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	Kommentare zu: Thema Taufe: Wie neugeboren &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Jul 2019 02:02:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Willie		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Willie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 02:02:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Nicht nur für zehn Minuten, sondern für immer und immer wieder. Dass er in Durststrecken auf seinem Lebensweg an übersprudelnden Menschen vorbeikommt, die ihm helfen.&lt;/blockquote&gt;

Dem kann ich durchaus zustimmen, denn Dank der úbersprudelnden Menschen, wie hier der Blogbetreiber einer ist, erkennen wir nicht nur fúr 10 Minuten, dass das Religionsgedöns nichts weiter als Humbug ist. Und dabei ist es dann völlig egal ob als unschudiges Baby mit Wasser benetzt oder nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nicht nur für zehn Minuten, sondern für immer und immer wieder. Dass er in Durststrecken auf seinem Lebensweg an übersprudelnden Menschen vorbeikommt, die ihm helfen.</p></blockquote>
<p>Dem kann ich durchaus zustimmen, denn Dank der úbersprudelnden Menschen, wie hier der Blogbetreiber einer ist, erkennen wir nicht nur fúr 10 Minuten, dass das Religionsgedöns nichts weiter als Humbug ist. Und dabei ist es dann völlig egal ob als unschudiges Baby mit Wasser benetzt oder nicht.</p>
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		<title>
		Von: Jörn		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/06/wie-neugeboren-das-wort-zum-wort-zum-sonntag-thema-taufe/#comment-429</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 00:31:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den guten Artikel. Gerade zur Taufe sind deutliche Worte angebracht.

Ich würde gerne zwei Gedanken beisteuern.

Erstens möchte ich bekräftigen, wie pervers und abartig die Vorstellung ist, kleine Babies wären mit einer &quot;Erbsünde&quot; behaftet. Der Artikel bringt das gut auf den Punkt. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich hatte neulich wieder ein neu geborenes Baby auf dem Arm -- im Grunde ein niedliches verschrumpeltes Fröschlein mit fest geschlossenen Augen, das friedlich vor sich hinschlummerte und darauf vertraute, dass wir Erwachsenen es beschützen werden. 

Und wie ich also dieses kleine Bündel aus Haut und Knochen längere Zeit auf dem Arm hielt,  und wie es da so vor sich hin schlief, spürte ich eine derart große Liebe und Zuneigung, dass ich es schwer in Worte fassen kann. Um wie viel stärker mögen wohl die Gefühle der Eltern sein?

Ich komme einfach nicht darüber hinweg, dass es tatsächlich Leute gibt, die diese unschuldigen Geschöpfe als &quot;unrein&quot; und von der Erbsünde &quot;verdorben&quot; darstellen. Wie bösartig muss man sein, um überhaupt nur auf diesen Gedanken zu kommen? 

Über viele Jahrhunderte galt es als gerechte Tatsache, dass diese zerbrechlichen Seelen in das ewige Feuer geworfen werden, wenn sie vor der Taufe stürben -- was bis zu den Erfolgen der modernen Medizin auch oft vorkam.

Diese ganze Ideologie ist widerwärtig, und nirgends ist sie widerwärtiger als angesichts solch zarter und wunderbarer Geschöpfe wie neugeborener Kinder.

Mein nächster Punkt betrifft ein Erlebnis bei einer Taufe. Ich war als einziger (und bekennender) Atheist als Taufpate berufen worden, zusammen mit weiteren sehr gläubigen Paten. Der Pfarrer instruierte uns vorab, dass wir dem Teufel abschwören müssten, dies wäre ein wesentlicher Teil der Zeremonie. 

Im Artikel oben heisst es: &quot;Es kann doch kein erwachsener, geistig gesunder Mensch heute noch ernsthaft die Auffassung vertreten, sein Kind müsse zunächst dem “Reich des Bösen” entrissen und als Schäflein auf die “richtige” Weide gestellt werden!?&quot;

Doch genau das war der Fall. Alle Paten und die Eltern mussten schwören, dass wir hinfort nicht mehr mit dem Teufel im Bunde wären, sondern jetzt auf der &quot;guten Seite&quot; mitmachen würden. (Man kann sich vorstellen, wie das den Teufel geärgert hat!)

Ich habe dann meine Bedenken geäußert und es wurde mir dann angeboten, ich könne diesen Schwur unbeantwortet lassen (also stumm bleiben). Denn der Pfarrer sagte lauter kurze Formeln, und man musste stets antworten mit &quot;Ich schwöre es!&quot;. Und bei einem dieser Verse blieb ich eben stumm.

Dann kam die Taufe. Der Pfarrer hob die Hände und formte sie wie zwei kleine Satelliten-Schüsseln, die den göttlichen Geist aufsaugten. Die Handflächen zeigten gen Himmel. Dann, mit einer dramatischen Geste, wandte er die Handflächen nach unten und &quot;bestrahlte&quot; das Kind. Man konnte sich förmlich die göttlichen Strahlen vorstellen, die er zuvor in seinen Körper gespeichert hatte, als wäre er ein Akku.

