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	Kommentare zu: Was es für die Zukunft braucht &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Oct 2024 08:15:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: FLO		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:15:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich, wie alle Facetten unseres Daseins, all unsere menschlichen Eigenschaften, mit denen wir ja ach so &quot;perfekt von diesem Gott erschaffen wurden&quot; plötzlich zum Ausdruck von Sünde werden, die es zu überwinden gilt...
Das ist, als würde man einem Hund beibringen &quot;Sitz&quot; zu machen und ihn jedes mal schlagen, wenn er diesem Befehl folge zu leistet!
Sollte er sich weigern, kriegt er ne brennende Papiertüte an den Schwanz gebunden.
Für immer natürlich!!!

(Nein, ich bin kein Tierquäler, das ist nur ein Gleichnis...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie alle Facetten unseres Daseins, all unsere menschlichen Eigenschaften, mit denen wir ja ach so &#8222;perfekt von diesem Gott erschaffen wurden&#8220; plötzlich zum Ausdruck von Sünde werden, die es zu überwinden gilt&#8230;<br />
Das ist, als würde man einem Hund beibringen &#8222;Sitz&#8220; zu machen und ihn jedes mal schlagen, wenn er diesem Befehl folge zu leistet!<br />
Sollte er sich weigern, kriegt er ne brennende Papiertüte an den Schwanz gebunden.<br />
Für immer natürlich!!!</p>
<p>(Nein, ich bin kein Tierquäler, das ist nur ein Gleichnis&#8230;)</p>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2024/10/was-es-fuer-die-zukunft-braucht-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-20603</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 17:30:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt kaum eine grössere Gegensätzlichkeit im Denken als den Inhalt des Begriffspaares &quot;Freiheit und Dogma&quot;.
Und da Frau Behnken ja offenkundig bekennende Anhängerin des christlichen Dogmas in Gestalt der evangelisch-lutherischen Denomination ist, kann sie nur einem der gegensätzlichen Inhalte Folge leisten, ohne völlig unglaubwürdig, 
&quot;häretisch&quot; oder widersprüchlich zu werden, nämlich dem Dogma.

Indem sie aber offensichtlich den Begriff &quot;Freiheit&quot; im positiven Sinne für ihren Glauben als immanent reklamiert, pervertiert und missbraucht sie diesen ganz bewusst.
Sie hat nicht nur den Rest der Bibelstelle unterschlagen, sondern auch ihren Luther nicht gelesen. Der hat nämlich den Begriff &quot;Freiheit eines Christenmenschen&quot; ganz  anders verstanden als Frau Behnken. Sie sollte sich mal über die Geschichte der Bauernkriege und Luthers Reaktion darauf schlau machen; denn die &quot;dummen&quot; Bauern hatten den Begriff &quot;Freiheit&quot; unter Berufung auf Luther so ausgelegt, wie Frau Behnken es tut, nämlich nicht nur als blasse theologische Fiktion, sondern als in der realen Welt umsetzbarer Slogan . Das war aber ein grosses Missverständnis, wie man weiss; siehe seine perfide Schrift &quot;Wider die mörderischen Rotten der Bauern&quot;. 

Und noch ein Schmankerl bzgl. des religiösen Verständnisses vom Begriff &quot;freier Wille&quot; - Synonym für Freiheit, diesmal aus der reformierten Ecke: 
Im berühmt-berüchtigten Heidelberger Katechismus steht zur Auslegung des &quot;Vater unser&quot; nach der Frage 124 &quot;Was bedeutet die dritte Bitte: Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden?&quot;
folgende Antwort: 
&quot;Damit beten wir: 
Hilf, dass wir und alle Menschen unserem eigenen Willen absagen und deinem allein guten Willen ohne alles Widersprechen gehorchen, so dass jeder seine irdischen Aufgaben so willig und treu ausübt wie die Engel im Himmel.&quot;
Dies dürfte vermutlich allgemeiner, offizieller Konsens bei den Evangelischen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt kaum eine grössere Gegensätzlichkeit im Denken als den Inhalt des Begriffspaares &#8222;Freiheit und Dogma&#8220;.<br />
Und da Frau Behnken ja offenkundig bekennende Anhängerin des christlichen Dogmas in Gestalt der evangelisch-lutherischen Denomination ist, kann sie nur einem der gegensätzlichen Inhalte Folge leisten, ohne völlig unglaubwürdig,<br />
&#8222;häretisch&#8220; oder widersprüchlich zu werden, nämlich dem Dogma.</p>
<p>Indem sie aber offensichtlich den Begriff &#8222;Freiheit&#8220; im positiven Sinne für ihren Glauben als immanent reklamiert, pervertiert und missbraucht sie diesen ganz bewusst.<br />
Sie hat nicht nur den Rest der Bibelstelle unterschlagen, sondern auch ihren Luther nicht gelesen. Der hat nämlich den Begriff &#8222;Freiheit eines Christenmenschen&#8220; ganz  anders verstanden als Frau Behnken. Sie sollte sich mal über die Geschichte der Bauernkriege und Luthers Reaktion darauf schlau machen; denn die &#8222;dummen&#8220; Bauern hatten den Begriff &#8222;Freiheit&#8220; unter Berufung auf Luther so ausgelegt, wie Frau Behnken es tut, nämlich nicht nur als blasse theologische Fiktion, sondern als in der realen Welt umsetzbarer Slogan . Das war aber ein grosses Missverständnis, wie man weiss; siehe seine perfide Schrift &#8222;Wider die mörderischen Rotten der Bauern&#8220;. </p>
<p>Und noch ein Schmankerl bzgl. des religiösen Verständnisses vom Begriff &#8222;freier Wille&#8220; &#8211; Synonym für Freiheit, diesmal aus der reformierten Ecke:<br />
Im berühmt-berüchtigten Heidelberger Katechismus steht zur Auslegung des &#8222;Vater unser&#8220; nach der Frage 124 &#8222;Was bedeutet die dritte Bitte: Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden?&#8220;<br />
folgende Antwort:<br />
&#8222;Damit beten wir:<br />
Hilf, dass wir und alle Menschen unserem eigenen Willen absagen und deinem allein guten Willen ohne alles Widersprechen gehorchen, so dass jeder seine irdischen Aufgaben so willig und treu ausübt wie die Engel im Himmel.&#8220;<br />
Dies dürfte vermutlich allgemeiner, offizieller Konsens bei den Evangelischen sein.</p>
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