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	Kommentare zu: Pfarrer Benedikt Welter: Vergänglich unvergänglich	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Aug 2024 00:33:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/08/pfarrer-benedikt-welter-vergaenglich-unvergaenglich/#comment-17174</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 00:33:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das volksmündliche Verdikt über stümperhafte Poesie &quot;Reim dich, oder ich fress dich&quot; lässt sich leicht und immer wieder gern auch auf die Predigten des WzS übertragen - und nicht nur auf diese.

Passend auch die Feststellung: Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.

Aber das ist die Kunst des Scharlatans:  Faule Äpfel (IOC/Olympische Spiele/Paralympics) mit gesunden Birnen (christlicher Sportverein) vergleichen. Das muss man erst mal können und dann noch mit einer Unschuldsmine, die einen fremdschämen lässt, weil sie so aufgesetzt daherkommt: Seht her, Leute, das weltliche Olympia im schnöden Paris - gut und schön - , aber das ist nichts gegen die heilige Aura eines DJK-Vereins aus Saarlouis-Roden mit seiner &quot;christlich orientierten Sportethik&quot;.  
Nur bei letzterem gerät die Inklusion zur Erfolgsgeschichte, aber bitteschön nur dann, wenn die beinamputierte Läuferin und der blinde Basketballspieler den rechten Glauben mit den gesunden Vereinsmitgliedern teilen. Denn sonst ist Schluss mit lustig.

Im Übrigen kann man nur hoffen, dass kein klerikales Personal im Verein tätig ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das volksmündliche Verdikt über stümperhafte Poesie &#8222;Reim dich, oder ich fress dich&#8220; lässt sich leicht und immer wieder gern auch auf die Predigten des WzS übertragen &#8211; und nicht nur auf diese.</p>
<p>Passend auch die Feststellung: Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.</p>
<p>Aber das ist die Kunst des Scharlatans:  Faule Äpfel (IOC/Olympische Spiele/Paralympics) mit gesunden Birnen (christlicher Sportverein) vergleichen. Das muss man erst mal können und dann noch mit einer Unschuldsmine, die einen fremdschämen lässt, weil sie so aufgesetzt daherkommt: Seht her, Leute, das weltliche Olympia im schnöden Paris &#8211; gut und schön &#8211; , aber das ist nichts gegen die heilige Aura eines DJK-Vereins aus Saarlouis-Roden mit seiner &#8222;christlich orientierten Sportethik&#8220;.<br />
Nur bei letzterem gerät die Inklusion zur Erfolgsgeschichte, aber bitteschön nur dann, wenn die beinamputierte Läuferin und der blinde Basketballspieler den rechten Glauben mit den gesunden Vereinsmitgliedern teilen. Denn sonst ist Schluss mit lustig.</p>
<p>Im Übrigen kann man nur hoffen, dass kein klerikales Personal im Verein tätig ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/08/pfarrer-benedikt-welter-vergaenglich-unvergaenglich/#comment-17162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 12:53:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Lauft so, dass ihr den Siegespreis gewinnt!“ 
Also ganz gegen das olympische Motto der Spiele der Neuzeit „Dabeisein ist alles“ – zugegeben auch nicht mehr so wirklich das oberste Prinzip für die Teilnehmer – zählt für Paulus nur das Siegen, wie in den Olympischen Spielen des Altertums. In einem Mannschaftssport offensichtlich; aber in welchem ? Nun, im Missionieren. Und die Gegner sind die Anhänger anderer Götter. Wirklich ein bemerkenswertes Eingeständnis, dass man beim Missionieren mit gleichwertigen esoterischen Angeboten konkurriert. Klar, die ANDEREN Götter gibt es auch, aber es gibt nur ein Podium für den Gewinner. Silber- und Bronze-Medaillen gibt es bei diesem Wettkampf nicht. The winner takes it all und will keine anderen Götter neben sich haben. Der Preis für die Verlierer ist der Scheiterhaufen.