Ich hätte beinahe laut gelacht, so lächerlich war es. Aber man muss sich ja benehmen.

Übrigens ist mir die Patenschaft sehr wichtig. Auch der Schwur ist mir wichtig. Ich habe geschworen, dass ich für das Kind da sein würde, wenn mit den Eltern etwas passiert, und dass ich allgemein ein Auge auf das Kind haben würde. Ich bin quasi eine Art &quot;Versicherung&quot;. 

Allerdings eine, die tatsächlich da sein wird, wenn&#039;s mal brenzlig wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den guten Artikel. Gerade zur Taufe sind deutliche Worte angebracht.</p>
<p>Ich würde gerne zwei Gedanken beisteuern.</p>
<p>Erstens möchte ich bekräftigen, wie pervers und abartig die Vorstellung ist, kleine Babies wären mit einer &#8222;Erbsünde&#8220; behaftet. Der Artikel bringt das gut auf den Punkt. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich hatte neulich wieder ein neu geborenes Baby auf dem Arm &#8212; im Grunde ein niedliches verschrumpeltes Fröschlein mit fest geschlossenen Augen, das friedlich vor sich hinschlummerte und darauf vertraute, dass wir Erwachsenen es beschützen werden. </p>
<p>Und wie ich also dieses kleine Bündel aus Haut und Knochen längere Zeit auf dem Arm hielt,  und wie es da so vor sich hin schlief, spürte ich eine derart große Liebe und Zuneigung, dass ich es schwer in Worte fassen kann. Um wie viel stärker mögen wohl die Gefühle der Eltern sein?</p>
<p>Ich komme einfach nicht darüber hinweg, dass es tatsächlich Leute gibt, die diese unschuldigen Geschöpfe als &#8222;unrein&#8220; und von der Erbsünde &#8222;verdorben&#8220; darstellen. Wie bösartig muss man sein, um überhaupt nur auf diesen Gedanken zu kommen? </p>
<p>Über viele Jahrhunderte galt es als gerechte Tatsache, dass diese zerbrechlichen Seelen in das ewige Feuer geworfen werden, wenn sie vor der Taufe stürben &#8212; was bis zu den Erfolgen der modernen Medizin auch oft vorkam.</p>
<p>Diese ganze Ideologie ist widerwärtig, und nirgends ist sie widerwärtiger als angesichts solch zarter und wunderbarer Geschöpfe wie neugeborener Kinder.</p>
<p>Mein nächster Punkt betrifft ein Erlebnis bei einer Taufe. Ich war als einziger (und bekennender) Atheist als Taufpate berufen worden, zusammen mit weiteren sehr gläubigen Paten. Der Pfarrer instruierte uns vorab, dass wir dem Teufel abschwören müssten, dies wäre ein wesentlicher Teil der Zeremonie. </p>
<p>Im Artikel oben heisst es: &#8222;Es kann doch kein erwachsener, geistig gesunder Mensch heute noch ernsthaft die Auffassung vertreten, sein Kind müsse zunächst dem “Reich des Bösen” entrissen und als Schäflein auf die “richtige” Weide gestellt werden!?&#8220;</p>
<p>Doch genau das war der Fall. Alle Paten und die Eltern mussten schwören, dass wir hinfort nicht mehr mit dem Teufel im Bunde wären, sondern jetzt auf der &#8222;guten Seite&#8220; mitmachen würden. (Man kann sich vorstellen, wie das den Teufel geärgert hat!)</p>
<p>Ich habe dann meine Bedenken geäußert und es wurde mir dann angeboten, ich könne diesen Schwur unbeantwortet lassen (also stumm bleiben). Denn der Pfarrer sagte lauter kurze Formeln, und man musste stets antworten mit &#8222;Ich schwöre es!&#8220;. Und bei einem dieser Verse blieb ich eben stumm.</p>
<p>Dann kam die Taufe. Der Pfarrer hob die Hände und formte sie wie zwei kleine Satelliten-Schüsseln, die den göttlichen Geist aufsaugten. Die Handflächen zeigten gen Himmel. Dann, mit einer dramatischen Geste, wandte er die Handflächen nach unten und &#8222;bestrahlte&#8220; das Kind. Man konnte sich förmlich die göttlichen Strahlen vorstellen, die er zuvor in seinen Körper gespeichert hatte, als wäre er ein Akku.</p>
<p>Ich hätte beinahe laut gelacht, so lächerlich war es. Aber man muss sich ja benehmen.</p>
<p>Übrigens ist mir die Patenschaft sehr wichtig. Auch der Schwur ist mir wichtig. Ich habe geschworen, dass ich für das Kind da sein würde, wenn mit den Eltern etwas passiert, und dass ich allgemein ein Auge auf das Kind haben würde. Ich bin quasi eine Art &#8222;Versicherung&#8220;. </p>
<p>Allerdings eine, die tatsächlich da sein wird, wenn&#8217;s mal brenzlig wird.</p>
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