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	Kommentare zu: Richtig oder falsch? &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 May 2024 20:41:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/05/richtig-oder-falsch-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-14789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 20:41:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frau Behnken ist sicher an die Grenzen des ihr Erlaubten gegangen. Dafür immerhin ein leises Lob.
Trotzdem kommt mir beim Lesen/Hören ihres Monologs das bekannte Zitat aus Goethes Faust I in den Sinn: &quot;Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.&quot;

Ihre Ausführungen zu diesem brisanten Thema sind nämlich zu nichts zu gebrauchen.

Was soll denn das für ein ominöser Ort sein, der jenseits von Gut  und Böse liegt?
Was soll der Spruch &quot;Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.&quot;
Was rät mir denn derjenige, zu dem ich kommen soll? Wer soll das überhaupt sein? Jesus etwa? Natürlich, wer sonst. Aber in der Bibel finde ich keine dezidierte Stellungnahme von ihm zu diesem Thema. 

Klarheit im negativen Sinne schaffen die Fundamentalisten, nicht Frau Behnken.
Die wissen genau,  was richtig und falsch ist, nämlich ab dem erstem Herzschlag ist Schwangerschaftsabbruch eine Todsünde, ohne wenn und aber, basta.   
Da weiss man jedenfalls, woran man ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Behnken ist sicher an die Grenzen des ihr Erlaubten gegangen. Dafür immerhin ein leises Lob.<br />
Trotzdem kommt mir beim Lesen/Hören ihres Monologs das bekannte Zitat aus Goethes Faust I in den Sinn: &#8222;Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.&#8220;</p>
<p>Ihre Ausführungen zu diesem brisanten Thema sind nämlich zu nichts zu gebrauchen.</p>
<p>Was soll denn das für ein ominöser Ort sein, der jenseits von Gut  und Böse liegt?<br />
Was soll der Spruch &#8222;Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.&#8220;<br />
Was rät mir denn derjenige, zu dem ich kommen soll? Wer soll das überhaupt sein? Jesus etwa? Natürlich, wer sonst. Aber in der Bibel finde ich keine dezidierte Stellungnahme von ihm zu diesem Thema. </p>
<p>Klarheit im negativen Sinne schaffen die Fundamentalisten, nicht Frau Behnken.<br />
Die wissen genau,  was richtig und falsch ist, nämlich ab dem erstem Herzschlag ist Schwangerschaftsabbruch eine Todsünde, ohne wenn und aber, basta.<br />
Da weiss man jedenfalls, woran man ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/05/richtig-oder-falsch-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-14755</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 13:31:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Und ich, als Frau und als Christin finde es nicht hilfreich, Frauen zu kriminalisieren, die in Not sind und sich entschieden haben, abzutreiben.“
Ach wie süß. Das ist „nicht hilfreich“. Und doch tut sich da ein großer Graben für die Ökumene auf. Denn auch für den Papst ist es „nicht nur hilfreich, sondern unumgänglich, Frauen zu kriminalisieren, die in Not sind und sich entschieden haben, abzutreiben“. Wer kennt nicht seine wüsten Beschimpfungen von Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, als „Auftragsmörder“ und „Killer“. Wiederholt hat ER das auf den Rückflugstammtischen für seine auserwählten Journalisten geäußert. Wie leise, unterwürfig formuliert und schnell verklungen war da die Kritik aus Politik, Frauenverbänden und Ärzteschaft. Und es sind nicht nur Frauen sondern auch 11-jährige Mädchen, die man kriminalisieren will. Und wie soll man die Einschränkung verstehen „die in Not sind“ ? Wer masst sich an, zu entscheiden, ob eine Frau „in Not“ ist, oder nicht ? Das ist eine salbungsvolle Formulierung, die für eine ordentliche Rechtsprechung vollkommen unbrauchbar ist.
Ich als Mann und Nichtchrist empfinde es als skandalös, dass man Frauen kriminalisiert, die eine Schwangerschaft abbrechen.
Wie Fr. Behnken ihren „weichen Blick“ biblisch begründen will, ist mir ein großes Rätsel. Auf Anhieb fallen mir schon zwei Stellen ein, die ich hier mal sinngemäß zitiere (ist mir doch zu blöd, zu recherchieren wer von den Vieren, Matze, Luke, Mark oder John, das in welcher Übersetzung wie gesagt hat):
1. „Entweder ihr seid für mich (Jesus) oder gegen mich.“
2. „Eure Rede sei JA, JA oder NEIN, NEIN“ *)
Wo bleibt da Raum für einen &quot;weichen Blick&quot; ?

