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	Kommentare zu: Kinderkreuzweg: Was geht in diesen Eltern vor?	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Dec 2022 14:13:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-5002</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 14:13:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lese jetzt zum ersten Mal diesen Artikel, und mir war bisher nichts über diese abartige Veranstaltung bekannt. Erinnert an die Rituale der nachgeäfften Kreuzigungen - besonders gruselig praktiziert auf den Philippinen.

Danke für die Information.

Zuerst hatte ich jedoch bei flüchtigem Lesen der Überschrift an einen Artikel über den Kinderkreuzzug aus dem Mittelalter gedacht.
Sicher kein Zufall.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese jetzt zum ersten Mal diesen Artikel, und mir war bisher nichts über diese abartige Veranstaltung bekannt. Erinnert an die Rituale der nachgeäfften Kreuzigungen &#8211; besonders gruselig praktiziert auf den Philippinen.</p>
<p>Danke für die Information.</p>
<p>Zuerst hatte ich jedoch bei flüchtigem Lesen der Überschrift an einen Artikel über den Kinderkreuzzug aus dem Mittelalter gedacht.<br />
Sicher kein Zufall.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-379</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 10:38:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-377&quot;&gt;Helmut Greißl&lt;/a&gt;.

Helmut, was sonst besagt die Aussage: &quot;Jesus ist für deine Sünden am Kreuz gestorben&quot;, als dass sie Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) suggeriert, dass diese vorübergehende Todesfolterung in einem direkten Zusammenhang mit ihrem Verhalten stünde? Stimmt: Dümmer gehts wohl nimmer. 

Und perfider auch nicht: Denn auch, wenn diese Aussage heute in dieser Deutlichkeit zumindest Kindern gegenüber vielleicht gar nicht mehr getätigt wird: Das ist es, worum es im Grunde geht, worin ja das christliche Heilsversprechen besteht.

Um Kindern den Umgang mit Leid näherzubringen, halte ich die Jesuslegenden für denkbar ungeeignet: Diese Mythologie, in der die irdische Wirklichkeit um allerlei Esoterik und magische Himmelswesen erweitert ist, deren fragwürdige moralische Standards verblüffend denen eines kleinen Wüstenvolkes von vor über 2000 Jahren entsprechen, ist für mich aus heutiger Sicht genauso absurd wie für Sie vermutlich zum Beispiel die Vorstellung, es sei irgendwie sinnvoll gewesen, über Jahrhunderte hinweg täglich einen Menschen als Opfer zu töten, um die Sonne dazu zu bewegen, am nächsten Tag wieder aufzugehen.

Auch das Thema Schuld lässt sich ohne Vermischung mit religiöser Mythologie viel besser und vor allem realitätskompatibler und damit auch verständlicher und besser begründet mit Kindern besprechen:

Eine stellvertretende Todesfolterung des eigenen Sohnes im Interesse Dritter werden Sie heute kaum noch so hinbiegen können, dass sie zumindest dem Anschein nach modernen ethischen Standards entspricht. Was Sie offenbar nicht davon abhält, genau das zu tun...

Egal, ob es um die Erklärung der irdischen Wirklichkeit oder um die Beantwortung philosophischer oder ethischer Fragen geht: In ausnahmslos allen Bereichen liefern nicht-religiöse Quellen heute bessere Antworten als solche, die durch religiöse Einbildungen, Dogmen und sonstige Fiktionen erweitert wurden.

Bis heute zehrt die christliche Kirche noch davon, dass die Legende von der christlichen Moral noch in den Köpfen vieler Menschen herumspukt. Gerade erleben wir, wie die Kirche selbst effektiver denn je dazu beiträgt, dass sich immer mehr Menschen davon befreien.

