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	Kommentare zu: Demut &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Sep 2018 22:14:19 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/09/demut-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 15:13:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kann diese ganze WzS-Clique nicht einmal ganz demutsvoll schweigen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann diese ganze WzS-Clique nicht einmal ganz demutsvoll schweigen?</p>
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		Von: Jörn Dyck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/09/demut-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-324</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 02:35:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Besten Dank für den guten Artikel!

Dass ausgerechnet Vertreter oder Anhänger der christlichen Religion von &quot;Demut&quot; sprechen, klingt für mich bizarr. 

Zu glauben, der Schöpfer der Welt hätte ausgerechnet ihre eigene Existenz gewollt und würde sich ausgerechnet um ihre kleinen Sünden und Gebete kümmern, ist alles andere als demütig. Es ist ganz im Gegenteil eine Weltsicht, die sich selbst in den Mittelpunkt der Welt stellt. Und zwar zu einer Zeit, zu der vernünftige Menschen längst erkannt haben, dass unsere Erde nur ein Staubkorn im Weltall und ebenso bedeutungslos ist. 

Demut bestünde darin, sich als staunender Beobachter dieses galaktischen Spektakels zu begreifen, und nicht, sich als dessen Grund und Zentrum auszurufen.

Auch die von Frau Behnken verlustig gemeldeten Eigenschaften wie &quot;Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauenswürdigkeit&quot; sind Begriffe, die sich in keinen redlichen Zusammenhang mit irgendeiner Kirche bringen lassen. 

Der ganze Witz ihrer Predigt liegt doch darin, dass sie an genau jener selbstherrlichen Abgehobenheit leidet, die sie den Politikern vorwirft. Denn es kommt ihr überhaupt nicht in den Sinn, die eigene Glaubwürdigkeit infrage zu stellen oder zu belegen. Sondern sie setzt diese einfach voraus als etwas, was über jeden Zweifel erhaben ist. Aus dieser sicheren Position zeigt sie mit dem Finger auf andere und empört sich.

Man kann über das Gezerre bezüglich Herrn Maaßen geteilter Meinung sein, aber man kann nicht bestreiten, dass Herr Maaßen die Verantwortung für den Vorfall übernehmen musste, und dass die politischen Amtsträger gezwungen waren, im Rampenlicht der Öffentlichkeit wieder Glaubwürdigkeit herzustellen. Wann konnte man das jemals über die Kirchen sagen? 

Und damit meine ich keineswegs nur Verantwortung für Skandale, sondern auch Verantwortung für eine belegbar falsche und gefälschte Lehre, die sie weiterhin als göttliche Wahrheit verkaufen. Hier zeigt sich nämlich: Abgehobenheit von der Realität ist bei den Kirchen kein Ausrutscher, sondern das Fundament. Es ist das gemeinsame Rauschmittel der Gemeinde. In der Politik wird gelegentlich gekifft -- aber Religion bedeutet Vollrausch.

Dieses Berauschtsein von der eigenen Großartigkeit führt dann zu selbstgerechten Sendungen wie dem &quot;Wort zum Sonntag&quot;: Die Sendung gibt sich rhetorisch geschickt als verlässlicher Kompass zur Weisheit aus, ist in Wahrheit jedoch ein rauschendes Fest der Dummheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besten Dank für den guten Artikel!</p>
<p>Dass ausgerechnet Vertreter oder Anhänger der christlichen Religion von &#8222;Demut&#8220; sprechen, klingt für mich bizarr. </p>
<p>Zu glauben, der Schöpfer der Welt hätte ausgerechnet ihre eigene Existenz gewollt und würde sich ausgerechnet um ihre kleinen Sünden und Gebete kümmern, ist alles andere als demütig. Es ist ganz im Gegenteil eine Weltsicht, die sich selbst in den Mittelpunkt der Welt stellt. Und zwar zu einer Zeit, zu der vernünftige Menschen längst erkannt haben, dass unsere Erde nur ein Staubkorn im Weltall und ebenso bedeutungslos ist. </p>
<p>Demut bestünde darin, sich als staunender Beobachter dieses galaktischen Spektakels zu begreifen, und nicht, sich als dessen Grund und Zentrum auszurufen.</p>
<p>Auch die von Frau Behnken verlustig gemeldeten Eigenschaften wie &#8222;Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauenswürdigkeit&#8220; sind Begriffe, die sich in keinen redlichen Zusammenhang mit irgendeiner Kirche bringen lassen. </p>
<p>Der ganze Witz ihrer Predigt liegt doch darin, dass sie an genau jener selbstherrlichen Abgehobenheit leidet, die sie den Politikern vorwirft. Denn es kommt ihr überhaupt nicht in den Sinn, die eigene Glaubwürdigkeit infrage zu stellen oder zu belegen. Sondern sie setzt diese einfach voraus als etwas, was über jeden Zweifel erhaben ist. Aus dieser sicheren Position zeigt sie mit dem Finger auf andere und empört sich.</p>
<p>Man kann über das Gezerre bezüglich Herrn Maaßen geteilter Meinung sein, aber man kann nicht bestreiten, dass Herr Maaßen die Verantwortung für den Vorfall übernehmen musste, und dass die politischen Amtsträger gezwungen waren, im Rampenlicht der Öffentlichkeit wieder Glaubwürdigkeit herzustellen. Wann konnte man das jemals über die Kirchen sagen? </p>
<p>Und damit meine ich keineswegs nur Verantwortung für Skandale, sondern auch Verantwortung für eine belegbar falsche und gefälschte Lehre, die sie weiterhin als göttliche Wahrheit verkaufen. Hier zeigt sich nämlich: Abgehobenheit von der Realität ist bei den Kirchen kein Ausrutscher, sondern das Fundament. Es ist das gemeinsame Rauschmittel der Gemeinde. In der Politik wird gelegentlich gekifft &#8212; aber Religion bedeutet Vollrausch.</p>
<p>Dieses Berauschtsein von der eigenen Großartigkeit führt dann zu selbstgerechten Sendungen wie dem &#8222;Wort zum Sonntag&#8220;: Die Sendung gibt sich rhetorisch geschickt als verlässlicher Kompass zur Weisheit aus, ist in Wahrheit jedoch ein rauschendes Fest der Dummheit.</p>
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