*)    (als ich noch jung und naiv war, dachte ich ja das „oder“ sei ein „entweder oder“; inzwischen bin ich zu der Einsicht gekommen, dass die Kirchenfürsten das meistens als „sowohl als auch“ interpretieren.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Und ich, als Frau und als Christin finde es nicht hilfreich, Frauen zu kriminalisieren, die in Not sind und sich entschieden haben, abzutreiben.“<br />
Ach wie süß. Das ist „nicht hilfreich“. Und doch tut sich da ein großer Graben für die Ökumene auf. Denn auch für den Papst ist es „nicht nur hilfreich, sondern unumgänglich, Frauen zu kriminalisieren, die in Not sind und sich entschieden haben, abzutreiben“. Wer kennt nicht seine wüsten Beschimpfungen von Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, als „Auftragsmörder“ und „Killer“. Wiederholt hat ER das auf den Rückflugstammtischen für seine auserwählten Journalisten geäußert. Wie leise, unterwürfig formuliert und schnell verklungen war da die Kritik aus Politik, Frauenverbänden und Ärzteschaft. Und es sind nicht nur Frauen sondern auch 11-jährige Mädchen, die man kriminalisieren will. Und wie soll man die Einschränkung verstehen „die in Not sind“ ? Wer masst sich an, zu entscheiden, ob eine Frau „in Not“ ist, oder nicht ? Das ist eine salbungsvolle Formulierung, die für eine ordentliche Rechtsprechung vollkommen unbrauchbar ist.<br />
Ich als Mann und Nichtchrist empfinde es als skandalös, dass man Frauen kriminalisiert, die eine Schwangerschaft abbrechen.<br />
Wie Fr. Behnken ihren „weichen Blick“ biblisch begründen will, ist mir ein großes Rätsel. Auf Anhieb fallen mir schon zwei Stellen ein, die ich hier mal sinngemäß zitiere (ist mir doch zu blöd, zu recherchieren wer von den Vieren, Matze, Luke, Mark oder John, das in welcher Übersetzung wie gesagt hat):<br />
1. „Entweder ihr seid für mich (Jesus) oder gegen mich.“<br />
2. „Eure Rede sei JA, JA oder NEIN, NEIN“ *)<br />
Wo bleibt da Raum für einen &#8222;weichen Blick&#8220; ?</p>
<p>*)    (als ich noch jung und naiv war, dachte ich ja das „oder“ sei ein „entweder oder“; inzwischen bin ich zu der Einsicht gekommen, dass die Kirchenfürsten das meistens als „sowohl als auch“ interpretieren.)</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Danilo		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/05/richtig-oder-falsch-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-14754</link>

		<dc:creator><![CDATA[Danilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 11:43:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=17770#comment-14754</guid>

					<description><![CDATA[Sollte sich Frau Behnken in der Problematik weiterhin unsicher sein und möchte wissen, wie sich beispielsweise ihr Gott zu (Spät)abtreibungen positioniert, so empfiehlt sich ihr wie immer ein Blick in die Heilige Schrift: 
„ Die Einwohner von Samaria werden bestraft, weil sie sich gegen mich, ihren Gott, aufgelehnt haben. Die Männer werden im Krieg fallen, die Kinder werden zerschmettert, den schwangeren Frauen wird der Bauch aufgeschlitzt.“ (Hosea 14,1)
Die Ausgabe nennt sich “Hoffnung für alle“... Wem das allerdings unpassend erscheint, nimmt einfach die Ausgabe „Schlachter 2000“ zur Hand. (Letzterer Titel scheint zugleich die wahrscheinlich kürzeste Zusammenfassung der Geschichte des Christentums überhaupt zu sein. Eine Menge an Selbstironie, die den Herausgebern im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut hat.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte sich Frau Behnken in der Problematik weiterhin unsicher sein und möchte wissen, wie sich beispielsweise ihr Gott zu (Spät)abtreibungen positioniert, so empfiehlt sich ihr wie immer ein Blick in die Heilige Schrift:<br />
„ Die Einwohner von Samaria werden bestraft, weil sie sich gegen mich, ihren Gott, aufgelehnt haben. Die Männer werden im Krieg fallen, die Kinder werden zerschmettert, den schwangeren Frauen wird der Bauch aufgeschlitzt.“ (Hosea 14,1)<br />
Die Ausgabe nennt sich “Hoffnung für alle“&#8230; Wem das allerdings unpassend erscheint, nimmt einfach die Ausgabe „Schlachter 2000“ zur Hand. (Letzterer Titel scheint zugleich die wahrscheinlich kürzeste Zusammenfassung der Geschichte des Christentums überhaupt zu sein. Eine Menge an Selbstironie, die den Herausgebern im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut hat.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/05/richtig-oder-falsch-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-14749</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 08:55:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich vermute Frau Behnken meint mit ihrem Bibelzitat:

&quot;Immer wenn mir eine Entscheidung schwer fällt, frage ich den &quot;lieben Jesus&quot; im Gebet, denn der weiss alles und will erstaunlicherweise auch immer das gleiche, was ich gerne hätte. Deshalb bin ich allen anderen moralisch überlegen, weil Jesus direkt mit mir spricht!&quot;

Und auf der ganzen Welt gibt es exakt so viele Jesusse, wie es Gläubige gibt...

P.S.: Was ist eigentlich der korrekte Plural? Jesusse, Jesi, Jesiden, Jesen, Jedi???]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute Frau Behnken meint mit ihrem Bibelzitat:</p>
<p>&#8222;Immer wenn mir eine Entscheidung schwer fällt, frage ich den &#8222;lieben Jesus&#8220; im Gebet, denn der weiss alles und will erstaunlicherweise auch immer das gleiche, was ich gerne hätte. Deshalb bin ich allen anderen moralisch überlegen, weil Jesus direkt mit mir spricht!&#8220;</p>
<p>Und auf der ganzen Welt gibt es exakt so viele Jesusse, wie es Gläubige gibt&#8230;</p>
<p>P.S.: Was ist eigentlich der korrekte Plural? Jesusse, Jesi, Jesiden, Jesen, Jedi???</p>
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