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	Kommentare zu: Sterndeuter und Superstars: Wenn Mythos auf Realität trifft	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2026 12:09:18 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Klaus Bernd		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 12:09:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Buß erzählt die Geschichte der „Weisen aus dem Morgenland“ so, als handle es sich um historisch verbürgte Ereignisse. ....«
Nun, was einem Kardinal Schönborn erlaubt ist, darf man einem Stadt- oder Landpfarrer nicht übelnehmen. Das ist eben übliche Technik des klerikalen und auch oft theol-ogischen Argumentierens.
Und gemäß einem kölner Berufschristen ist es ja „der Tradition nach wahr“ (!), dass in dem unglaublich kostbaren Schrein (das ist allerdings nicht nur der Tradition nach wahr) im Kölner Dom die Gebeine der Heiligen Drei Könige lagern.
Auch der Hinweis auf „eine mögliche astronomische Erklärung“ (in anderen Kontexten eine mögliche wissenschaftliche Erklärung) ist geübte Praxis der Theo-Logie.
Mit dem Vorwurf an die jüdischen „Theologen“ verfällt Herr Buß allerdings in das empörende Juden-Bashing, das die christlichen Kirchen über Jahrhunderte gepflegt haben. Ein Ergebnis davon ist z.B. die Tatsache, dass die Bezeichnungen „Pharisäer“ und „Schriftgelehrte“ für jüdische Theologen bis heute als Schimpfworte gelten.
Die christliche Botschaft der „Nachfolge“ ist laut Lukas, der in 14,26 Jesus zitiert, nur möglich wenn man seine Eltern „gering achtet“ (in älteren und anderen Übersetzungen heißt es noch, man müsse sie „hassen“), was aber (immer noch) genau das Gegenteil von dem ist, was im fünften der Zehn Gebote gefordert wird.
»Wer sich von Jesus „bedroht“ fühlt«, wird implizit in eine Reihe mit dem angeblichen Knabenschlächter Herodes gestellt ! Auch diese Herodes-Saga wird bei Bedarf von christlichen Klerikern und Theologen als historische Tatsache in die Argumentation eingebaut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Buß erzählt die Geschichte der „Weisen aus dem Morgenland“ so, als handle es sich um historisch verbürgte Ereignisse. &#8230;.«<br />
Nun, was einem Kardinal Schönborn erlaubt ist, darf man einem Stadt- oder Landpfarrer nicht übelnehmen. Das ist eben übliche Technik des klerikalen und auch oft theol-ogischen Argumentierens.<br />
Und gemäß einem kölner Berufschristen ist es ja „der Tradition nach wahr“ (!), dass in dem unglaublich kostbaren Schrein (das ist allerdings nicht nur der Tradition nach wahr) im Kölner Dom die Gebeine der Heiligen Drei Könige lagern.<br />
Auch der Hinweis auf „eine mögliche astronomische Erklärung“ (in anderen Kontexten eine mögliche wissenschaftliche Erklärung) ist geübte Praxis der Theo-Logie.<br />
Mit dem Vorwurf an die jüdischen „Theologen“ verfällt Herr Buß allerdings in das empörende Juden-Bashing, das die christlichen Kirchen über Jahrhunderte gepflegt haben. Ein Ergebnis davon ist z.B. die Tatsache, dass die Bezeichnungen „Pharisäer“ und „Schriftgelehrte“ für jüdische Theologen bis heute als Schimpfworte gelten.<br />
Die christliche Botschaft der „Nachfolge“ ist laut Lukas, der in 14,26 Jesus zitiert, nur möglich wenn man seine Eltern „gering achtet“ (in älteren und anderen Übersetzungen heißt es noch, man müsse sie „hassen“), was aber (immer noch) genau das Gegenteil von dem ist, was im fünften der Zehn Gebote gefordert wird.<br />
»Wer sich von Jesus „bedroht“ fühlt«, wird implizit in eine Reihe mit dem angeblichen Knabenschlächter Herodes gestellt ! Auch diese Herodes-Saga wird bei Bedarf von christlichen Klerikern und Theologen als historische Tatsache in die Argumentation eingebaut.</p>
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