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	Kommentare zu: Miteinander sprechen – ohne Vorbehalt &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Aug 2024 21:18:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jörn Dyck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/06/miteinander-sprechen-ohne-vorbehalt-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-17169</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 21:18:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht will ich gar keinen Dialog? Vielleicht hat der Dialog bereits stattgefunden? Vielleicht ist der Dialog nur ein Etikettenschwindel, der auf unsere höfliche Bereitschaft spekuliert, stets offen bleiben zu wollen für einen Dialog?

Der Dialog mit Religionen erwies sich immer als Einbahnstraße, als die nächste Predigt, als die nächste Ausflucht, das nächste Ablenkungsmanöver. Wann hätte eine Religion je ihren Kritikern wirklich zugehört und die vorgebrachten Argumente anhand ihrer Beweiskraft gewichtet? Selbst wenn die Beweise überwältigend und unabweisbar waren, hieß es flugs, Gottes Wege seien unergründlich oder der Mensch stünde machtlos vor dem letzten Geheimnis, das allein Gott vorbehalten sei.

Wer seine eigene Immunisierung als größte Tugend feiert, wer sich selbst taub macht, der kann nicht von anderen verlangen, mit ihm in einen Dialog zu treten.

Das größte Hindernis für einen Dialog ist außerdem nicht die Wirrheit der Religionen, sondern die Unseriosität ihrer offiziellen Vertreter. Da werden längst widerlegte »Wunder« weiterhin als solche ausgerufen und sogar vorgeführt (etwa das Blutwunder von Neapel), da werden angeblich wundertätige Pforten geöffnet und gefälschte Reliquien durch die Stadt getragen. Mit Betrügern tritt man nicht in einen Dialog.

Unsere zivile Übereinkunft, stets offen für einen Dialog zu sein, ist gut und wertvoll. Man sollte es aber nicht verwechseln mit einer Verhandlung. Wer verhandelt, muss etwas anzubieten haben. Die Religionen haben aber nichts anzubieten. Ihre Währung ist in der säkularen Welt nichts wert. 

Deswegen ist es keineswegs unhöflich, wenn wir dankend ablehnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht will ich gar keinen Dialog? Vielleicht hat der Dialog bereits stattgefunden? Vielleicht ist der Dialog nur ein Etikettenschwindel, der auf unsere höfliche Bereitschaft spekuliert, stets offen bleiben zu wollen für einen Dialog?</p>
<p>Der Dialog mit Religionen erwies sich immer als Einbahnstraße, als die nächste Predigt, als die nächste Ausflucht, das nächste Ablenkungsmanöver. Wann hätte eine Religion je ihren Kritikern wirklich zugehört und die vorgebrachten Argumente anhand ihrer Beweiskraft gewichtet? Selbst wenn die Beweise überwältigend und unabweisbar waren, hieß es flugs, Gottes Wege seien unergründlich oder der Mensch stünde machtlos vor dem letzten Geheimnis, das allein Gott vorbehalten sei.</p>
<p>Wer seine eigene Immunisierung als größte Tugend feiert, wer sich selbst taub macht, der kann nicht von anderen verlangen, mit ihm in einen Dialog zu treten.</p>
<p>Das größte Hindernis für einen Dialog ist außerdem nicht die Wirrheit der Religionen, sondern die Unseriosität ihrer offiziellen Vertreter. Da werden längst widerlegte »Wunder« weiterhin als solche ausgerufen und sogar vorgeführt (etwa das Blutwunder von Neapel), da werden angeblich wundertätige Pforten geöffnet und gefälschte Reliquien durch die Stadt getragen. Mit Betrügern tritt man nicht in einen Dialog.</p>
<p>Unsere zivile Übereinkunft, stets offen für einen Dialog zu sein, ist gut und wertvoll. Man sollte es aber nicht verwechseln mit einer Verhandlung. Wer verhandelt, muss etwas anzubieten haben. Die Religionen haben aber nichts anzubieten. Ihre Währung ist in der säkularen Welt nichts wert. </p>
<p>Deswegen ist es keineswegs unhöflich, wenn wir dankend ablehnen.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/06/miteinander-sprechen-ohne-vorbehalt-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-16066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2024 14:14:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genau - für Ihre offene unnd tolerante Gesprächskultur ist die katholische Kirche ja allgemein und schon lange bekannt ... zum Fremdschämen, dieses WzS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau &#8211; für Ihre offene unnd tolerante Gesprächskultur ist die katholische Kirche ja allgemein und schon lange bekannt &#8230; zum Fremdschämen, dieses WzS.</p>
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		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/06/miteinander-sprechen-ohne-vorbehalt-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-15910</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 09:51:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An dem Bibelspruch merkt man wieder sehr deutlich, dass die Verbreitung des Evangeliums eben nicht für die gesamte Welt gedacht war, sondern nur für die paar an Jerusalem angrenzenden Dörfer...
Wer es nicht glaubt, der soll mal ohne Gepäck, Proviant und Wechselwäsche anfangen, ne Weltreise zu starten, vorzüglicherweise im Hochsommer in der Wüste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dem Bibelspruch merkt man wieder sehr deutlich, dass die Verbreitung des Evangeliums eben nicht für die gesamte Welt gedacht war, sondern nur für die paar an Jerusalem angrenzenden Dörfer&#8230;<br />
Wer es nicht glaubt, der soll mal ohne Gepäck, Proviant und Wechselwäsche anfangen, ne Weltreise zu starten, vorzüglicherweise im Hochsommer in der Wüste.</p>
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