Wie albern diese Trainingsmethoden nach (1. Kor 9, 25-27 EU) heute anmuten. Das erinnert an das unbedarfte „no pain no gain“  früherer Zeiten. Und wenn man den eigenen Körper schon selbst zerschlagen hat, sollte man und braucht man auch niemanden mehr zum Kampf herausfordern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Lauft so, dass ihr den Siegespreis gewinnt!“<br />
Also ganz gegen das olympische Motto der Spiele der Neuzeit „Dabeisein ist alles“ – zugegeben auch nicht mehr so wirklich das oberste Prinzip für die Teilnehmer – zählt für Paulus nur das Siegen, wie in den Olympischen Spielen des Altertums. In einem Mannschaftssport offensichtlich; aber in welchem ? Nun, im Missionieren. Und die Gegner sind die Anhänger anderer Götter. Wirklich ein bemerkenswertes Eingeständnis, dass man beim Missionieren mit gleichwertigen esoterischen Angeboten konkurriert. Klar, die ANDEREN Götter gibt es auch, aber es gibt nur ein Podium für den Gewinner. Silber- und Bronze-Medaillen gibt es bei diesem Wettkampf nicht. The winner takes it all und will keine anderen Götter neben sich haben. Der Preis für die Verlierer ist der Scheiterhaufen.</p>
<p>Wie albern diese Trainingsmethoden nach (1. Kor 9, 25-27 EU) heute anmuten. Das erinnert an das unbedarfte „no pain no gain“  früherer Zeiten. Und wenn man den eigenen Körper schon selbst zerschlagen hat, sollte man und braucht man auch niemanden mehr zum Kampf herausfordern</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Jörn Dyck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/08/pfarrer-benedikt-welter-vergaenglich-unvergaenglich/#comment-17148</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:42:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Ich zerschlug meinen Verstand! — Ansonsten hätte ich nicht jahrzehntelang das Wort zum Sonntag rezensieren können«. So könnten wir es eines Tages in den Tagebüchern des Atheisten Marc finden. 

Oder dies: »Als erster Preis, liebe Freunde, winkt der Schwachsinn. Allerdings auch als zweiter und dritter.«

Daraus lernen wir: Es ist manchmal völlig unerheblich, wer Erster, Zweiter oder Dritter wird. 

Das gilt ganz besonders für die Ewigkeit. Die Ewigkeit ist nämlich auch für den Letzten ziemlich lang, vor allem gegen Ende hin; da wird es gerne mal etwas langweilig und man wünscht sich nichts sehnlicher als einen Korb unerledigter Wäsche.

Warum muss es überhaupt einen Ersten, Zweiten und Dritten geben? Als ich noch als kleiner Bub in Bayern wohnte, veranstaltete der hiesige Supermarkt zur Eröffnung ein Kinderfest, bei dem die Kinder mit einem Kettcar durch einen Parcours fahren mussten. So ein heißes Gefährt hatte ich noch nie gesehen! Es hat großen Spaß gemacht, damit zu fahren. Nachdem ich durchs Ziel brauste, gab man mir eine Banane. — Erst als Erwachsener habe ich durchschaut, dass die Zeit keine Rolle spielte: Ich bekam eine Banane ungeachtet der Zeit. Mir war die Banane ohnehin egal, ich freute mich an dem Kettcar.

Darin steckt Weisheit. Vielleicht ist der Preis am Ende überhaupt nicht so grandios? Die tollsten Dinge machen unterwegs bereits großen Spaß, und man muss gar nicht als erster ankommen. Beispielsweise beim Fallschirmspringen.

