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	Kommentare zu: Kirche(n) von heute &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag, Thema: Moderne Kirchen	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Jun 2019 10:11:53 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Jörn		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 10:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den guten Artikel!

Meine Vermutung wäre, dass die mittelalterliche Märchenwelt vom Jesuskind und seiner jungfräulichen Mutter nur dann glaubwürdig ist, wenn sie in einem mittelalterlichen Umfeld erzählt und dargestellt wird. Der Besucher taucht in diese alte Märchenwelt ein, wenn er eine alte Kirche betritt. 

Hingegen verbleibt die eigene Phantasie beim Besuch einer modernen Kirche in der Moderne. Und dann funktioniert der erwünschte Selbstbetrug mit dem Jesuskind nicht mehr. Der Kontrast ist unübersehbar.

Auch die ganzen Gesänge, die Psalmen und Lobsprüche sind in mittelalterlicher und schwülstiger Sprache verfasst. Diese Schwülstigkeit ist zudem ein beliebtes Vehikel in Predigten, um Widersprüche zu verschleiern, oder um Ausdrücke in bestimmten Stellen der Predigt möglichst zweideutig oder nebulös zu halten, oder um ein besonderes Pathos zu erzeugen. All das funktioniert in einer modernen Beton-Kirche nicht so gut.

Die Gläubigen, die sich oft mürrisch über die modernen Kirchen äußern, wollen vermutlich eine ganz bestimmte Realitätsflucht geboten bekommen; deswegen sind sie ja gekommen.

Am Ende bleibt es ein Schauspiel, bei dem sich Priester und Gläubige gegenseitig etwas vorspielen. Kirchen sind Bühne und Kulisse. Sobald man das Licht anknipst und all das Pappmaché erkennt, ist der Zauber doch vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den guten Artikel!</p>
<p>Meine Vermutung wäre, dass die mittelalterliche Märchenwelt vom Jesuskind und seiner jungfräulichen Mutter nur dann glaubwürdig ist, wenn sie in einem mittelalterlichen Umfeld erzählt und dargestellt wird. Der Besucher taucht in diese alte Märchenwelt ein, wenn er eine alte Kirche betritt. </p>
<p>Hingegen verbleibt die eigene Phantasie beim Besuch einer modernen Kirche in der Moderne. Und dann funktioniert der erwünschte Selbstbetrug mit dem Jesuskind nicht mehr. Der Kontrast ist unübersehbar.</p>
<p>Auch die ganzen Gesänge, die Psalmen und Lobsprüche sind in mittelalterlicher und schwülstiger Sprache verfasst. Diese Schwülstigkeit ist zudem ein beliebtes Vehikel in Predigten, um Widersprüche zu verschleiern, oder um Ausdrücke in bestimmten Stellen der Predigt möglichst zweideutig oder nebulös zu halten, oder um ein besonderes Pathos zu erzeugen. All das funktioniert in einer modernen Beton-Kirche nicht so gut.</p>
<p>Die Gläubigen, die sich oft mürrisch über die modernen Kirchen äußern, wollen vermutlich eine ganz bestimmte Realitätsflucht geboten bekommen; deswegen sind sie ja gekommen.</p>
<p>Am Ende bleibt es ein Schauspiel, bei dem sich Priester und Gläubige gegenseitig etwas vorspielen. Kirchen sind Bühne und Kulisse. Sobald man das Licht anknipst und all das Pappmaché erkennt, ist der Zauber doch vorbei.</p>
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