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	Kommentare zu: Fundstück der Woche: Völkische und nationalistische Programmatik nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar?	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Sep 2024 22:50:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/09/fundstueck-der-woche-nicht-mit-dem-christlichen-glauben-vereinbar/#comment-18071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 22:50:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die christlichen Kirchen haben sich stets mit den schlimmsten Regimen und Parteien gemein gemacht, die die Weltgeschichte hervorgebracht hat.
Wer - wenn überhaupt - Widerstand geleistet hat, waren fast immer nur einzelne, kleine, unbedeutende Kleriker, die niemals Unterstützung von oben erhalten haben.  
Und die weltlichen Mächte, die in Kumpanei mit dem christlichen Klerus lebten, waren ausschliesslich auf der faschistischen, reaktionären, erzkonservativen Seite des politischen Spektrums zu suchen und zu finden und sind es in Teilen immer noch. Ein abschreckendes Beispiel war die Colonia Dignidad in Chile unter Pinochet.

Und warum ist das so?
Richtig, weil die Strukturen, die Anschauungen und ja, das ganze Wesen der christlichen Religion - und ich rede jetzt nur von dieser - genau das repräsentieren, was auch völkisch-nationalistisch-autokratische Systeme verkörpern.
Dass heutzutage der hohe Klerus - in Mitteleuropa - Kreide gefressen hat, ist nicht dessen Einsicht zu verdanken und ist nicht dessen Verdienst, sondern ist einzig und allein aus der Not und aus der Opportunität geboren.

Würde es - aus welchen Gründen auch immer - wieder zu einer Quasi-Reconquista oder einer Art Gegenreformation/Neuevangelisation kommen, wird das Fähnchen entsprechend nach dem neuen Wind gedreht.
Im Übrigen kann man diese Art des dumpfen, inquisitorischen Obskurantismus und Opportunismus heutzutage immer noch in weiten Teilen Afrikas und Lateinamerikas besichtigen. 

Auch bei uns gibt es noch Fundamentalisten, die in den Startlöchern stehen, um bei der nächsten besten Gelegenheit Seilschaften zu aktivieren und in Stellung zu bringen, die man längst abgeschrieben hatte, allen voran solche Figuren und Vereine wie Kardinal Müller, Opus Dei, Piusbruderschaft, Legionäre Christi etc. 

Ich wiederhole mich (un)gern: &quot;Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch.&quot; Bert Brecht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die christlichen Kirchen haben sich stets mit den schlimmsten Regimen und Parteien gemein gemacht, die die Weltgeschichte hervorgebracht hat.<br />
Wer &#8211; wenn überhaupt &#8211; Widerstand geleistet hat, waren fast immer nur einzelne, kleine, unbedeutende Kleriker, die niemals Unterstützung von oben erhalten haben.<br />
Und die weltlichen Mächte, die in Kumpanei mit dem christlichen Klerus lebten, waren ausschliesslich auf der faschistischen, reaktionären, erzkonservativen Seite des politischen Spektrums zu suchen und zu finden und sind es in Teilen immer noch. Ein abschreckendes Beispiel war die Colonia Dignidad in Chile unter Pinochet.</p>
<p>Und warum ist das so?<br />
Richtig, weil die Strukturen, die Anschauungen und ja, das ganze Wesen der christlichen Religion &#8211; und ich rede jetzt nur von dieser &#8211; genau das repräsentieren, was auch völkisch-nationalistisch-autokratische Systeme verkörpern.<br />
Dass heutzutage der hohe Klerus &#8211; in Mitteleuropa &#8211; Kreide gefressen hat, ist nicht dessen Einsicht zu verdanken und ist nicht dessen Verdienst, sondern ist einzig und allein aus der Not und aus der Opportunität geboren.</p>
<p>Würde es &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; wieder zu einer Quasi-Reconquista oder einer Art Gegenreformation/Neuevangelisation kommen, wird das Fähnchen entsprechend nach dem neuen Wind gedreht.<br />
Im Übrigen kann man diese Art des dumpfen, inquisitorischen Obskurantismus und Opportunismus heutzutage immer noch in weiten Teilen Afrikas und Lateinamerikas besichtigen. </p>
<p>Auch bei uns gibt es noch Fundamentalisten, die in den Startlöchern stehen, um bei der nächsten besten Gelegenheit Seilschaften zu aktivieren und in Stellung zu bringen, die man längst abgeschrieben hatte, allen voran solche Figuren und Vereine wie Kardinal Müller, Opus Dei, Piusbruderschaft, Legionäre Christi etc. </p>
<p>Ich wiederhole mich (un)gern: &#8222;Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch.&#8220; Bert Brecht</p>
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		<title>
		Von: Jörn Dyck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/09/fundstueck-der-woche-nicht-mit-dem-christlichen-glauben-vereinbar/#comment-18067</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Dyck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 20:32:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man sollte dem Christentum zugestehen, hinzuzulernen. Insofern wäre ich einverstanden, wenn ein paar Bischöfe sich zu humanistischen Werten bekennen. 

