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	Kommentare zu: Koalitionsvertrag-Entwurf: Neutralitätsgebot ausgehöhlt &#8211; UPDATE	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Feb 2018 17:17:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/02/koalitionsvertrag-vs-neutralitaetsgebot/#comment-171</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2018 17:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2018/02/koalitionsvertrag-vs-neutralitaetsgebot/#comment-168&quot;&gt;Uwe Lehnert&lt;/a&gt;.

Erklärte oder VERKLÄRTE Christen?
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2018/02/koalitionsvertrag-vs-neutralitaetsgebot/#comment-168">Uwe Lehnert</a>.</p>
<p>Erklärte oder VERKLÄRTE Christen?<br />
😎</p>
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		Von: Uwe Lehnert		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/02/koalitionsvertrag-vs-neutralitaetsgebot/#comment-168</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uwe Lehnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 22:34:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr guter Beitrag, der den Finger in die Wunde legt. Dennoch unser Protest wird wirkungslos bleiben. Alle relevanten Stellen in der Politik, in den Medien, in den höchsten Gerichten, in der so wichtigen Ministerialbürokratie ist in den Händen kirchenergebener Politiker.

Zum Beispiel durch Besetzung der Parteispitzen, der meinungssteuernden Medien und durch ihren Einfluss auf Justiz und Gesetzgebung. So sind fast alle Parteispitzen durch erklärte Christen, zumindest sehr Kirchennahe, besetzt, das gilt sogar für die einst religionskritischen Linken. Die Intendanzen, Chefredakteure und weitere wichtige Posten der Rundfunk- und Fernsehanstalten sind durchweg durch erklärte Christen besetzt. Hinzu kommt den beiden christlichen Kirchen das – an sich verfassungswidrige – Privileg eigener Redaktionen und fester Sendezeiten zu. Das Auswahlverfahren für die Richter der obersten Gerichte ist ebenfalls so gestaltet, dass ein überproportionaler Einfluss der Regierungen vorliegt, und damit der überwiegend christlich-kirchlich orientierten Politiker. Besonders auffällig ist das beim Bundesverfassungsgericht, dem m.W. derzeit kein einziger konfessionsfreier Richter angehört. (»Verwunderlich«, dass acht Bundesverfassungsrichter den höchsten katholischen Orden für Verdienste um die katholische Kirche erhalten haben?) Dabei – man beachte – gibt es in Deutschland bereits 36 Prozent Konfessionsfreie und nur noch 55 Prozent Mitglieder in einer der beiden großen Kirchen. Die Ausgestaltung der Gesetze wird stark durch die Ministerialbürokratie der Landesregierungen und der Bundesregierung beeinflusst, sowohl bei den Gesetzesvorschlägen wie später dann bei der endgültigen Formulierung der verabschiedeten Gesetze. Diese Ministerialbürokratie ist eine Domäne erklärter Christen (siehe Carsten Frerk: Kirchenrepublik Deutschland, Alibri 2015). Alle Minister der derzeit noch amtierenden Bundesregierung sind erklärte Christen.

Diese geballte christlich-kirchliche Macht, den meisten Bundesbürger nicht bewusst, manifestiert sich somit in gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen, stark im Erziehungswesen, wirkt unbewusst als tradiertes Wertesystem noch in den Köpfen selbst Glaubensferner (Gregor Gysi: »ohne Kirche keine Moral«) und zeigt sich zum Beispiel in einem kirchlich-staatlichen Machtdenken, das stets mehr durch Verbieten als durch Vorleben und Überzeugen gekennzeichnet war.

Mehr als die Hoffnung auf verfassungsgemäße Verhältnisse dereinst bleibt uns nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag, der den Finger in die Wunde legt. Dennoch unser Protest wird wirkungslos bleiben. Alle relevanten Stellen in der Politik, in den Medien, in den höchsten Gerichten, in der so wichtigen Ministerialbürokratie ist in den Händen kirchenergebener Politiker.</p>
<p>Zum Beispiel durch Besetzung der Parteispitzen, der meinungssteuernden Medien und durch ihren Einfluss auf Justiz und Gesetzgebung. So sind fast alle Parteispitzen durch erklärte Christen, zumindest sehr Kirchennahe, besetzt, das gilt sogar für die einst religionskritischen Linken. Die Intendanzen, Chefredakteure und weitere wichtige Posten der Rundfunk- und Fernsehanstalten sind durchweg durch erklärte Christen besetzt. Hinzu kommt den beiden christlichen Kirchen das – an sich verfassungswidrige – Privileg eigener Redaktionen und fester Sendezeiten zu. Das Auswahlverfahren für die Richter der obersten Gerichte ist ebenfalls so gestaltet, dass ein überproportionaler Einfluss der Regierungen vorliegt, und damit der überwiegend christlich-kirchlich orientierten Politiker. Besonders auffällig ist das beim Bundesverfassungsgericht, dem m.W. derzeit kein einziger konfessionsfreier Richter angehört. (»Verwunderlich«, dass acht Bundesverfassungsrichter den höchsten katholischen Orden für Verdienste um die katholische Kirche erhalten haben?) Dabei – man beachte – gibt es in Deutschland bereits 36 Prozent Konfessionsfreie und nur noch 55 Prozent Mitglieder in einer der beiden großen Kirchen. Die Ausgestaltung der Gesetze wird stark durch die Ministerialbürokratie der Landesregierungen und der Bundesregierung beeinflusst, sowohl bei den Gesetzesvorschlägen wie später dann bei der endgültigen Formulierung der verabschiedeten Gesetze. Diese Ministerialbürokratie ist eine Domäne erklärter Christen (siehe Carsten Frerk: Kirchenrepublik Deutschland, Alibri 2015). Alle Minister der derzeit noch amtierenden Bundesregierung sind erklärte Christen.</p>
<p>Diese geballte christlich-kirchliche Macht, den meisten Bundesbürger nicht bewusst, manifestiert sich somit in gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen, stark im Erziehungswesen, wirkt unbewusst als tradiertes Wertesystem noch in den Köpfen selbst Glaubensferner (Gregor Gysi: »ohne Kirche keine Moral«) und zeigt sich zum Beispiel in einem kirchlich-staatlichen Machtdenken, das stets mehr durch Verbieten als durch Vorleben und Überzeugen gekennzeichnet war.</p>
<p>Mehr als die Hoffnung auf verfassungsgemäße Verhältnisse dereinst bleibt uns nicht.</p>
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		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/02/koalitionsvertrag-vs-neutralitaetsgebot/#comment-166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 14:13:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stimmt: Die aktuelle GroKo-Komödie in Berlin zeigt sehr genau, dass die Parteiobrigkeiten sich ganztags an ur-christlichen Werten wie Respekt, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit orientieren. Man sieht es jeden Tag neu: Ohne christliche Wertebasis kann es keine vernünftige Politik geben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt: Die aktuelle GroKo-Komödie in Berlin zeigt sehr genau, dass die Parteiobrigkeiten sich ganztags an ur-christlichen Werten wie Respekt, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit orientieren. Man sieht es jeden Tag neu: Ohne christliche Wertebasis kann es keine vernünftige Politik geben!</p>
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