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	Kommentare zu: Jünger werden &#8211; das Wort zum Wort zum Sonntag zum Thema Zufriedenheit	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Jul 2019 10:08:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Rene Goeckel		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/juenger-werden-das-wort-zum-wort-zum-sonntag-thema-zufriedenheit/#comment-439</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene Goeckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2019 10:08:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ein nettes Fundstück zu Frau Schardien:

&quot;Und wo haben Sie zuletzt Gott angetroffen?

Das war erst letzte Woche, in der Trauerhalle auf dem Friedhof. Wenn ich mich nicht getäuscht hab, saß Gott direkt neben der Tochter der Verstorbenen und hatte den Arm um sie gelegt.&quot;

Kopf -&#062; Tischkante!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein nettes Fundstück zu Frau Schardien:</p>
<p>&#8222;Und wo haben Sie zuletzt Gott angetroffen?</p>
<p>Das war erst letzte Woche, in der Trauerhalle auf dem Friedhof. Wenn ich mich nicht getäuscht hab, saß Gott direkt neben der Tochter der Verstorbenen und hatte den Arm um sie gelegt.&#8220;</p>
<p>Kopf -&gt; Tischkante!</p>
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		<title>
		Von: Rene Goeckel		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/juenger-werden-das-wort-zum-wort-zum-sonntag-thema-zufriedenheit/#comment-438</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene Goeckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2019 09:58:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat: „Entweder glauben Sie gar nicht wirklich an das, was Sie erzählen.“

Dann würde es sich um wissentlichen Betrug handeln, was eine Rückzahlung der Gage und Erstattung der Produktionskosten erfordern würde. 
Leider lässt sich das nicht beweisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: „Entweder glauben Sie gar nicht wirklich an das, was Sie erzählen.“</p>
<p>Dann würde es sich um wissentlichen Betrug handeln, was eine Rückzahlung der Gage und Erstattung der Produktionskosten erfordern würde.<br />
Leider lässt sich das nicht beweisen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Jörn		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/07/juenger-werden-das-wort-zum-wort-zum-sonntag-thema-zufriedenheit/#comment-437</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 17:03:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat: „Entweder glauben Sie gar nicht wirklich an das, was Sie erzählen.“

Das ist eine sehr interessante These, die mich verblüfft hat. Vielleicht glaubt die werte Frau Pastorin tatsächlich nicht so fest an das, was sie eigentlich laut ihres Schwurs glauben sollte. 

Ich beobachte häufig (gerade auch beim Wort zum Sonntag), wie absolute Aussagen relativiert und abgeschwächt werden. Man erkennt das an Ich-Aussagen, die im entscheidenden Moment plötzlich subjektiv formuliert werden und nicht objektiv. Die Frau Pastorin spricht nicht über Gottes Gebote oder Versprechungen (die man objektiv nachlesen könnte), sondern über sich selbst.

Man erkennt es auch an Worten wie „hoffen“ oder „glauben“. Papst Benedikt würde niemals sagen, er „hoffe“, dass es eine Jungfrau Maria gab. Sondern er sagt, dies sei eine objektive historische Tatsache. Er würde auch nicht sagen, dass er an ein Leben nach dem Tod „glaube“, sondern er besteht darauf als Tatsache.

Ganz anders Frau Schardien. Sie teilt in ihrer Ansprache mit: „Bei Beerdigungen erzähle ich als Pfarrerin von meiner Hoffnung auf geschenkte Zeit: Ich erzähle von meiner Hoffnung auf das ewige Leben.“

Da ist es wieder. Sie „erzählt“ von sich selbst und ihrer „Hoffnung“. Für mich klingt das ungefähr so, als würde sie sagen wollen: „Ich weiß ja selbst, dass es vermutlich nur ein Märchen ist, aber bitte streitet Euch nicht mit mir, denn ich möchte mir das Märchen erhalten, und ich gebe daher von vornherein zu, dass ich keine Argumente vorbringen kann“.

Im Grunde hat Frau Schardien nichts anzubieten, was ihre Hoffnung plausibel machen würde. Sie hält sich deswegen mit der Frage der Plausibilität gar nicht erst auf. Und auch nicht mit den Widersprüchen, die sich daraus ergeben. Ich finde, die Rezension entlarvt das sehr gut. 

Eine Sache noch: Dass Frau Schardien sich um die Bezahlung ihrer Rente sorgt, ist nobel. Hier wäre jedoch noch der Hinweis angebracht, dass praktisch der gesamte deutsche Klerus so gut wie nichts in die Rentenkasse einzahlt und sich dennoch einen fürstlichen Lebensabend genehmigt, natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Noch nobler wäre es daher, wenn sie dazu beitragen würde, dass sich dies ändert. Sie verdient ja schließlich genug, um für ihre Rente selbst zu sorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: „Entweder glauben Sie gar nicht wirklich an das, was Sie erzählen.“</p>
<p>Das ist eine sehr interessante These, die mich verblüfft hat. Vielleicht glaubt die werte Frau Pastorin tatsächlich nicht so fest an das, was sie eigentlich laut ihres Schwurs glauben sollte. </p>
<p>Ich beobachte häufig (gerade auch beim Wort zum Sonntag), wie absolute Aussagen relativiert und abgeschwächt werden. Man erkennt das an Ich-Aussagen, die im entscheidenden Moment plötzlich subjektiv formuliert werden und nicht objektiv. Die Frau Pastorin spricht nicht über Gottes Gebote oder Versprechungen (die man objektiv nachlesen könnte), sondern über sich selbst.</p>
<p>Man erkennt es auch an Worten wie „hoffen“ oder „glauben“. Papst Benedikt würde niemals sagen, er „hoffe“, dass es eine Jungfrau Maria gab. Sondern er sagt, dies sei eine objektive historische Tatsache. Er würde auch nicht sagen, dass er an ein Leben nach dem Tod „glaube“, sondern er besteht darauf als Tatsache.</p>
<p>Ganz anders Frau Schardien. Sie teilt in ihrer Ansprache mit: „Bei Beerdigungen erzähle ich als Pfarrerin von meiner Hoffnung auf geschenkte Zeit: Ich erzähle von meiner Hoffnung auf das ewige Leben.“</p>
<p>Da ist es wieder. Sie „erzählt“ von sich selbst und ihrer „Hoffnung“. Für mich klingt das ungefähr so, als würde sie sagen wollen: „Ich weiß ja selbst, dass es vermutlich nur ein Märchen ist, aber bitte streitet Euch nicht mit mir, denn ich möchte mir das Märchen erhalten, und ich gebe daher von vornherein zu, dass ich keine Argumente vorbringen kann“.</p>
<p>Im Grunde hat Frau Schardien nichts anzubieten, was ihre Hoffnung plausibel machen würde. Sie hält sich deswegen mit der Frage der Plausibilität gar nicht erst auf. Und auch nicht mit den Widersprüchen, die sich daraus ergeben. Ich finde, die Rezension entlarvt das sehr gut. </p>
<p>Eine Sache noch: Dass Frau Schardien sich um die Bezahlung ihrer Rente sorgt, ist nobel. Hier wäre jedoch noch der Hinweis angebracht, dass praktisch der gesamte deutsche Klerus so gut wie nichts in die Rentenkasse einzahlt und sich dennoch einen fürstlichen Lebensabend genehmigt, natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Noch nobler wäre es daher, wenn sie dazu beitragen würde, dass sich dies ändert. Sie verdient ja schließlich genug, um für ihre Rente selbst zu sorgen.</p>
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