Aber tun sie das tatsächlich? Fast die gesamte Bibel ist ein völkisch-nationales Pamphlet, geradezu durchtränkt mit Hass gegen fast alle anderen Völker. Die Bibel bejubelt ihre Vernichtung und ihre Erniedrigung. 

Die Bischöfe behaupten eine universal gültige Brüderschaft aller Menschen. Das ist eine noble Idee, aber es ist nicht die Idee der Bibel. Mose lehrt uns ausdrücklich, wir sollten niemals (!) Frieden schließen mit unseren Feinden. 

5. Mose 23,7: &quot;Du sollst dich nie und nimmer um einen Friedens- und Freundschaftsvertrag mit ihnen bemühen.&quot; Oder in der sprachlich moderaten Menge-Bibel: &quot;Sei niemals, solange du lebst, darauf bedacht, ihnen etwas Gutes oder eine Liebe zu erweisen!&quot;

Auch das Neue Testament ist in weiten Teilen eine judenfeindliche Hetzschrift, allen voran das Johannes-Evangelium: &quot;Ihr aber habt den Satan zum Vater!&quot;

Wenn die Bischöfe diese abscheulichen Texte verwerfen würden, dann wäre ihre Kritik an nationalistischen Ideen glaubwürdig. Aber sie predigen und glorifizieren die Texte weiterhin. Sie erzählen den Gläubigen stets nur so viel über die Bibel, dass diese die erwünschten Schlüsse ziehen. Exakt das sind die klassischen Methoden der Nationalisten und Populisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte dem Christentum zugestehen, hinzuzulernen. Insofern wäre ich einverstanden, wenn ein paar Bischöfe sich zu humanistischen Werten bekennen. </p>
<p>Aber tun sie das tatsächlich? Fast die gesamte Bibel ist ein völkisch-nationales Pamphlet, geradezu durchtränkt mit Hass gegen fast alle anderen Völker. Die Bibel bejubelt ihre Vernichtung und ihre Erniedrigung. </p>
<p>Die Bischöfe behaupten eine universal gültige Brüderschaft aller Menschen. Das ist eine noble Idee, aber es ist nicht die Idee der Bibel. Mose lehrt uns ausdrücklich, wir sollten niemals (!) Frieden schließen mit unseren Feinden. </p>
<p>5. Mose 23,7: &#8222;Du sollst dich nie und nimmer um einen Friedens- und Freundschaftsvertrag mit ihnen bemühen.&#8220; Oder in der sprachlich moderaten Menge-Bibel: &#8222;Sei niemals, solange du lebst, darauf bedacht, ihnen etwas Gutes oder eine Liebe zu erweisen!&#8220;</p>
<p>Auch das Neue Testament ist in weiten Teilen eine judenfeindliche Hetzschrift, allen voran das Johannes-Evangelium: &#8222;Ihr aber habt den Satan zum Vater!&#8220;</p>
<p>Wenn die Bischöfe diese abscheulichen Texte verwerfen würden, dann wäre ihre Kritik an nationalistischen Ideen glaubwürdig. Aber sie predigen und glorifizieren die Texte weiterhin. Sie erzählen den Gläubigen stets nur so viel über die Bibel, dass diese die erwünschten Schlüsse ziehen. Exakt das sind die klassischen Methoden der Nationalisten und Populisten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/09/fundstueck-der-woche-nicht-mit-dem-christlichen-glauben-vereinbar/#comment-18044</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 07:13:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=18130#comment-18044</guid>

					<description><![CDATA[Auch der Kollege unserer drei Bischofsmützen sieht das anders: Kyrill I. hält Putin für &quot;ein Wunder&quot; und findet das mit dem völkischen Nationalismus auch gut: Die schwulen ukrainischen Satanisten gehören plattgemacht, damit der Osten wieder am russischen Wesen genesen kann ...

Fakt ist: Alles, auch jeder noch so absurde und schreckliche Unfug, ist bestens mit dem christlichen Glauben vereinbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Kollege unserer drei Bischofsmützen sieht das anders: Kyrill I. hält Putin für &#8222;ein Wunder&#8220; und findet das mit dem völkischen Nationalismus auch gut: Die schwulen ukrainischen Satanisten gehören plattgemacht, damit der Osten wieder am russischen Wesen genesen kann &#8230;</p>
<p>Fakt ist: Alles, auch jeder noch so absurde und schreckliche Unfug, ist bestens mit dem christlichen Glauben vereinbar.</p>
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