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	Kommentare zu: Lob des Alltags &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2023 21:43:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 21:43:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5586&quot;&gt;Rainer Müller&lt;/a&gt;.

Freut mich - aber die WzS-Combo liefert auch erstklassige Steilvorlagen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5586">Rainer Müller</a>.</p>
<p>Freut mich &#8211; aber die WzS-Combo liefert auch erstklassige Steilvorlagen &#8230;</p>
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		<title>
		Von: Rainer Müller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rainer Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 04:22:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5241&quot;&gt;Andreas Edmüller&lt;/a&gt;.

Hallo Andreas Edmüller,

es ist immer wieder schön, Ihre Beiträge zu lesen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5241">Andreas Edmüller</a>.</p>
<p>Hallo Andreas Edmüller,</p>
<p>es ist immer wieder schön, Ihre Beiträge zu lesen 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5293</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2023 12:41:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5244&quot;&gt;FLO&lt;/a&gt;.

Der große Philosoph Woody Allen zum Thema Ewigkeit:
     Die Ewigkeit dauert arg lang, besonders gegen Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5244">FLO</a>.</p>
<p>Der große Philosoph Woody Allen zum Thema Ewigkeit:<br />
     Die Ewigkeit dauert arg lang, besonders gegen Ende.</p>
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		<title>
		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5275</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 15:57:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5273&quot;&gt;Klaus Bernd&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für die ergänzenden Gedanken und für die Korrektur!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5273">Klaus Bernd</a>.</p>
<p>Vielen Dank für die ergänzenden Gedanken und für die Korrektur!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5273</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 14:08:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wirklich eine Perle der Erbaulichkeit; für mich eine Mischung aus Hans Küng und Margot Käßmann. Küng, der Gott gerne als die Einheit aus Gegenteilen (z.B. das Transzendente und Immanente) beschrieb und Kaeßmann, die sich damit tröstet, dass man nie tiefer fallen kann als in Gottes Hand; d.h. tiefer geht es nicht.
Der Bewertung des Rücktritts von Benedikt XVI stimme ich unbedingt zu. Wie kann ein Papst seine subjektive Befindlichkeit über das vom Heiligen Geist inspirierte Votum des Konklaves stellen ? Wie kann er glauben, dass Gott ihn im Stich lässt in der Ausübung seines Amtes als Stellvertreter ? Das ist doch der pure Egoismus, wenn er zurücktritt, weil „er das SEINEM Leben schuldig war“ ! Das scheint H. Welter in seiner Schwärmerei für Ratzinger gar nicht aufzufallen.

Den Satz „Denn da ist nichts, was mich unbedeutend macht, und da ist nichts, was mich zur Mitte des Universums machen würde.“ würde ich nicht als Erkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit interpretieren, sondern so umformulieren: „Ich bin zwar nicht die Mitte des Universums aber auch nicht unbedeutend.“
Noch eine Bemerkung zur inflationären Verwendung des Adjektivs „groß“. Das ist eines der Merkmale theologischer Schwurbelei, mit dem man inhaltsleeren Substantiven gerne einen Orden umhängt.

