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	Kommentare zu: Wie funktioniert ein Ferrari-Reisesegen? Offener Brief an Pfarrer Christian Schmitt (Fulda)	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Jul 2019 11:02:25 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Jörn		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/ferrari-reisesegen-offener-brief-an-pfarrer-christian-schmitt-fulda/#comment-435</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 11:02:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei Geschichten wie diesen bin ich hin und her gerissen zwischen Hoffnungslosigkeit und Zuversicht. 

Hoffnungslosigkeit, weil mir klar wird, wie stark religiöse Scharlatanerie noch in der Gesellschaft verankert und akzeptiert ist. Weder die Zuschauer, noch die Veranstalter, noch die einzelnen Fahrer konnten sich dazu durchringen, einfach zu sagen: &quot;Ne, lass mal stecken&quot;. Der noble Herr Pfarrer kann sich absolut sicher sein, bei seiner Aktion nicht ausgelacht zu werden. Das finde ich deprimierend.

Zuversicht, weil ich mir denke, dass die &quot;säkulare Bewegung&quot; einfach Erfolg haben MUSS, wenn die &quot;Gegenseite&quot; mit derart lächerlichem Blödsinn aufwartet. 

Interessant finde ich, wie sich religiöse Riten ihre Nischen suchen, in denen sie unangreifbar sind. Beim Anfeuchten der Autos geht es nicht so sehr um Theologie als um ein Ritual, welches den Fahrern Glück wünscht, etwa als würde man sagen: &quot;Toi, toi, toi!&quot;. Wer das kritisiert, muss sich sofort fragen lassen: &quot;Hast Du etwa was dagegen, dass man den Fahrern Glück wünscht?&quot; Es ist eine Situation, in der kaum Widerspruch zu erwarten ist, weil, hey, was kann schon passieren? Schädlich ist so ein Segen sicher nicht. Und sich Glück zu wünschen ist menschlich und nobel.

Interessant ist auch der Gottesdienst, der ganz besonders gut besucht sein wird, wenn&#039;s dann doch mal richtig gekracht hat. Dort wird kein Wort darüber zu hören sein, dass Gott den Unfall hätte verhindern müssen, sondern nur, dass er sich in seiner unendlichen Güte der armen Seelen erbarmen wird. Erneut ist es tabu, auf den Unsinn und die Scharlatanerie hinzuweisen. Denn in Not und Trauer will niemand solche kritischen Worte hören. Hat man denn kein Herz?

Trotzdem sollte man sich bemerkbar machen, etwa mit Offenen Briefen wie hier bei AWQ, oder indem man sich kurz und freundlich an den Veranstalter wendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Geschichten wie diesen bin ich hin und her gerissen zwischen Hoffnungslosigkeit und Zuversicht. </p>
<p>Hoffnungslosigkeit, weil mir klar wird, wie stark religiöse Scharlatanerie noch in der Gesellschaft verankert und akzeptiert ist. Weder die Zuschauer, noch die Veranstalter, noch die einzelnen Fahrer konnten sich dazu durchringen, einfach zu sagen: &#8222;Ne, lass mal stecken&#8220;. Der noble Herr Pfarrer kann sich absolut sicher sein, bei seiner Aktion nicht ausgelacht zu werden. Das finde ich deprimierend.</p>
<p>Zuversicht, weil ich mir denke, dass die &#8222;säkulare Bewegung&#8220; einfach Erfolg haben MUSS, wenn die &#8222;Gegenseite&#8220; mit derart lächerlichem Blödsinn aufwartet. </p>
<p>Interessant finde ich, wie sich religiöse Riten ihre Nischen suchen, in denen sie unangreifbar sind. Beim Anfeuchten der Autos geht es nicht so sehr um Theologie als um ein Ritual, welches den Fahrern Glück wünscht, etwa als würde man sagen: &#8222;Toi, toi, toi!&#8220;. Wer das kritisiert, muss sich sofort fragen lassen: &#8222;Hast Du etwa was dagegen, dass man den Fahrern Glück wünscht?&#8220; Es ist eine Situation, in der kaum Widerspruch zu erwarten ist, weil, hey, was kann schon passieren? Schädlich ist so ein Segen sicher nicht. Und sich Glück zu wünschen ist menschlich und nobel.</p>
<p>Interessant ist auch der Gottesdienst, der ganz besonders gut besucht sein wird, wenn&#8217;s dann doch mal richtig gekracht hat. Dort wird kein Wort darüber zu hören sein, dass Gott den Unfall hätte verhindern müssen, sondern nur, dass er sich in seiner unendlichen Güte der armen Seelen erbarmen wird. Erneut ist es tabu, auf den Unsinn und die Scharlatanerie hinzuweisen. Denn in Not und Trauer will niemand solche kritischen Worte hören. Hat man denn kein Herz?</p>
<p>Trotzdem sollte man sich bemerkbar machen, etwa mit Offenen Briefen wie hier bei AWQ, oder indem man sich kurz und freundlich an den Veranstalter wendet.</p>
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		<title>
		Von: Steffen		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/ferrari-reisesegen-offener-brief-an-pfarrer-christian-schmitt-fulda/#comment-434</link>

		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 04:26:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht wurden nach der Segnung, mit dem auf die Autos besprenkelten Weihwasser, die Scheiben gereinigt und die bessere Sicht sorgt für weniger Unfälle?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht wurden nach der Segnung, mit dem auf die Autos besprenkelten Weihwasser, die Scheiben gereinigt und die bessere Sicht sorgt für weniger Unfälle?</p>
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		<title>
		Von: Rene Goeckel		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/ferrari-reisesegen-offener-brief-an-pfarrer-christian-schmitt-fulda/#comment-433</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene Goeckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 12:10:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe das vor vielen Jahren bei der &quot;Einweihung&quot; einer Lufthansa Maschine erlebt. Da stand tatsächlich ein als Priester verkleideter Typ und bespränkelte unter Abmurmeln von Zaubersprüchen ein nagelneues Flugzeug mit Weihwasser. Als zuständiger Ingenieur wäre ich beleidigt gewesen. Als Pilot sowieso.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das vor vielen Jahren bei der &#8222;Einweihung&#8220; einer Lufthansa Maschine erlebt. Da stand tatsächlich ein als Priester verkleideter Typ und bespränkelte unter Abmurmeln von Zaubersprüchen ein nagelneues Flugzeug mit Weihwasser. Als zuständiger Ingenieur wäre ich beleidigt gewesen. Als Pilot sowieso.</p>
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