Noch später erzählte mir mein Vater, dass der Wettbewerb schon längst beendet war, als wir zum Supermarkt kamen. Man Vater hatte einen der Angestellten gefragt, ob ich trotzdem mit dem Kettcar fahren dürfe. Also setzte man mich an Startlinie und rief: »Eins, Zwei, Drei, los!« — und ich sauste davon. Es störte mich nicht, dass ich das einzige Kind auf dem Parcours war. Im Grunde begann hier meine beachtliche Karriere als Theoretiker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Ich zerschlug meinen Verstand! — Ansonsten hätte ich nicht jahrzehntelang das Wort zum Sonntag rezensieren können«. So könnten wir es eines Tages in den Tagebüchern des Atheisten Marc finden. </p>
<p>Oder dies: »Als erster Preis, liebe Freunde, winkt der Schwachsinn. Allerdings auch als zweiter und dritter.«</p>
<p>Daraus lernen wir: Es ist manchmal völlig unerheblich, wer Erster, Zweiter oder Dritter wird. </p>
<p>Das gilt ganz besonders für die Ewigkeit. Die Ewigkeit ist nämlich auch für den Letzten ziemlich lang, vor allem gegen Ende hin; da wird es gerne mal etwas langweilig und man wünscht sich nichts sehnlicher als einen Korb unerledigter Wäsche.</p>
<p>Warum muss es überhaupt einen Ersten, Zweiten und Dritten geben? Als ich noch als kleiner Bub in Bayern wohnte, veranstaltete der hiesige Supermarkt zur Eröffnung ein Kinderfest, bei dem die Kinder mit einem Kettcar durch einen Parcours fahren mussten. So ein heißes Gefährt hatte ich noch nie gesehen! Es hat großen Spaß gemacht, damit zu fahren. Nachdem ich durchs Ziel brauste, gab man mir eine Banane. — Erst als Erwachsener habe ich durchschaut, dass die Zeit keine Rolle spielte: Ich bekam eine Banane ungeachtet der Zeit. Mir war die Banane ohnehin egal, ich freute mich an dem Kettcar.</p>
<p>Darin steckt Weisheit. Vielleicht ist der Preis am Ende überhaupt nicht so grandios? Die tollsten Dinge machen unterwegs bereits großen Spaß, und man muss gar nicht als erster ankommen. Beispielsweise beim Fallschirmspringen.</p>
<p>Noch später erzählte mir mein Vater, dass der Wettbewerb schon längst beendet war, als wir zum Supermarkt kamen. Man Vater hatte einen der Angestellten gefragt, ob ich trotzdem mit dem Kettcar fahren dürfe. Also setzte man mich an Startlinie und rief: »Eins, Zwei, Drei, los!« — und ich sauste davon. Es störte mich nicht, dass ich das einzige Kind auf dem Parcours war. Im Grunde begann hier meine beachtliche Karriere als Theoretiker.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/08/pfarrer-benedikt-welter-vergaenglich-unvergaenglich/#comment-17147</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 16:36:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was haben diese Freaks eigentlich ständig mit ihrer EWIGKEIT?
Irgendwann ist mal Schluss und das ist auch gut so!
Das ganze Ewigkeitsgefasel erinnert dann doch erheblich an KÖNIG MIDAS, der hat auch keinen Gedanken darüber verschwendet, ob es wirklich so toll ist, wenn sich wirklich ALLES was er berührt in Gold verwandelt.
Das so herbeigesehnte EWIGE LEBEN, wäre die schlimmste HÖLLE!!!

In der Sage hatte Midas noch das Glück, dass er wenigstens kein Christ war und einfach verhungert ist. 
Sonst würde er wahrscheinlich noch jetzt mit ner güldenen Harfe auf nem massiven Goldklumpen (aka Wolke) sitzen.

Ich glaube nicht, dass sich so ein Batzen Schwermetall lange am Himmel halten würde...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben diese Freaks eigentlich ständig mit ihrer EWIGKEIT?<br />
Irgendwann ist mal Schluss und das ist auch gut so!<br />
Das ganze Ewigkeitsgefasel erinnert dann doch erheblich an KÖNIG MIDAS, der hat auch keinen Gedanken darüber verschwendet, ob es wirklich so toll ist, wenn sich wirklich ALLES was er berührt in Gold verwandelt.<br />
Das so herbeigesehnte EWIGE LEBEN, wäre die schlimmste HÖLLE!!!</p>
<p>In der Sage hatte Midas noch das Glück, dass er wenigstens kein Christ war und einfach verhungert ist.<br />
Sonst würde er wahrscheinlich noch jetzt mit ner güldenen Harfe auf nem massiven Goldklumpen (aka Wolke) sitzen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass sich so ein Batzen Schwermetall lange am Himmel halten würde&#8230;</p>
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