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	Kommentare zu: Was tröstet? &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 Jan 2021 18:15:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 18:15:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-824&quot;&gt;sybille&lt;/a&gt;.

Liebe Sybille,
auch hier gibt es zum dem, was Du sagst, wenig hinzu zufügen!
Die Floskelndrescherei, mag ja für manche*n hilfreich und tröstend sein.
Nur bei genauerer Betrachtung, sind diese so weiterführend und gehaltvoll, wie Zuckerwatte!
Schmeckt im ersten Moment gut, aber mehr auch nicht!
Trauerbewältigung halte ich für wichtig!
Aber bitte für mich ohne religiösen Bezug!
Das ist auch n.M.n. Privatsache.
Für mich wäre es wichtig, über sie/ihn zu reden, die heiteren Dinge, oder auch ein paar Anekdoten über die/den verstorbene*n zum besten zu geben.
Das die/der jenige jetzt bei Gott im Paradies, oder an einem besseren Ort ist, damit kann ich wenig anfgangen und das wirkt auf mich, wie Grimms Märchen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-824">sybille</a>.</p>
<p>Liebe Sybille,<br />
auch hier gibt es zum dem, was Du sagst, wenig hinzu zufügen!<br />
Die Floskelndrescherei, mag ja für manche*n hilfreich und tröstend sein.<br />
Nur bei genauerer Betrachtung, sind diese so weiterführend und gehaltvoll, wie Zuckerwatte!<br />
Schmeckt im ersten Moment gut, aber mehr auch nicht!<br />
Trauerbewältigung halte ich für wichtig!<br />
Aber bitte für mich ohne religiösen Bezug!<br />
Das ist auch n.M.n. Privatsache.<br />
Für mich wäre es wichtig, über sie/ihn zu reden, die heiteren Dinge, oder auch ein paar Anekdoten über die/den verstorbene*n zum besten zu geben.<br />
Das die/der jenige jetzt bei Gott im Paradies, oder an einem besseren Ort ist, damit kann ich wenig anfgangen und das wirkt auf mich, wie Grimms Märchen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: sybille		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-824</link>

		<dc:creator><![CDATA[sybille]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 16:40:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die kirchlichen Vertröstungen und Hoffnungen werden eben immer mehr durchschaut und fallen so als „Wege, mit der Trauer umzugehen“ sang- und klanglos weg.
Der  kirchliche Trost im Fernsehn, wie hier wieder zu sehen,  ist nichts als eine Aneinanderreihung gängiger, nichtssagender  Floskeln, wie sie die Kirchen seit langen Zeiten verwenden. Die Verkündiger*innen gehen davon aus, dass durch ständige Wiederholung von leerem Gerede doch etwas davon hängenbleibt. Schon heute graust es vielen Menschen vor kirchlichen Beerdigungen wegen des Anhören-Müssens dieser, die Realität verschleiernden Plattitüden.
Wenn schon Grabreden, dann keine Lügen und keine Märchen- es wartet nichts Größeres auf uns, und auch nicht „etwas viel Größeres“. Wer das verinnerlicht hat, lebt sein Leben gelassener. Echt hilfreich ist dabei der zitierte Gedanke von Arik Brauer, mit den beiden Ewigkeiten vor und nach dem Leben, in denen man nicht existiert. Auch Gunkl schließt wie immer sehr gekonnt das Modell der Reinkarnation aus. ;) Und für Einstein sind die Religionen „eine Incarnation des primitiven Aberglaubens“ (Einsteins Brief an Gutkind. (Princeton, 3.1. 54)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kirchlichen Vertröstungen und Hoffnungen werden eben immer mehr durchschaut und fallen so als „Wege, mit der Trauer umzugehen“ sang- und klanglos weg.<br />
Der  kirchliche Trost im Fernsehn, wie hier wieder zu sehen,  ist nichts als eine Aneinanderreihung gängiger, nichtssagender  Floskeln, wie sie die Kirchen seit langen Zeiten verwenden. Die Verkündiger*innen gehen davon aus, dass durch ständige Wiederholung von leerem Gerede doch etwas davon hängenbleibt. Schon heute graust es vielen Menschen vor kirchlichen Beerdigungen wegen des Anhören-Müssens dieser, die Realität verschleiernden Plattitüden.<br />
Wenn schon Grabreden, dann keine Lügen und keine Märchen- es wartet nichts Größeres auf uns, und auch nicht „etwas viel Größeres“. Wer das verinnerlicht hat, lebt sein Leben gelassener. Echt hilfreich ist dabei der zitierte Gedanke von Arik Brauer, mit den beiden Ewigkeiten vor und nach dem Leben, in denen man nicht existiert. Auch Gunkl schließt wie immer sehr gekonnt das Modell der Reinkarnation aus. 😉 Und für Einstein sind die Religionen „eine Incarnation des primitiven Aberglaubens“ (Einsteins Brief an Gutkind. (Princeton, 3.1. 54)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-823</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 11:36:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie ich an anderer Stelle hier schon mal angemerkt habe:

Warum müssen &quot;Gläubige&quot; überhaupt getröstet werden?!
Wenn sie wirklich an ihr &quot;pardiesisches&quot; Jenseits glaubten , würden auf den Friedhöfen fröhliche, ausschweifende, festivalartige Partys veranstaltet werden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich an anderer Stelle hier schon mal angemerkt habe:</p>
<p>Warum müssen &#8222;Gläubige&#8220; überhaupt getröstet werden?!<br />
Wenn sie wirklich an ihr &#8222;pardiesisches&#8220; Jenseits glaubten , würden auf den Friedhöfen fröhliche, ausschweifende, festivalartige Partys veranstaltet werden!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-822</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 09:39:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=13671#comment-822</guid>

					<description><![CDATA[Und nicht zu vergessen, wie mit der Drohung der Hölle, viele Menschen zum Glauben genötigt werden!
Denn, darauf basiert letztendlich der ganze Glauben und verfolgt diese Zielsetzung!
Sicherlich steht es jedem frei, dass zu glauben, oder auch nicht zu glauben.
Dennoch halte ich es in manchen Bezügen für äußerst bedenklich, frei denkende Menschen von einem immerwährenden Paradies, in dem wir uns ja anscheinend in einem dauerorgasmusählichem Zustand befinden, zu vermitteln! Nicht nur, dass mit Schuld und Angst die Gegenseite (ewige Höllenqualen) aufgezeigt wird, sondern, dass es viele Menschen zu Leichtsinn verführen kann und sie dadurch ihre dieseitige Existenz für nicht relevant, ja gar für bedeutungslos erachten. Das führt dann zwangsläufig zu einer grundsätzlichen Verneinung des Lebens und zu einer Bejahung des Todes, der ohnhin unausweichlich ist! Glauben an einer Áuferstehung, hin oder her! Sterben, müssen wir trotzdem!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und nicht zu vergessen, wie mit der Drohung der Hölle, viele Menschen zum Glauben genötigt werden!<br />
Denn, darauf basiert letztendlich der ganze Glauben und verfolgt diese Zielsetzung!<br />
Sicherlich steht es jedem frei, dass zu glauben, oder auch nicht zu glauben.<br />
Dennoch halte ich es in manchen Bezügen für äußerst bedenklich, frei denkende Menschen von einem immerwährenden Paradies, in dem wir uns ja anscheinend in einem dauerorgasmusählichem Zustand befinden, zu vermitteln! Nicht nur, dass mit Schuld und Angst die Gegenseite (ewige Höllenqualen) aufgezeigt wird, sondern, dass es viele Menschen zu Leichtsinn verführen kann und sie dadurch ihre dieseitige Existenz für nicht relevant, ja gar für bedeutungslos erachten. Das führt dann zwangsläufig zu einer grundsätzlichen Verneinung des Lebens und zu einer Bejahung des Todes, der ohnhin unausweichlich ist! Glauben an einer Áuferstehung, hin oder her! Sterben, müssen wir trotzdem!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-821</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 08:40:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=13671#comment-821</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-820&quot;&gt;Christian&lt;/a&gt;.

Zur Bewältigung solcher Detailfragen haben Christen verschiedene Strategien auf Lager. 

Die umfangreichen akribischen theologischen Abhandlungen zu Themen wie diesen erscheinen aus heutiger Sicht so lächerlich und albern, dass sie für die Glaubensvermittlung praktisch unbrauchbar geworden sind. 

Ein oft anzutreffendes Manöver ist das Ausweichen auf Phrasen, die bis zur Sinn- und Bedeutungslosigkeit vernebelt und verallgemeinert sind, wie zum Beispiel Frau Schardiens großes Wunsch-Irgendwas.

Neben solcher Verschwurbelung ebenfalls beliebt ist das Abgleiten in eine Art Kleinkindsprache (&quot;Gott wohnt nebenan&quot;) - ebenfalls immer ein Indiz dafür, dass es hier um menschliche Wunschphantasien handelt.

Gegen eine blühende Phantasie und irrationale Wunschvorstellungen ist freilich nichts einzuwenden - dank Aufklärung und Säkularisierung sind die Gedanken heute freier denn je. Und intellektuelle Redlichkeit, Vernunft und Skepsis sind zwar feine Dinge, aber keineswegs vorgeschrieben oder verpflichtend. 

