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	Kommentare zu: &#8222;Sei, was du bist&#8220; – Wenn ein Stadtpfarrer einen Missbrauchsverdächtigen zitiert	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 12:12:37 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Klaus Bernd		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 12:12:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Sei, was du bist, sei es in bestmöglicher Form!“ 
Ich halte schon das „Sei was du bist“ (ich bevorzuge die Version ohne das Komma :-) für einen Pleonasmus. Die Google-KI bestätigt mich, belehrt mich aber auch mit dem Fazit: „Sprachlich gesehen ist es ein Pleonasmus (Redundanz), rhetorisch und inhaltlich ist es eine nachdrückliche Aufforderung zur Authentizität.“ Sei es wie es sei, man ist wie man ist. Der IST-Zustand wird damit zur moralischen Norm erklärt, was wenig hilfreich ist. Die Aufforderung das in „bestmöglicher Form“ zu sein impliziert nmM aber, dass es verschiedene Versionen von dem gibt was man ist, will heißen, man soll sich das bestmögliche ICH aussuchen; dabei geht aber die Authentizität flöten. Odr ? 

»Systematische Infantilisierung: Er behandelte erwachsene Frauen wie Kleinkinder, nannte sich „der Vater“ und die Schwestern „das Kind“«
Das ist jetzt nicht spezifisch Kentenich. Das ist der von Priestern verlangte, schon in der Ausbildung geübte, Paternalismus. Mindesten noch bis zum letzten Jahrhundert war es üblich, dass der Pfarrer seine Gemeindemitglieder, einschließlich der Erwachsenen, als seine Kinder wahrnahm und auch teilweise so anredete; „mein Sohn“, „meine Tochter“ war eine übliche Anrede im Umgang von Hochwürden mit seinen Schäfchen. Die noch heute gültige Metapher vom Hirten und den Schafen ist zwar noch um einige Grade herabwürdigender, eignet sich dann aber doch nicht als Anrede im Gespräch: „Mein Schaf(bock)“ ? Klingt nicht wirklich gut. „Du Schaf“ ginge vielleicht noch, grenzt aber auch schon an Beleidigung.

»„Wem gehört das Kind? – Dem Vater.“« ist durchaus biblisch (AT) begründet und bis in die Moderne von Päpsten propagiert.

»das Seligsprechungsverfahren ausgesetzt«
Was wenn jetzt doch ein Wunder bezeugt wird H. Ackermann ?

»Buß‘ Formulierung „... mein Gewissen ernst nehmen“ ...«
Der KKK rühmt zwar das Gewissen als zuverlässige Quelle der Erkenntnis von Gut und Böse, Recht und Unrecht, als zuverlässiges Organ zum Erkennen von Gottes Willen, um aber kurz darauf zu mahnen, dass es erst „gebildet“ werden müsse. Wie ? Selbstverständlich durch das Lehramt der Kirche.

»Dein Wert kommt nicht von dir selbst, sondern von Gott «
Um das zu untermauern haben Theologen extra die sogenannte „ontologische Würde“ erfunden, die einem zwar keiner nehmen kann, aber auch zu nichts nütze ist; außer dazu, als Voraussetzung für für alle anderen (Menschen)Würden zu dienen. Damit „Gott“ auch da unverzichtbar ist.

PS: Vielleicht sollte ich mal wieder darauf hinweisen, dass ich nicht von einem real existierenden Gott rede, auch wenn das, der sprachlichen Einfachheit geschuldet manchmal den Anschein hat, sondern von dem Hirngespinst der Priester, das sie Gott nennen.
Nicht vergessen: Wo Gott drauf steht ist Pfaffe drin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Sei, was du bist, sei es in bestmöglicher Form!“<br />
Ich halte schon das „Sei was du bist“ (ich bevorzuge die Version ohne das Komma 🙂 für einen Pleonasmus. Die Google-KI bestätigt mich, belehrt mich aber auch mit dem Fazit: „Sprachlich gesehen ist es ein Pleonasmus (Redundanz), rhetorisch und inhaltlich ist es eine nachdrückliche Aufforderung zur Authentizität.“ Sei es wie es sei, man ist wie man ist. Der IST-Zustand wird damit zur moralischen Norm erklärt, was wenig hilfreich ist. Die Aufforderung das in „bestmöglicher Form“ zu sein impliziert nmM aber, dass es verschiedene Versionen von dem gibt was man ist, will heißen, man soll sich das bestmögliche ICH aussuchen; dabei geht aber die Authentizität flöten. Odr ? </p>
<p>»Systematische Infantilisierung: Er behandelte erwachsene Frauen wie Kleinkinder, nannte sich „der Vater“ und die Schwestern „das Kind“«<br />
Das ist jetzt nicht spezifisch Kentenich. Das ist der von Priestern verlangte, schon in der Ausbildung geübte, Paternalismus. Mindesten noch bis zum letzten Jahrhundert war es üblich, dass der Pfarrer seine Gemeindemitglieder, einschließlich der Erwachsenen, als seine Kinder wahrnahm und auch teilweise so anredete; „mein Sohn“, „meine Tochter“ war eine übliche Anrede im Umgang von Hochwürden mit seinen Schäfchen. Die noch heute gültige Metapher vom Hirten und den Schafen ist zwar noch um einige Grade herabwürdigender, eignet sich dann aber doch nicht als Anrede im Gespräch: „Mein Schaf(bock)“ ? Klingt nicht wirklich gut. „Du Schaf“ ginge vielleicht noch, grenzt aber auch schon an Beleidigung.</p>
<p>»„Wem gehört das Kind? – Dem Vater.“« ist durchaus biblisch (AT) begründet und bis in die Moderne von Päpsten propagiert.</p>
<p>»das Seligsprechungsverfahren ausgesetzt«<br />
Was wenn jetzt doch ein Wunder bezeugt wird H. Ackermann ?</p>
<p>»Buß‘ Formulierung „&#8230; mein Gewissen ernst nehmen“ &#8230;«<br />
Der KKK rühmt zwar das Gewissen als zuverlässige Quelle der Erkenntnis von Gut und Böse, Recht und Unrecht, als zuverlässiges Organ zum Erkennen von Gottes Willen, um aber kurz darauf zu mahnen, dass es erst „gebildet“ werden müsse. Wie ? Selbstverständlich durch das Lehramt der Kirche.</p>
<p>»Dein Wert kommt nicht von dir selbst, sondern von Gott «<br />
Um das zu untermauern haben Theologen extra die sogenannte „ontologische Würde“ erfunden, die einem zwar keiner nehmen kann, aber auch zu nichts nütze ist; außer dazu, als Voraussetzung für für alle anderen (Menschen)Würden zu dienen. Damit „Gott“ auch da unverzichtbar ist.</p>
<p>PS: Vielleicht sollte ich mal wieder darauf hinweisen, dass ich nicht von einem real existierenden Gott rede, auch wenn das, der sprachlichen Einfachheit geschuldet manchmal den Anschein hat, sondern von dem Hirngespinst der Priester, das sie Gott nennen.<br />
Nicht vergessen: Wo Gott drauf steht ist Pfaffe drin.</p>
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