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	Kommentare zu: Gedanken zu: Impulse von Stadtpfarrer Stefan Buß: Die Bienen von Bethlehem	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Dec 2020 08:12:52 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Jörn Dyck		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2020 08:12:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine tolle Analogie mit den Motten! Passt haargenau!

Wäre nicht auch die Analogie einer Fliege möglich? Die Fliege setzt sich auf jede Scheiße, denkt aber, es sei der tollste Leckerbissen.

Was wäre, wenn der Bienenkorb von einem Züchter in einen Schweinestall gestellt worden wäre, und wenn der einzige Lebenszweck der Bienen darin bestünde, dass der Imker eines Tages kommt und ihnen den Honig klaut? Denn wer es nicht wagt, mal aus dem Fenster zu fliegen, der denkt vielleicht, der Schweinestall sei die große weite Welt, und der Imker wäre der Papst, und die zwölf Schweine wären die zwölf Apostel.

Bienen sammeln, aber sie denken nicht. Nur deswegen sind sie eine nützliche Analogie für den Pfarrer. Wie wär&#039;s stattdessen mit einem Team aus Wissenschaftlern in einem Flugzeug, die Daten nicht nur sammeln, sondern damit verschiedene Theorien testen, um die falschen zu verwerfen? Denn ein Wissenschaftler, der die Daten nur sammelt, sie aber nicht auswertet, wäre ziemlich dumm.

Wie wär&#039;s mit einem Schwarm an Theologen? Selbst wenn die Theologen in einer rein theologischen Bibliothek sammeln würden, würde ihnen die Widersprüchlichkeit und die Albernheit aller Religionen auffallen, inklusive ihrer eigenen.

Was wäre, wenn die blumige Wiese überhaupt nicht existierte? Wenn es ein Märchen wäre? Wenn die Bienen niemals dort ankämen? Und wenn dann einfach jemand sagen würde, naja, öh, es war sowieso nur als Metapher gemeint, und die Wiese gäb&#039;s nur im Jenseits (dies aber völlig sicher).

Was der Herr Pfarrer nicht weiß: Wir Menschen sammeln fleißiger als alle Bienen. Wir sind nicht nur zur nächsten Wiese geflogen. Sondern wir haben inzwischen buchstäblich jeden Stein auf dem Planeten umgedreht, jeden Gipfel erklommen, haben ins Weltall geblickt und sind sogar bis an den Beginn der Zeit vorgedrungen. Die angebliche Zauberwiese existiert nicht, weder hier auf der Erde noch sonstwo. 

Diese blanke Tatsache starrt uns derart unausweichlich ins Gesicht, dass jene, die stets etwas anderes behauptet hatten, in allergrößte Erklärungsnot geraten. Diese Erklärung würde mich von Pfarrer Buß mehr interessieren als seine Theorien zu Bienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine tolle Analogie mit den Motten! Passt haargenau!</p>
<p>Wäre nicht auch die Analogie einer Fliege möglich? Die Fliege setzt sich auf jede Scheiße, denkt aber, es sei der tollste Leckerbissen.</p>
<p>Was wäre, wenn der Bienenkorb von einem Züchter in einen Schweinestall gestellt worden wäre, und wenn der einzige Lebenszweck der Bienen darin bestünde, dass der Imker eines Tages kommt und ihnen den Honig klaut? Denn wer es nicht wagt, mal aus dem Fenster zu fliegen, der denkt vielleicht, der Schweinestall sei die große weite Welt, und der Imker wäre der Papst, und die zwölf Schweine wären die zwölf Apostel.</p>
<p>Bienen sammeln, aber sie denken nicht. Nur deswegen sind sie eine nützliche Analogie für den Pfarrer. Wie wär&#8217;s stattdessen mit einem Team aus Wissenschaftlern in einem Flugzeug, die Daten nicht nur sammeln, sondern damit verschiedene Theorien testen, um die falschen zu verwerfen? Denn ein Wissenschaftler, der die Daten nur sammelt, sie aber nicht auswertet, wäre ziemlich dumm.</p>
<p>Wie wär&#8217;s mit einem Schwarm an Theologen? Selbst wenn die Theologen in einer rein theologischen Bibliothek sammeln würden, würde ihnen die Widersprüchlichkeit und die Albernheit aller Religionen auffallen, inklusive ihrer eigenen.</p>
<p>Was wäre, wenn die blumige Wiese überhaupt nicht existierte? Wenn es ein Märchen wäre? Wenn die Bienen niemals dort ankämen? Und wenn dann einfach jemand sagen würde, naja, öh, es war sowieso nur als Metapher gemeint, und die Wiese gäb&#8217;s nur im Jenseits (dies aber völlig sicher).</p>
<p>Was der Herr Pfarrer nicht weiß: Wir Menschen sammeln fleißiger als alle Bienen. Wir sind nicht nur zur nächsten Wiese geflogen. Sondern wir haben inzwischen buchstäblich jeden Stein auf dem Planeten umgedreht, jeden Gipfel erklommen, haben ins Weltall geblickt und sind sogar bis an den Beginn der Zeit vorgedrungen. Die angebliche Zauberwiese existiert nicht, weder hier auf der Erde noch sonstwo. </p>
<p>Diese blanke Tatsache starrt uns derart unausweichlich ins Gesicht, dass jene, die stets etwas anderes behauptet hatten, in allergrößte Erklärungsnot geraten. Diese Erklärung würde mich von Pfarrer Buß mehr interessieren als seine Theorien zu Bienen.</p>
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