Es gibt ja sicher noch Menschen, die in der gleichen Scheinwirklichkeit unterwegs sind wie Frau Schardien und die bereit sind, deren einseitig verzerrte Interpretation der biblisch-christlichen Jenseitslehre frag- und widerspruchslos zu schlucken, weil sie ihnen tatsächlich hoffnungsvoll erscheint, weil sie als Gläubige nichts zu befürchten haben und weil ihnen das Schicksal ihrer glaubensfreien oder andersgläubigen Mitmenschen egal sein kann. 

Ebenfalls egal muss ihnen sein, dass sie dadurch eine religiöse Ideologie unnötigerweise künstlich am Leben erhalten, die es Menschen, die sich aus der Bibel all das herausholen, was Frau Schardien &lt;strong&gt;weglässt&lt;/strong&gt; ermöglicht, ihre Verbrechen biblisch-christlich zu legitimieren. Ein hoher Preis für ein bisschen religiöse Realitätsflucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-820">Christian</a>.</p>
<p>Zur Bewältigung solcher Detailfragen haben Christen verschiedene Strategien auf Lager. </p>
<p>Die umfangreichen akribischen theologischen Abhandlungen zu Themen wie diesen erscheinen aus heutiger Sicht so lächerlich und albern, dass sie für die Glaubensvermittlung praktisch unbrauchbar geworden sind. </p>
<p>Ein oft anzutreffendes Manöver ist das Ausweichen auf Phrasen, die bis zur Sinn- und Bedeutungslosigkeit vernebelt und verallgemeinert sind, wie zum Beispiel Frau Schardiens großes Wunsch-Irgendwas.</p>
<p>Neben solcher Verschwurbelung ebenfalls beliebt ist das Abgleiten in eine Art Kleinkindsprache (&#8222;Gott wohnt nebenan&#8220;) &#8211; ebenfalls immer ein Indiz dafür, dass es hier um menschliche Wunschphantasien handelt.</p>
<p>Gegen eine blühende Phantasie und irrationale Wunschvorstellungen ist freilich nichts einzuwenden &#8211; dank Aufklärung und Säkularisierung sind die Gedanken heute freier denn je. Und intellektuelle Redlichkeit, Vernunft und Skepsis sind zwar feine Dinge, aber keineswegs vorgeschrieben oder verpflichtend. </p>
<p>Es gibt ja sicher noch Menschen, die in der gleichen Scheinwirklichkeit unterwegs sind wie Frau Schardien und die bereit sind, deren einseitig verzerrte Interpretation der biblisch-christlichen Jenseitslehre frag- und widerspruchslos zu schlucken, weil sie ihnen tatsächlich hoffnungsvoll erscheint, weil sie als Gläubige nichts zu befürchten haben und weil ihnen das Schicksal ihrer glaubensfreien oder andersgläubigen Mitmenschen egal sein kann. </p>
<p>Ebenfalls egal muss ihnen sein, dass sie dadurch eine religiöse Ideologie unnötigerweise künstlich am Leben erhalten, die es Menschen, die sich aus der Bibel all das herausholen, was Frau Schardien <strong>weglässt</strong> ermöglicht, ihre Verbrechen biblisch-christlich zu legitimieren. Ein hoher Preis für ein bisschen religiöse Realitätsflucht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://www.awq.de/2021/01/was-troestet-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-820</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 07:39:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=13671#comment-820</guid>

					<description><![CDATA[Mich würde vielmehr interessieren, wie die genaue Umsetzung funktioniert, um ins Jenseits zu kommen.
Wie soll ich mir das konkret vorstellen? Ist das eine andere Dimension? Was erwartet mich da? Ein schöner Garten? Gibt es dort auch einen 24-Stunden Rhythmus (Tag und Nacht)? Die Existenz dort von mir, wie muss ich mir die physisch verstehen? Bin ich dann immer noch von Nahrung abhängig?
Mag ja auch sein, dass das es aufregend ist, auf tote Verwandte und Freunde zu treffen. Nur, was kommt dann? Das müsste doch -wenn die Euphorie verflogen ist- eine gähnend-langweilige Einöde sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde vielmehr interessieren, wie die genaue Umsetzung funktioniert, um ins Jenseits zu kommen.<br />
Wie soll ich mir das konkret vorstellen? Ist das eine andere Dimension? Was erwartet mich da? Ein schöner Garten? Gibt es dort auch einen 24-Stunden Rhythmus (Tag und Nacht)? Die Existenz dort von mir, wie muss ich mir die physisch verstehen? Bin ich dann immer noch von Nahrung abhängig?<br />
Mag ja auch sein, dass das es aufregend ist, auf tote Verwandte und Freunde zu treffen. Nur, was kommt dann? Das müsste doch -wenn die Euphorie verflogen ist- eine gähnend-langweilige Einöde sein.</p>
]]></content:encoded>
		
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