Wenn verdrängte Schuld krank macht, ist die katholische Kirche dann überhaupt noch zu retten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-377">Helmut Greißl</a>.</p>
<p>Helmut, was sonst besagt die Aussage: &#8222;Jesus ist für deine Sünden am Kreuz gestorben&#8220;, als dass sie Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) suggeriert, dass diese vorübergehende Todesfolterung in einem direkten Zusammenhang mit ihrem Verhalten stünde? Stimmt: Dümmer gehts wohl nimmer. </p>
<p>Und perfider auch nicht: Denn auch, wenn diese Aussage heute in dieser Deutlichkeit zumindest Kindern gegenüber vielleicht gar nicht mehr getätigt wird: Das ist es, worum es im Grunde geht, worin ja das christliche Heilsversprechen besteht.</p>
<p>Um Kindern den Umgang mit Leid näherzubringen, halte ich die Jesuslegenden für denkbar ungeeignet: Diese Mythologie, in der die irdische Wirklichkeit um allerlei Esoterik und magische Himmelswesen erweitert ist, deren fragwürdige moralische Standards verblüffend denen eines kleinen Wüstenvolkes von vor über 2000 Jahren entsprechen, ist für mich aus heutiger Sicht genauso absurd wie für Sie vermutlich zum Beispiel die Vorstellung, es sei irgendwie sinnvoll gewesen, über Jahrhunderte hinweg täglich einen Menschen als Opfer zu töten, um die Sonne dazu zu bewegen, am nächsten Tag wieder aufzugehen.</p>
<p>Auch das Thema Schuld lässt sich ohne Vermischung mit religiöser Mythologie viel besser und vor allem realitätskompatibler und damit auch verständlicher und besser begründet mit Kindern besprechen:</p>
<p>Eine stellvertretende Todesfolterung des eigenen Sohnes im Interesse Dritter werden Sie heute kaum noch so hinbiegen können, dass sie zumindest dem Anschein nach modernen ethischen Standards entspricht. Was Sie offenbar nicht davon abhält, genau das zu tun&#8230;</p>
<p>Egal, ob es um die Erklärung der irdischen Wirklichkeit oder um die Beantwortung philosophischer oder ethischer Fragen geht: In ausnahmslos allen Bereichen liefern nicht-religiöse Quellen heute bessere Antworten als solche, die durch religiöse Einbildungen, Dogmen und sonstige Fiktionen erweitert wurden.</p>
<p>Bis heute zehrt die christliche Kirche noch davon, dass die Legende von der christlichen Moral noch in den Köpfen vieler Menschen herumspukt. Gerade erleben wir, wie die Kirche selbst effektiver denn je dazu beiträgt, dass sich immer mehr Menschen davon befreien.</p>
<p>Wenn verdrängte Schuld krank macht, ist die katholische Kirche dann überhaupt noch zu retten?</p>
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		<title>
		Von: Helmut Greißl		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helmut Greißl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 17:42:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dümmer gehts wohl nimmer. Keiner suggeriert den Kindern persönliche Schuld am Tod Jesu, aber es macht Sinn, auch Kindern, die tagtäglich im privaten Leben und vor allem in den Medien mit Leid konfrontiert werden, am Leiden Jesu aufzuzeigen, wozu Menschen in Hass und Verblendung fähig sind, anderen Menschen anzutun. Die Kinder erleben  im Alltag Kreuzesgeschichten und die Auseinandersetzung mit Schuld hat etwas mit einem bewussten und verantwortlichen Leben zu tun, denn schuld sind immer die anderen und verdrängte Schuld macht krank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dümmer gehts wohl nimmer. Keiner suggeriert den Kindern persönliche Schuld am Tod Jesu, aber es macht Sinn, auch Kindern, die tagtäglich im privaten Leben und vor allem in den Medien mit Leid konfrontiert werden, am Leiden Jesu aufzuzeigen, wozu Menschen in Hass und Verblendung fähig sind, anderen Menschen anzutun. Die Kinder erleben  im Alltag Kreuzesgeschichten und die Auseinandersetzung mit Schuld hat etwas mit einem bewussten und verantwortlichen Leben zu tun, denn schuld sind immer die anderen und verdrängte Schuld macht krank.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: alex		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-278</link>

		<dc:creator><![CDATA[alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2018 06:49:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=9975#comment-278</guid>

					<description><![CDATA[In diesem Zusammenhang finde ich die Sicht von Gott als Vater auch interessant, weil es bei Eltern durchaus vorkommt, dass sich Kinder nicht nur von sich aus schuldig an Situationen fühlen, für die sie nichts können, sondern diese Schuld auch eingeredet bekommen. So stamme ich beispielsweise auch aus einem Elternhaus, in dem ich durch meine bloße Existenz Schuld an vielen Dingen in deren Leben, beispielsweise am Übergewicht meiner Mutter, weil sie ja für mich und meine Schwester kochen musste, wobei das Übergewicht kam, als wir zur Schule gingen und Schulessen möglich gewesen wäre, aber aber von unserer Mutter abgelehnt wurde (und man von einer zu hohen Kalorienaufnahme zunimmt, nicht vom Kochen).

Die Loslösung vom Glauben hat hier tatsächlich eine Loslösung von den Eltern zur Folge gehabt, sozusagen ein verspätetes Erwachsenwerden, die endgültige Abgrenzung von nichtverantwortlicher Schuld hat dann im Jurastudium stattgefunden, wo beispielsweise im Bürgerlichen Recht der Ausgleich verschiedener Interessen gleichberechtigter Personen im Vordergrund steht, ebenso in der Grundrechtevorlesung, was einfach auch bei der Analyse unterstützt hat, was ich mir jetzt tatsächlich als Schuld zurechnen lassen muss und was nicht. Dass man sich natürlich auch schuldig machen kann, ist klar, dafür haben wir das Strafrecht, aber auch hier: Die Person, die sich schuldig gemacht hat, ist verantwortlich, selbst wenn sie es aus nachvollziehbaren Gründen wie dem Joberhalt getan hat, niemand anderes sonst. (Von Schwierigkeiten des Strafrechtes mit organisationaler Schuld wie dem Stasi-Unrecht oder der Loveparade&quot;aufarbeitung&quot; oder schnöden Umweltdelikten einmal abgesehen, hier funktioniert die Schuldzuschreibung leider nicht wirklich (gut).)

