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	Kommentare zu: Argument #28: &#8222;Gott ist trotz Leid in der Welt gut, denn wir Menschen allein tragen die Verantwortung dafür.&#8220;	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
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		Von: Florian		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 10:07:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2018/08/argument-28-gott-ist-trotz-leid-in-der-welt-gut-denn-wir-menschen-allein-tragen-die-verantwortung-dafuer/#comment-694&quot;&gt;Gesk&lt;/a&gt;.

Der Sündenfall erklärt das Leid in der Welt, ok.
Aber wer hat den Sündenfall zugelassen? Bzw. eine Welt erschaffen, in der der Sündenfall von Anfang an feststand? Und damit dann auch das Leid in der Welt. Nichtwissen kann keine Ausrede sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2018/08/argument-28-gott-ist-trotz-leid-in-der-welt-gut-denn-wir-menschen-allein-tragen-die-verantwortung-dafuer/#comment-694">Gesk</a>.</p>
<p>Der Sündenfall erklärt das Leid in der Welt, ok.<br />
Aber wer hat den Sündenfall zugelassen? Bzw. eine Welt erschaffen, in der der Sündenfall von Anfang an feststand? Und damit dann auch das Leid in der Welt. Nichtwissen kann keine Ausrede sein &#8230;</p>
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		Von: Gesk		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 11:57:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wunderschönen guten Mittag,

Vielen Dank, für Ihre Gedanken zu diesem Thema. Tatsächlich ist die Frage der Tehodizee eine mit gigantischem Spaltpotential, und der Diskurs über eine solche Frage ist deswegen umso wichtiger. Allerdings bin ich mir auch relativ sicher, dass ich hier auf  eine etwas erhärtete Front stoße, dennoch möchte ich mit meinen bescheidenen Mitteln versuchen, etwas gegen zu argumentieren.

&quot;Dieses Argument ignoriert zunächst einmal alles Leid, das nicht menschengemacht, sondern in der Welt angelegt ist. Darunter Krankheiten, Naturkatastrophen, große Teile des Leides in der Tierwelt etc.&quot;
Dies ist aus theologischer Sicht mit dem Sündenfall zu erklären. Weil der Mensch und die gesamte Schöpfung nun in &quot;Sünde&quot; lebt (Sünde als Bezeichnung des Zustandes der Trennung des Menschen von Gott) geschehen nun solch tragische Dinge wie Naturkatastrophen o.Ä.

Ich stimme ihnen zu, dass vieles Leid, dass auf der Erde passiert, einen &quot;zulassenden Gott&quot; als grausam erscheinen lässt. Ich selbst habe auch , gerade gesundheitlich, Leid erfahren welches ich nicht als &quot;fair&quot; bezeichnen würde. Allerdings habe ich erfahren, dass Gott dieses Leid auch genutzt hat um an anderer Stelle Gutes zu bewirken.

Stichwort Holocaust: Gott ließ zweifelsfrei zu, dass sein Volk unglaubliches Leid erfahren musste. Dieses Leid war allerdings eine große Variable in der Entstehung des Staates Israel. Ganz nach Josef:&quot; Menschen gedachten es Böse zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen!&quot;

Das Thema ist wahrhaftig nicht in einem Kommentaraustausch ausreichend zu behandeln. Doch ich freue mich über eine Antwort ihrerseits.



Mit freundlichen Grüßen
P.Gesk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderschönen guten Mittag,</p>
<p>Vielen Dank, für Ihre Gedanken zu diesem Thema. Tatsächlich ist die Frage der Tehodizee eine mit gigantischem Spaltpotential, und der Diskurs über eine solche Frage ist deswegen umso wichtiger. Allerdings bin ich mir auch relativ sicher, dass ich hier auf  eine etwas erhärtete Front stoße, dennoch möchte ich mit meinen bescheidenen Mitteln versuchen, etwas gegen zu argumentieren.</p>
<p>&#8222;Dieses Argument ignoriert zunächst einmal alles Leid, das nicht menschengemacht, sondern in der Welt angelegt ist. Darunter Krankheiten, Naturkatastrophen, große Teile des Leides in der Tierwelt etc.&#8220;<br />
Dies ist aus theologischer Sicht mit dem Sündenfall zu erklären. Weil der Mensch und die gesamte Schöpfung nun in &#8222;Sünde&#8220; lebt (Sünde als Bezeichnung des Zustandes der Trennung des Menschen von Gott) geschehen nun solch tragische Dinge wie Naturkatastrophen o.Ä.</p>
<p>Ich stimme ihnen zu, dass vieles Leid, dass auf der Erde passiert, einen &#8222;zulassenden Gott&#8220; als grausam erscheinen lässt. Ich selbst habe auch , gerade gesundheitlich, Leid erfahren welches ich nicht als &#8222;fair&#8220; bezeichnen würde. Allerdings habe ich erfahren, dass Gott dieses Leid auch genutzt hat um an anderer Stelle Gutes zu bewirken.</p>
<p>Stichwort Holocaust: Gott ließ zweifelsfrei zu, dass sein Volk unglaubliches Leid erfahren musste. Dieses Leid war allerdings eine große Variable in der Entstehung des Staates Israel. Ganz nach Josef:&#8220; Menschen gedachten es Böse zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen!&#8220;</p>
<p>Das Thema ist wahrhaftig nicht in einem Kommentaraustausch ausreichend zu behandeln. Doch ich freue mich über eine Antwort ihrerseits.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
P.Gesk</p>
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