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	Kommentare zu: Glück macht stark &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
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		<title>
		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/09/glueck-macht-stark-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-473</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 15:26:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2019/09/glueck-macht-stark-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-472&quot;&gt;Norbert&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für deinen Kommentar und für die Buchtipps, Norbert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2019/09/glueck-macht-stark-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-472">Norbert</a>.</p>
<p>Vielen Dank für deinen Kommentar und für die Buchtipps, Norbert!</p>
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		<title>
		Von: Norbert		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 10:25:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diesen Impuls! Ich habe unlängst das Ebook &quot;Kann Religiosität unglücklich machen&quot; von Victoria Rationi (einer Religionspsychologin) gefunden (nocht aktueller: ihr Buch &quot;Religionsparadox&quot;), in dem sie weltweite Statistiken zur Zufriedenheit der Menschen anführt - aber ich denke hier schneidet eher der Islam schlecht ab. Aber trotzdem: auch für mich als gläubingen Menschen interessant!

MfG Norbert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Impuls! Ich habe unlängst das Ebook &#8222;Kann Religiosität unglücklich machen&#8220; von Victoria Rationi (einer Religionspsychologin) gefunden (nocht aktueller: ihr Buch &#8222;Religionsparadox&#8220;), in dem sie weltweite Statistiken zur Zufriedenheit der Menschen anführt &#8211; aber ich denke hier schneidet eher der Islam schlecht ab. Aber trotzdem: auch für mich als gläubingen Menschen interessant!</p>
<p>MfG Norbert</p>
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		<title>
		Von: Jörn		</title>
		<link>https://www.awq.de/2019/09/glueck-macht-stark-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-470</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 15:47:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Artikel kontrastiert sehr gut die läppischen Gottesgeschenke einerseits und das große Leid auf der Welt andererseits. Es ist zudem interessant zu lesen, wie geschickt dieses Leid zwar angesprochen wird, anschließend jedoch flugs verschwindet und im weiteren Verlauf der Predigt keine Rolle mehr spielt. Übrig bleibt der Gottesjubel, und der Eindruck, dass die Frau Pfarrerin sich ganz dolle um die Wohlfahrt der Welt kümmert.

Mir fällt dazu folgendes lehrreiche Gleichnis ein:

Stellen wir uns vor, die gesamte Bundesregierung würde als große Delegation ein armes afrikanisches Dorf besuchen und bei der Abreise mit einer pompösen Geste ganze 25 Euro spenden. Das würde uns schäbiger vorkommen, als wenn die Delegation überhaupt nichts gespendet hätte. 25 Euro wären geradezu bösartig.

Stellen wir uns zum Vergleich vor, der allmächtige Gott würde auf das Leid der Welt blicken und sich dann großmütig entschließen, der Frau Pfarrerin einen lustigen Malefiz-Abend mit ihrem Enkel zu spendieren. Wäre das angesichts des Leids auf der Welt nicht ebenso bösartig?

Natürlich steckt das Glück oft im Kleinen. Und natürlich besteht die Kunst des Lebens oft darin, diese Kleinigkeiten zu entdecken und sich an ihnen zu erfreuen. Aber der Grund dafür ist, dass wir selber klein sind, und dass es das große Glück so selten gibt, und zwar deswegen, weil wir Menschen weitgehend machtlos sind. Dieser Umstand formt unseren Maßstab.

Gott muss jedoch an einem anderen Maßstab gemessen werden. Es reicht nicht, auf Kleinigkeiten zu verweisen. Gott könnte mühelos, allein mit der Kraft seiner Gedanken, alle Krankheiten beseitigen, alle Wüsten zum Blühen bringen und jedem Dorf eine saubere Wasserquelle spendieren. Das wäre keineswegs großartig, sondern bloß das absolute Minimum, das man gerechterweise erwarten kann, wenn man bedenkt, dass es Gott nichts kostet. Aber stattdessen bekommt die Frau Pfarrerin, die sowieso ein sorgenfreies Leben hat, einen schönen Malefiz-Abend.

Ich würde von der Frau Pfarrerin gerne erläutert bekommen, warum Gott sich stets von den großen Problemen fern hält. Ist das angesichts seiner Macht nicht unmoralisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel kontrastiert sehr gut die läppischen Gottesgeschenke einerseits und das große Leid auf der Welt andererseits. Es ist zudem interessant zu lesen, wie geschickt dieses Leid zwar angesprochen wird, anschließend jedoch flugs verschwindet und im weiteren Verlauf der Predigt keine Rolle mehr spielt. Übrig bleibt der Gottesjubel, und der Eindruck, dass die Frau Pfarrerin sich ganz dolle um die Wohlfahrt der Welt kümmert.</p>
<p>Mir fällt dazu folgendes lehrreiche Gleichnis ein:</p>
<p>Stellen wir uns vor, die gesamte Bundesregierung würde als große Delegation ein armes afrikanisches Dorf besuchen und bei der Abreise mit einer pompösen Geste ganze 25 Euro spenden. Das würde uns schäbiger vorkommen, als wenn die Delegation überhaupt nichts gespendet hätte. 25 Euro wären geradezu bösartig.</p>
<p>Stellen wir uns zum Vergleich vor, der allmächtige Gott würde auf das Leid der Welt blicken und sich dann großmütig entschließen, der Frau Pfarrerin einen lustigen Malefiz-Abend mit ihrem Enkel zu spendieren. Wäre das angesichts des Leids auf der Welt nicht ebenso bösartig?</p>
<p>Natürlich steckt das Glück oft im Kleinen. Und natürlich besteht die Kunst des Lebens oft darin, diese Kleinigkeiten zu entdecken und sich an ihnen zu erfreuen. Aber der Grund dafür ist, dass wir selber klein sind, und dass es das große Glück so selten gibt, und zwar deswegen, weil wir Menschen weitgehend machtlos sind. Dieser Umstand formt unseren Maßstab.</p>
<p>Gott muss jedoch an einem anderen Maßstab gemessen werden. Es reicht nicht, auf Kleinigkeiten zu verweisen. Gott könnte mühelos, allein mit der Kraft seiner Gedanken, alle Krankheiten beseitigen, alle Wüsten zum Blühen bringen und jedem Dorf eine saubere Wasserquelle spendieren. Das wäre keineswegs großartig, sondern bloß das absolute Minimum, das man gerechterweise erwarten kann, wenn man bedenkt, dass es Gott nichts kostet. Aber stattdessen bekommt die Frau Pfarrerin, die sowieso ein sorgenfreies Leben hat, einen schönen Malefiz-Abend.</p>
<p>Ich würde von der Frau Pfarrerin gerne erläutert bekommen, warum Gott sich stets von den großen Problemen fern hält. Ist das angesichts seiner Macht nicht unmoralisch?</p>
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