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	Kommentare zu: &#8222;Sorry&#8220; sagen als moralische Pflicht? &#8211; Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Oct 2025 21:21:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2025/10/sorry-sagen-als-moralische-pflicht-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-49304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 21:21:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;eine zutiefst religiöse Denkweise: Die Form ist wichtiger als der Inhalt. Das Ritual ersetzt die Reflexion.&quot; 
genau !
Habe auch meine Schwierigkeiten mit dem Wort &quot;Entschuldigung&quot; (siehe Kommentar von FLO). Wenn man an etwas schuld ist, kann man Abbitte leisten;  indem man zumidest mal einen finanziellen Schaden behebt. Die Schuld, die ja als Ursache für eine negative Wirkung zu verstehen ist, lässt sich nicht weg-entschuldigen. Das Wort „Entschuldigung“ taugt lediglich als Floskel, wenn man jemanden aus Versehen (!) angerempelt hat, z.B. 

Richtig schlecht wird mir, wenn Profigläubige wieder mal vom „Herzen“ reden; dann ist immer verquaste zuckersüße Esoterik fällig. Vom gerade befruchteten weiblichen Ei z.B. behauptet die katholische Kirche, dass in dessen HERZ Gott von seiner unendlichen Liebe eingiessen würde. Dass er es gleichzeitig mit der Erb-Schuld belastet, die im übrigen durch keine Entschuldigung getilgt werden kann, findet in diesen Zusammenhängen (Diskussion um Abtreibung) selbstverständlich keine Erwähnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;eine zutiefst religiöse Denkweise: Die Form ist wichtiger als der Inhalt. Das Ritual ersetzt die Reflexion.&#8220;<br />
genau !<br />
Habe auch meine Schwierigkeiten mit dem Wort &#8222;Entschuldigung&#8220; (siehe Kommentar von FLO). Wenn man an etwas schuld ist, kann man Abbitte leisten;  indem man zumidest mal einen finanziellen Schaden behebt. Die Schuld, die ja als Ursache für eine negative Wirkung zu verstehen ist, lässt sich nicht weg-entschuldigen. Das Wort „Entschuldigung“ taugt lediglich als Floskel, wenn man jemanden aus Versehen (!) angerempelt hat, z.B. </p>
<p>Richtig schlecht wird mir, wenn Profigläubige wieder mal vom „Herzen“ reden; dann ist immer verquaste zuckersüße Esoterik fällig. Vom gerade befruchteten weiblichen Ei z.B. behauptet die katholische Kirche, dass in dessen HERZ Gott von seiner unendlichen Liebe eingiessen würde. Dass er es gleichzeitig mit der Erb-Schuld belastet, die im übrigen durch keine Entschuldigung getilgt werden kann, findet in diesen Zusammenhängen (Diskussion um Abtreibung) selbstverständlich keine Erwähnung.</p>
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		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2025/10/sorry-sagen-als-moralische-pflicht-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-49131</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 20:13:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich stört der ganze Begriff &quot;sich entschuldigen&quot;, denn er ist, auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch üblich, definitiv falsch.

Man kann nur den anderen um VERZEIHUNG BITTEN, mit ehrlicher Reue, in der Hoffnung, dass einem vergeben wird, was letztendlich der Geschädigte zu entscheiden hat.

Gerade bei den Katholiken funktioniert diese Selbstverarschung perfekt.
Die rennen jeden Sonntag zur Beichte, fühlen sich danach rein und moralisch überlegen, um dann die gleichen &quot;Sünden&quot; wieder zu begehen, wohlwissend, dass am nächsten Sonntag der Pfaffe wieder mit der (Schein-)Absolution winkt. 
Hauptsache ein gutes Gewissen, mit dem man vor anderen angeben kann...
Heuchelei pur!

Aufrichtiges Verhalten geht definitiv anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich stört der ganze Begriff &#8222;sich entschuldigen&#8220;, denn er ist, auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch üblich, definitiv falsch.</p>
<p>Man kann nur den anderen um VERZEIHUNG BITTEN, mit ehrlicher Reue, in der Hoffnung, dass einem vergeben wird, was letztendlich der Geschädigte zu entscheiden hat.</p>
<p>Gerade bei den Katholiken funktioniert diese Selbstverarschung perfekt.<br />
Die rennen jeden Sonntag zur Beichte, fühlen sich danach rein und moralisch überlegen, um dann die gleichen &#8222;Sünden&#8220; wieder zu begehen, wohlwissend, dass am nächsten Sonntag der Pfaffe wieder mit der (Schein-)Absolution winkt.<br />
Hauptsache ein gutes Gewissen, mit dem man vor anderen angeben kann&#8230;<br />
Heuchelei pur!</p>
<p>Aufrichtiges Verhalten geht definitiv anders.</p>
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