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	Kommentare zu: Raushalten! &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Dec 2019 00:14:23 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Jörn Dyck		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2019 00:14:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin dafür, dass öffentlich debattiert wird. Da können auch gerne die Kirchen oder einzelne Gläubige mitmischen. 

Nach meiner Erfahrung wird jedoch vorausgesetzt, dass Ansichten, die mit dem eigenen Glauben begründet werden, als unantastbar gelten. 

Frau Behnke will einerseits ihren Glauben in die öffentliche Debatte einbringen, aber sie beschwert sich andererseits über kritische Äußerungen ihrer Zuhörer. Doch Kritik gehört nunmal zu einer Debatte. Wenn sie dazu nicht bereit ist, kann sie eben nicht teilnehmen.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn religiöse Standpunkte vermehrt in der Öffentlichkeit debattiert würden. Die Kirchen haben sich dieser Debatte viel zu lange entziehen können. Es ist nämlich genau andersherum, also Frau Behnke uns weismachen möchte: Nicht die Gesellschaft hat die Debatte verweigert, sondern die Kirchen. Die Kirchen sind genau in dem Augenblick verstummt, als die Debatte öffentlich und demokratisch wurde und sich jeder zu Wort melden konnte.

Wer hat Papst Benedikt daran gehindert, sich einem öffentlichen Streitgespräch mit Wissenschaftlern zu stellen? Wer hat Papst Franziskus daran gehindert, mit Historikern über die Bibel zu debattieren? An den Wissenschaftlern oder Historikern hat es nicht gelegen.

Die Kirchen wissen ganz genau, dass sie bei solchen Debatten nur verlieren können.

Das ist der Grund, warum die Kirchen dieser Debatte ausweichen, und das ist der Grund, warum ich diese Debatte befürworte. 

Amen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin dafür, dass öffentlich debattiert wird. Da können auch gerne die Kirchen oder einzelne Gläubige mitmischen. </p>
<p>Nach meiner Erfahrung wird jedoch vorausgesetzt, dass Ansichten, die mit dem eigenen Glauben begründet werden, als unantastbar gelten. </p>
<p>Frau Behnke will einerseits ihren Glauben in die öffentliche Debatte einbringen, aber sie beschwert sich andererseits über kritische Äußerungen ihrer Zuhörer. Doch Kritik gehört nunmal zu einer Debatte. Wenn sie dazu nicht bereit ist, kann sie eben nicht teilnehmen.</p>
<p>Ich würde es sehr begrüßen, wenn religiöse Standpunkte vermehrt in der Öffentlichkeit debattiert würden. Die Kirchen haben sich dieser Debatte viel zu lange entziehen können. Es ist nämlich genau andersherum, also Frau Behnke uns weismachen möchte: Nicht die Gesellschaft hat die Debatte verweigert, sondern die Kirchen. Die Kirchen sind genau in dem Augenblick verstummt, als die Debatte öffentlich und demokratisch wurde und sich jeder zu Wort melden konnte.</p>
<p>Wer hat Papst Benedikt daran gehindert, sich einem öffentlichen Streitgespräch mit Wissenschaftlern zu stellen? Wer hat Papst Franziskus daran gehindert, mit Historikern über die Bibel zu debattieren? An den Wissenschaftlern oder Historikern hat es nicht gelegen.</p>
<p>Die Kirchen wissen ganz genau, dass sie bei solchen Debatten nur verlieren können.</p>
<p>Das ist der Grund, warum die Kirchen dieser Debatte ausweichen, und das ist der Grund, warum ich diese Debatte befürworte. </p>
<p>Amen.</p>
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