Kleine Verwechslung vermutlich, aber ganz hübsch: Ratzinger war Benedikt der Sechzehnte. Den Vierzehnten gab es gleich zwei mal. Der eine war ein Gegenpapst im Fünfzehnten Jahrhundert, der gar nicht richtig zum Einsatz kam; der Dreizehnte wurde schon zu Lebzeiten durch Martin V ersetzt; der Sechzehnte und der zweite Vierzehnte im Achtzehnten Jahrhundert waren auch nur 8 Jahre im Amt. So gesehen steht Ratzinger ganz in der Tradition der Benedikte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich eine Perle der Erbaulichkeit; für mich eine Mischung aus Hans Küng und Margot Käßmann. Küng, der Gott gerne als die Einheit aus Gegenteilen (z.B. das Transzendente und Immanente) beschrieb und Kaeßmann, die sich damit tröstet, dass man nie tiefer fallen kann als in Gottes Hand; d.h. tiefer geht es nicht.<br />
Der Bewertung des Rücktritts von Benedikt XVI stimme ich unbedingt zu. Wie kann ein Papst seine subjektive Befindlichkeit über das vom Heiligen Geist inspirierte Votum des Konklaves stellen ? Wie kann er glauben, dass Gott ihn im Stich lässt in der Ausübung seines Amtes als Stellvertreter ? Das ist doch der pure Egoismus, wenn er zurücktritt, weil „er das SEINEM Leben schuldig war“ ! Das scheint H. Welter in seiner Schwärmerei für Ratzinger gar nicht aufzufallen.</p>
<p>Den Satz „Denn da ist nichts, was mich unbedeutend macht, und da ist nichts, was mich zur Mitte des Universums machen würde.“ würde ich nicht als Erkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit interpretieren, sondern so umformulieren: „Ich bin zwar nicht die Mitte des Universums aber auch nicht unbedeutend.“<br />
Noch eine Bemerkung zur inflationären Verwendung des Adjektivs „groß“. Das ist eines der Merkmale theologischer Schwurbelei, mit dem man inhaltsleeren Substantiven gerne einen Orden umhängt.</p>
<p>Kleine Verwechslung vermutlich, aber ganz hübsch: Ratzinger war Benedikt der Sechzehnte. Den Vierzehnten gab es gleich zwei mal. Der eine war ein Gegenpapst im Fünfzehnten Jahrhundert, der gar nicht richtig zum Einsatz kam; der Dreizehnte wurde schon zu Lebzeiten durch Martin V ersetzt; der Sechzehnte und der zweite Vierzehnte im Achtzehnten Jahrhundert waren auch nur 8 Jahre im Amt. So gesehen steht Ratzinger ganz in der Tradition der Benedikte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FLO		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5244</link>

		<dc:creator><![CDATA[FLO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 19:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sollte er den Scheiss den er erzählt tatsächlich glauben, dann hat er sich hoffentlich mal Gedanken darüber gemacht, wie krass langweilig und unbedeutend sein &quot;Alltag&quot; im Himmel bei seinem Gott sein wird...
Äonen von Jahren lobpreisend, dauergrinsend in Furcht und Angst und ewiger Glückseligkeit vor dem grossen Diktator auf Knien herumrutschen...
Und das war noch nicht mal der Anfang...

Wenns ne Hölle geben sollte, bitte sehr, DAS ist sie!!!

Rein hypotetisch:
-Fragt mal einen Gläubigen, was sein Lieblingsessen ist.
-Zwingt ihn dazu, es nur eine Woche lang 3x täglich zu essen.
-Noch vor Ablauf dieser Woche wird er um Gnade flehen, weil er es nicht mehr sehen kann...
-Dann fragt ihn nochmal, was er von Ewigkeit hält...
-...und füttert ihn weiter!!! Andagainandagainandagain...

To be continued...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte er den Scheiss den er erzählt tatsächlich glauben, dann hat er sich hoffentlich mal Gedanken darüber gemacht, wie krass langweilig und unbedeutend sein &#8222;Alltag&#8220; im Himmel bei seinem Gott sein wird&#8230;<br />
Äonen von Jahren lobpreisend, dauergrinsend in Furcht und Angst und ewiger Glückseligkeit vor dem grossen Diktator auf Knien herumrutschen&#8230;<br />
Und das war noch nicht mal der Anfang&#8230;</p>
<p>Wenns ne Hölle geben sollte, bitte sehr, DAS ist sie!!!</p>
<p>Rein hypotetisch:<br />
-Fragt mal einen Gläubigen, was sein Lieblingsessen ist.<br />
-Zwingt ihn dazu, es nur eine Woche lang 3x täglich zu essen.<br />
-Noch vor Ablauf dieser Woche wird er um Gnade flehen, weil er es nicht mehr sehen kann&#8230;<br />
-Dann fragt ihn nochmal, was er von Ewigkeit hält&#8230;<br />
-&#8230;und füttert ihn weiter!!! Andagainandagainandagain&#8230;</p>
<p>To be continued&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/01/lob-des-alltags-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-5241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:23:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16073#comment-5241</guid>

