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	Kommentare zu: Lieber Gott mach ihn wieder Gesund !	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jul 2018 14:47:01 +0000</lastBuildDate>
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		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2016/06/lieber-gott-mach-ihn-wieder-gesund/#comment-289</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2018 14:47:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2016/06/lieber-gott-mach-ihn-wieder-gesund/#comment-288&quot;&gt;Dore&lt;/a&gt;.

Liebe Dore, es geht nicht darum, Menschen von der Nichtexistenz von Götterwesen zu überzeugen. Solange magische Himmelswesen nicht irgendwie valide nachweisbar ins Geschehen eingreifen, spielen sie schlicht keine Rolle außerhalb menschlicher Phantasie.

In offenen und freien Gesellschaften herrscht Gedanken- und Meinungsfreiheit (Werte, die gegen den erbitterten Widerstand der Kirche von Aufklärung und Säkularisierung erkämpft werden mussten). So können wir heute zum Glück sagen: Ein/e jede/r möge glauben, was immer im/ihr glaubwürdig erscheint. Intellektuelle Redlichkeit ist eine feine Sache, aber keineswegs verpflichtend. Die Kirchen sind es, die ihren Anhängern vorschreiben, was sie zu denken haben und was nicht.

Es geht auch nicht darum, irgendwem irgendwas nehmen zu wollen, was ihm/ihr wertvoll erscheint. 

Sondern es geht darum, Menschen dazu anzuregen, ihre Glaubensgewissheiten kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, inwieweit diese mit der irdischen natürlichen Wirklichkeit vereinbar sind. Denn bis zum Beweis des Gegenteils ist nicht davon auszugehen, dass Götter, Geister, Gottessöhne ihre Finger oder was auch immer im Spiel haben, wenn es um Dinge außerhalb menschlicher Phantasie geht. 

Glauben im religiösen Sinn heißt: Unbewiesene und unbeweisbare Behauptungen möglichst kritiklos als wahr anzuerkennen. Je kritikloser, desto frommer. Nun ist es aber gerade das kritische, vernünftige Denken, was sinnvolle Ergebnisse liefert und nicht das Fürwahrhalten von Mythen und Legenden. Gleiches gilt für unbewiesene Behauptungen und erfundene Versprechen von (weltlichen) Machthabern aller Art.

Es gibt gute Gründe (nicht nur im Interesse der eigenen intellektuellen Redlichkeit), auf die Methode des Glaubens als Mittel zum Erkenntnisgewinn zu verzichten und stattdessen die bewährten Werkzeuge des rationalen, vernünftigen Denkens anzuwenden.

Nochmal: Niemand hier möchte irgendwem vorschreiben, irgendwas zu glauben bzw. nicht mehr zu glauben. Da muss schon jede/r selbst drauf kommen...

...und was den Aufwand angeht: Der ist wesentlich geringer als der Aufwand, den Kirchen betreiben müssen, um heute noch Menschen dazu zu bewegen, ihre Lehre für wahr oder zumindest für relevant zu halten. Die haben andererseits natürlich auch einen ganz anderen (bzw. im Vergleich zu uns &lt;em&gt;überhaupt einen&lt;/em&gt;) Budgetrahmen, und trotzdem sinken die Mitgliederzahlen kontinuierlich (zumindest hierzulande).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2016/06/lieber-gott-mach-ihn-wieder-gesund/#comment-288">Dore</a>.</p>
<p>Liebe Dore, es geht nicht darum, Menschen von der Nichtexistenz von Götterwesen zu überzeugen. Solange magische Himmelswesen nicht irgendwie valide nachweisbar ins Geschehen eingreifen, spielen sie schlicht keine Rolle außerhalb menschlicher Phantasie.</p>
<p>In offenen und freien Gesellschaften herrscht Gedanken- und Meinungsfreiheit (Werte, die gegen den erbitterten Widerstand der Kirche von Aufklärung und Säkularisierung erkämpft werden mussten). So können wir heute zum Glück sagen: Ein/e jede/r möge glauben, was immer im/ihr glaubwürdig erscheint. Intellektuelle Redlichkeit ist eine feine Sache, aber keineswegs verpflichtend. Die Kirchen sind es, die ihren Anhängern vorschreiben, was sie zu denken haben und was nicht.</p>
<p>Es geht auch nicht darum, irgendwem irgendwas nehmen zu wollen, was ihm/ihr wertvoll erscheint. </p>
<p>Sondern es geht darum, Menschen dazu anzuregen, ihre Glaubensgewissheiten kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, inwieweit diese mit der irdischen natürlichen Wirklichkeit vereinbar sind. Denn bis zum Beweis des Gegenteils ist nicht davon auszugehen, dass Götter, Geister, Gottessöhne ihre Finger oder was auch immer im Spiel haben, wenn es um Dinge außerhalb menschlicher Phantasie geht. </p>
<p>Glauben im religiösen Sinn heißt: Unbewiesene und unbeweisbare Behauptungen möglichst kritiklos als wahr anzuerkennen. Je kritikloser, desto frommer. Nun ist es aber gerade das kritische, vernünftige Denken, was sinnvolle Ergebnisse liefert und nicht das Fürwahrhalten von Mythen und Legenden. Gleiches gilt für unbewiesene Behauptungen und erfundene Versprechen von (weltlichen) Machthabern aller Art.</p>
<p>Es gibt gute Gründe (nicht nur im Interesse der eigenen intellektuellen Redlichkeit), auf die Methode des Glaubens als Mittel zum Erkenntnisgewinn zu verzichten und stattdessen die bewährten Werkzeuge des rationalen, vernünftigen Denkens anzuwenden.</p>
<p>Nochmal: Niemand hier möchte irgendwem vorschreiben, irgendwas zu glauben bzw. nicht mehr zu glauben. Da muss schon jede/r selbst drauf kommen&#8230;</p>
<p>&#8230;und was den Aufwand angeht: Der ist wesentlich geringer als der Aufwand, den Kirchen betreiben müssen, um heute noch Menschen dazu zu bewegen, ihre Lehre für wahr oder zumindest für relevant zu halten. Die haben andererseits natürlich auch einen ganz anderen (bzw. im Vergleich zu uns <em>überhaupt einen</em>) Budgetrahmen, und trotzdem sinken die Mitgliederzahlen kontinuierlich (zumindest hierzulande).</p>
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		Von: Dore		</title>
		<link>https://www.awq.de/2016/06/lieber-gott-mach-ihn-wieder-gesund/#comment-288</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dore]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 19:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich, warum man sich solche Mühe gibt, Menschen von der Nichtexistenz Gottes zu überzeugen?
Warum lässt man nicht jedem seine Freiheit und warum will man anderen das nehmen, was ihnen Kraft und Hilfe gibt?
Tut mir leid, aber ich verstehe so etwas nicht.
So ein Aufwand um Leute zum &quot; nicht glauben&quot; zu bewegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, warum man sich solche Mühe gibt, Menschen von der Nichtexistenz Gottes zu überzeugen?<br />
Warum lässt man nicht jedem seine Freiheit und warum will man anderen das nehmen, was ihnen Kraft und Hilfe gibt?<br />
Tut mir leid, aber ich verstehe so etwas nicht.<br />
So ein Aufwand um Leute zum &#8220; nicht glauben&#8220; zu bewegen.</p>
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