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	Kommentare zu: Liebe als Herrschaftsinstrument: Valentinstag-Moralpredigt von Magdalena Kiess	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Feb 2026 20:19:21 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2026/02/liebe-als-herrschaftsinstrument-valentinstag-moralpredigt-von-magdalena-kiess/#comment-59729</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 20:19:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zufällig habe ich die Tage wieder mal in das Buch „Falsch programmiert“ von Karl Steinbuch, erschienen 1969 (!) geschaut. Da steht folgender Satz über eine nicht weiter eingegrenzte gesellschaftliche Gruppe, die er Hinterwelt nennt und als religiös dominiert schildert: „Ihr Metier ist die Pathetik, nicht die Verwirklichung“. Genau das dokumentiert diese Verherrlichung der Bibel von Frau Kiess: „In der Bibel wird die Liebe ausführlich beschrieben, meistens nicht als romantisches Bauchkribbeln, sondern eher als Haltung, die unser Verhalten, ja unsere Reaktionen und unser ganzes Sein verändern kann.“


Die Suche nach dem Wortstamm „lieb“ im Bibelserver ERF (ich habe mich hier auf die katholische Einheitsübersetzung von 2016 beschränkt) ergibt zwar 520 Treffer im AT und NT aber lediglich 6 Treffer im Markus-, 11 im Mathäus-, 13 im Lukas- und 36 im Johannes-Evangelium. Darin sind auch Treffer für das Wort „lieber“ enthalten; vom Rest gibt, nach einer zugegebenermaßen nicht sehr gründlichen Durchsicht – hier wäre auch Frau Kiess in die Beweis-Pflicht zu nehmen – kaum ein Vers Auskunft darüber, wie denn Liebe zu verwirklichen wäre. Aussagen wie diese „Mk 12,30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.Mk 12,31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“ sind zwar sehr pathetisch, sind aber schließlich keine Aussagen darüber, mit WAS Liebe realisiert werden soll, sondern nur WIE. Und das mit dem üblichen überidealistischen Abgehobenheit. Mit GANZEM Herzen, mit GANZER Seele, mit deinem GANZEN Denken, mit deiner GANZEN Kraft. Darüber hinaus werden negative Formen der Liebe genannt, wie diese: „Mk 12,38 Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt,“. Andere Aussagen beschreiben eindeutig eine Form homoerotischer Liebe wie dieser Vers: „Joh 13,23 Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte.“ Und es gibt einige Stellen, die eine selektive Liebe zu ausgewählten Personen, z.B. „die Seinen“ beschreiben aber auch namentlich Genannte: „Joh 11,5 Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus.“.
Was also, Frau Kiess, sagt die Bibel darüber, wie man Liebe VERWIRKLICHEN soll ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zufällig habe ich die Tage wieder mal in das Buch „Falsch programmiert“ von Karl Steinbuch, erschienen 1969 (!) geschaut. Da steht folgender Satz über eine nicht weiter eingegrenzte gesellschaftliche Gruppe, die er Hinterwelt nennt und als religiös dominiert schildert: „Ihr Metier ist die Pathetik, nicht die Verwirklichung“. Genau das dokumentiert diese Verherrlichung der Bibel von Frau Kiess: „In der Bibel wird die Liebe ausführlich beschrieben, meistens nicht als romantisches Bauchkribbeln, sondern eher als Haltung, die unser Verhalten, ja unsere Reaktionen und unser ganzes Sein verändern kann.“</p>
<p>Die Suche nach dem Wortstamm „lieb“ im Bibelserver ERF (ich habe mich hier auf die katholische Einheitsübersetzung von 2016 beschränkt) ergibt zwar 520 Treffer im AT und NT aber lediglich 6 Treffer im Markus-, 11 im Mathäus-, 13 im Lukas- und 36 im Johannes-Evangelium. Darin sind auch Treffer für das Wort „lieber“ enthalten; vom Rest gibt, nach einer zugegebenermaßen nicht sehr gründlichen Durchsicht – hier wäre auch Frau Kiess in die Beweis-Pflicht zu nehmen – kaum ein Vers Auskunft darüber, wie denn Liebe zu verwirklichen wäre. Aussagen wie diese „Mk 12,30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.Mk 12,31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“ sind zwar sehr pathetisch, sind aber schließlich keine Aussagen darüber, mit WAS Liebe realisiert werden soll, sondern nur WIE. Und das mit dem üblichen überidealistischen Abgehobenheit. Mit GANZEM Herzen, mit GANZER Seele, mit deinem GANZEN Denken, mit deiner GANZEN Kraft. Darüber hinaus werden negative Formen der Liebe genannt, wie diese: „Mk 12,38 Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt,“. Andere Aussagen beschreiben eindeutig eine Form homoerotischer Liebe wie dieser Vers: „Joh 13,23 Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte.“ Und es gibt einige Stellen, die eine selektive Liebe zu ausgewählten Personen, z.B. „die Seinen“ beschreiben aber auch namentlich Genannte: „Joh 11,5 Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus.“.<br />
Was also, Frau Kiess, sagt die Bibel darüber, wie man Liebe VERWIRKLICHEN soll ?</p>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2026/02/liebe-als-herrschaftsinstrument-valentinstag-moralpredigt-von-magdalena-kiess/#comment-59561</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 07:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Angesichts der unübersehbaren Blut- und Vernichtungsspur, die das Christentum von Beginn an hinter sich herzieht lassen sich die Ausführungen von Frau Kiess eigentlich nur durch dramatische Bildungsdefizite oder eine Mischung aus moralischer Abgebrühtheit und blankem Zynismus erklären. Die Frage, die von awq gestellt wird ist absolut berechtigt: Warum werden wir gezwungen, so etwas zu finanzieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der unübersehbaren Blut- und Vernichtungsspur, die das Christentum von Beginn an hinter sich herzieht lassen sich die Ausführungen von Frau Kiess eigentlich nur durch dramatische Bildungsdefizite oder eine Mischung aus moralischer Abgebrühtheit und blankem Zynismus erklären. Die Frage, die von awq gestellt wird ist absolut berechtigt: Warum werden wir gezwungen, so etwas zu finanzieren?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2026/02/liebe-als-herrschaftsinstrument-valentinstag-moralpredigt-von-magdalena-kiess/#comment-59454</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 08:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die biblische Liebe bedeutet nichts anderes als totale Unterwerfung, Selbstaufgabe, Loyalität ohne Vernunft, totaler Kadavergehorsam!

Und weil ich FLORIAN heise gehören ab jetzt alle Blumen mir!
So, da habt ihr euren Salat!
(Aber n kleines Steak wäre auch toll...) :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die biblische Liebe bedeutet nichts anderes als totale Unterwerfung, Selbstaufgabe, Loyalität ohne Vernunft, totaler Kadavergehorsam!</p>
<p>Und weil ich FLORIAN heise gehören ab jetzt alle Blumen mir!<br />
So, da habt ihr euren Salat!<br />
(Aber n kleines Steak wäre auch toll&#8230;) 🙂</p>
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