					<description><![CDATA[Pfarrer Welter greift in seinen Ausführungen auf (mindestens) zwei so bekannte wie plumpe Manipulationstaktiken zurück. 

Nummer 1: Wer nichts zu sagen hat, aber den Eindruck des Gegenteils erzeugen möchte, der kombiniert zwei Aussagen, die sich widersprechen in einem Satz: 

„ …dass jeder Tag eine unermessliche Bedeutung hat und dass zugleich jeder Tag irgendwie verschwindend gering ist.“ 

Natürlich ist das erst einmal unverständlich und sinnfrei. Aber der Leser denkt genau deshalb darüber nach und versucht, Sinn zu entdecken, wo keiner ist. Und schon schaut der Unfug seriös aus. Unsere Kommunikation basiert auf diesem Prinzip des Wohlwollens, das eben auch manipulativ &quot;getriggert&quot; werden kann. Derartige sinnvortäuschende Sätze lassen sich beliebig erzeugen. Im Theologie“studium“ lernt man das vermutlich schon im ersten Semester.

Nummer 2: Die Pose der Bescheidenheit soll vor Kritik schützen und argumentative Leere verdecken: 

&quot; ... es ist ja schon ein Geschenk, morgens aufstehen zu können, einen ersten Schritt in einen neuen Tag zu setzen.&quot; 

Dankbarkeit gilt gemeinhin als Tugend und wer möchte einem tugendhaften und bescheidenen Menschen schon gerne ins Gesicht sagen, dass er grade Unsinn oder banales Zeug redet? Auch hier wird also wieder das Prinzip des Wohlwollens für Manipulation, als Immunisierung gegen begründete Kritik  missbraucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Welter greift in seinen Ausführungen auf (mindestens) zwei so bekannte wie plumpe Manipulationstaktiken zurück. </p>
<p>Nummer 1: Wer nichts zu sagen hat, aber den Eindruck des Gegenteils erzeugen möchte, der kombiniert zwei Aussagen, die sich widersprechen in einem Satz: </p>
<p>„ …dass jeder Tag eine unermessliche Bedeutung hat und dass zugleich jeder Tag irgendwie verschwindend gering ist.“ </p>
<p>Natürlich ist das erst einmal unverständlich und sinnfrei. Aber der Leser denkt genau deshalb darüber nach und versucht, Sinn zu entdecken, wo keiner ist. Und schon schaut der Unfug seriös aus. Unsere Kommunikation basiert auf diesem Prinzip des Wohlwollens, das eben auch manipulativ &#8222;getriggert&#8220; werden kann. Derartige sinnvortäuschende Sätze lassen sich beliebig erzeugen. Im Theologie“studium“ lernt man das vermutlich schon im ersten Semester.</p>
<p>Nummer 2: Die Pose der Bescheidenheit soll vor Kritik schützen und argumentative Leere verdecken: </p>
<p>&#8220; &#8230; es ist ja schon ein Geschenk, morgens aufstehen zu können, einen ersten Schritt in einen neuen Tag zu setzen.&#8220; </p>
<p>Dankbarkeit gilt gemeinhin als Tugend und wer möchte einem tugendhaften und bescheidenen Menschen schon gerne ins Gesicht sagen, dass er grade Unsinn oder banales Zeug redet? Auch hier wird also wieder das Prinzip des Wohlwollens für Manipulation, als Immunisierung gegen begründete Kritik  missbraucht.</p>
]]></content:encoded>
		
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