Das ist natürlich kein normales Elternverhalten, es wird als schlecht angesehen und verurteilt, so es denn überhaupt jemandem außerhalb der Familie auffällt und man nicht nur abstrakt darüber spricht. Umso größer finde ich den Bruch, der hier in der Religion gemacht wird, wo auf einmal ein gänzlich anderer Maßstab zur Geltung kommt.

Ich persönlich habe immer ein wenig das Gefühl, dass auch der Respekt vor den Menschen im allgemeinen und vor denen, denen man die Schuld in die Schuhe schiebt im besonderen, aber auch vor sich selbst, fehlt, wenn eine wie auch immer geartete Schuld postuliert wird, die gar nicht existiert, weil auf diese Weise ein Über-Unterordnungsverhältnis geschaffen wird, das an sich gar nicht existiert. Insofern kann ich auch im Bereich der Schuldzuschreibungen Ihrem Ansatz, fair miteinander umzugehen und zwar mit jedem nah und fernstehenden Menschen, wie Sie ihn bei der Thematisierung der Gottesliebe postuliert haben, sehr viel abgewinnen.

Danke für die ganzen Anregungen, die sich auf Ihrem Blog finden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Zusammenhang finde ich die Sicht von Gott als Vater auch interessant, weil es bei Eltern durchaus vorkommt, dass sich Kinder nicht nur von sich aus schuldig an Situationen fühlen, für die sie nichts können, sondern diese Schuld auch eingeredet bekommen. So stamme ich beispielsweise auch aus einem Elternhaus, in dem ich durch meine bloße Existenz Schuld an vielen Dingen in deren Leben, beispielsweise am Übergewicht meiner Mutter, weil sie ja für mich und meine Schwester kochen musste, wobei das Übergewicht kam, als wir zur Schule gingen und Schulessen möglich gewesen wäre, aber aber von unserer Mutter abgelehnt wurde (und man von einer zu hohen Kalorienaufnahme zunimmt, nicht vom Kochen).</p>
<p>Die Loslösung vom Glauben hat hier tatsächlich eine Loslösung von den Eltern zur Folge gehabt, sozusagen ein verspätetes Erwachsenwerden, die endgültige Abgrenzung von nichtverantwortlicher Schuld hat dann im Jurastudium stattgefunden, wo beispielsweise im Bürgerlichen Recht der Ausgleich verschiedener Interessen gleichberechtigter Personen im Vordergrund steht, ebenso in der Grundrechtevorlesung, was einfach auch bei der Analyse unterstützt hat, was ich mir jetzt tatsächlich als Schuld zurechnen lassen muss und was nicht. Dass man sich natürlich auch schuldig machen kann, ist klar, dafür haben wir das Strafrecht, aber auch hier: Die Person, die sich schuldig gemacht hat, ist verantwortlich, selbst wenn sie es aus nachvollziehbaren Gründen wie dem Joberhalt getan hat, niemand anderes sonst. (Von Schwierigkeiten des Strafrechtes mit organisationaler Schuld wie dem Stasi-Unrecht oder der Loveparade&#8220;aufarbeitung&#8220; oder schnöden Umweltdelikten einmal abgesehen, hier funktioniert die Schuldzuschreibung leider nicht wirklich (gut).)</p>
<p>Das ist natürlich kein normales Elternverhalten, es wird als schlecht angesehen und verurteilt, so es denn überhaupt jemandem außerhalb der Familie auffällt und man nicht nur abstrakt darüber spricht. Umso größer finde ich den Bruch, der hier in der Religion gemacht wird, wo auf einmal ein gänzlich anderer Maßstab zur Geltung kommt.</p>
<p>Ich persönlich habe immer ein wenig das Gefühl, dass auch der Respekt vor den Menschen im allgemeinen und vor denen, denen man die Schuld in die Schuhe schiebt im besonderen, aber auch vor sich selbst, fehlt, wenn eine wie auch immer geartete Schuld postuliert wird, die gar nicht existiert, weil auf diese Weise ein Über-Unterordnungsverhältnis geschaffen wird, das an sich gar nicht existiert. Insofern kann ich auch im Bereich der Schuldzuschreibungen Ihrem Ansatz, fair miteinander umzugehen und zwar mit jedem nah und fernstehenden Menschen, wie Sie ihn bei der Thematisierung der Gottesliebe postuliert haben, sehr viel abgewinnen.</p>
<p>Danke für die ganzen Anregungen, die sich auf Ihrem Blog finden!</p>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/03/kinderkreuzweg-was-geht-in-diesen-eltern-vor/#comment-219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 05:49:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Missbrauch hat im Christentum und seinen Institutionen erstaunlich viele Facetten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Missbrauch hat im Christentum und seinen Institutionen erstaunlich viele Facetten.</p>
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