späteren Autoren eingefügt wurden). Es ist also kein Beispiel für die kritische Absicherung einer Geschichte, sondern ein Beispiel für Leichtgläubigkeit.</p>
<p>Wer Zeugen anführt, muss sie auch anführen. Es reicht nicht, zu beteuern, dass es irgendwo Zeugen gegeben hätte. Zeugen sind nur dann Zeugen, wenn man sie befragen kann. Dazu braucht man Namen und Adresse, außerdem den genauen Wortlaut ihrer Aussage. Die verschiedenen Aussagen müssen sich zudem inhaltlich decken. All das fehlt bei den angeblichen Zeugen von Paulus. Weder führt er die Zeugen an, noch deren Aussagen. Er vermeidet alles, was für die Leser seiner Briefe nachprüfbar gewesen wäre.</p>
<p>Hätte es die Zeugen wirklich gegeben, hätte Paulus alles daran gesetzt, deren Befragung durch die Leser möglich zu machen. Er hätte Namen und Wohnort angegeben, damit sich jeder überzeugen konnte. Die Zeugen hätten auch sicherlich mehr zu erzählen gehabt als: &#8222;Ja, ich habe ihn gesehen&#8220; &#8212; sondern sie hätten berichtet, was Jesus gesagt und getan hat und welche Botschaft er ihnen mitgab.</p>
<p>Weil all dies fehlt, ist die ganze Geschichte schnell als unglaubwürdig oder zumindest unbrauchbar entlarvt. Weder taugt sie als Beweis für eine Auferstehung, noch für deren Zweck. Wer heute noch diese angeblichen Zeugen als Argument verwendet, beweist nur seine eigene Leichtgläubigkeit.</p>
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