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	Kommentare zu: Gott lässt mich nicht alleine &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jun 2023 10:19:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7411</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 10:19:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7388&quot;&gt;Cosinus&lt;/a&gt;.

Steter Tropfen höhlt den Stein ... Ein wichtiger Schritt auf diesem Wege wäre die Abschaffung des Religionsunterrichtes an Schulen. Das wiederum sollten wir in absehbarer Zeit hinkriegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7388">Cosinus</a>.</p>
<p>Steter Tropfen höhlt den Stein &#8230; Ein wichtiger Schritt auf diesem Wege wäre die Abschaffung des Religionsunterrichtes an Schulen. Das wiederum sollten wir in absehbarer Zeit hinkriegen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 17:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7388&quot;&gt;Cosinus&lt;/a&gt;.

Die Vorherrschaft der christlichen Religion in früheren Zeiten und in allen Lebensbereichen machte sich u. a. auch dadurch bemerkbar, dass Religion ohne Widerspruch zur Wissenschaft erhoben werden konnte und an Hochschulen einen mindestens den Realwissenschaften gleichrangigen, wenn nicht zeitweise gar alles dominierenden Platz einnahm.

Das bedeutet aber nicht, dass dieser Umstand in Stein gemeisselt ist.
Heute ist diese allmächtige Dominanz nicht mehr gegeben. Das Hinnehmen der Absurdität, Religion sei eine Wissenschaft, trifft auf immer mehr Widerspruch, und in nicht allzu ferner Zukunft - ich bin da optimistisch - wird die Theologie an den Hochschulen entweder durch Desinteresse oder zwangsweise Schliessung verschwinden. 

Denn die Frage, wieviele Engel auf eine Nadelspitze passen, kann man gern im privaten Kleriker-Kreis diskutieren, aber nicht an einer wissenschaftlichen Hochschule. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7388">Cosinus</a>.</p>
<p>Die Vorherrschaft der christlichen Religion in früheren Zeiten und in allen Lebensbereichen machte sich u. a. auch dadurch bemerkbar, dass Religion ohne Widerspruch zur Wissenschaft erhoben werden konnte und an Hochschulen einen mindestens den Realwissenschaften gleichrangigen, wenn nicht zeitweise gar alles dominierenden Platz einnahm.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass dieser Umstand in Stein gemeisselt ist.<br />
Heute ist diese allmächtige Dominanz nicht mehr gegeben. Das Hinnehmen der Absurdität, Religion sei eine Wissenschaft, trifft auf immer mehr Widerspruch, und in nicht allzu ferner Zukunft &#8211; ich bin da optimistisch &#8211; wird die Theologie an den Hochschulen entweder durch Desinteresse oder zwangsweise Schliessung verschwinden. </p>
<p>Denn die Frage, wieviele Engel auf eine Nadelspitze passen, kann man gern im privaten Kleriker-Kreis diskutieren, aber nicht an einer wissenschaftlichen Hochschule. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Cosinus		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cosinus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 04:21:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7369&quot;&gt;PD Dr. Andreas Edmüller&lt;/a&gt;.

Naja, die sind dort allerdings in vielen Fällen schon seit Gründung dort. Universitäten wurden ja wohl ursprünglich zur Ausbildung von Theologen gegründet.

Es dürfte sehr schwierig werden, die Theologie aus den Universitäten zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7369">PD Dr. Andreas Edmüller</a>.</p>
<p>Naja, die sind dort allerdings in vielen Fällen schon seit Gründung dort. Universitäten wurden ja wohl ursprünglich zur Ausbildung von Theologen gegründet.</p>
<p>Es dürfte sehr schwierig werden, die Theologie aus den Universitäten zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PD Dr. Andreas Edmüller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7369</link>

		<dc:creator><![CDATA[PD Dr. Andreas Edmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:01:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16513#comment-7369</guid>

					<description><![CDATA[Habe ich hier auf awq.de schon erwähnt, dass die theologischen Fakultäten an unseren Universitäten nichts zu suchen haben und schnellstmöglich geschlossen werden sollten? Dafür plädiere ich schon seit vielen Jahren - Danke für die wortmächtige Unterstützung, Frau Professor Enxing!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich hier auf awq.de schon erwähnt, dass die theologischen Fakultäten an unseren Universitäten nichts zu suchen haben und schnellstmöglich geschlossen werden sollten? Dafür plädiere ich schon seit vielen Jahren &#8211; Danke für die wortmächtige Unterstützung, Frau Professor Enxing!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7366</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 22:43:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16513#comment-7366</guid>

					<description><![CDATA[Die Kritik von AWQ ist m. E. erschöpfend. 

Daher eine kleine Abschweifung zum Thema Passion Jesu, die ja auch hier wieder von Frau Enxing zur Demonstration ihrer Botschaft herhalten muss.
Diese sog. Leidens-, Opfer- und Sühnegeschichte ist ein einziger fake, oder sagen wir besser eine dumm-dreiste, logische Absurdität. 
Denn kann mir mal jemand erklären, was an dieser Geschichte Heroisches zu bestaunen gibt, wenn der Held schon von vorneherein weiss, dass seine paar Tage Tortur und Unterwelt mit einer gloriosen Auferstehung und Himmelfahrt enden wird? 
Ein Heldentod mit Lebensversicherung sozusagen, oder um in der Mythologie zu bleiben: wie Phönix aus der Asche.  
Wo ist da das Opfer? Da ist ja jeder jemals gestorbene Märtyrer heldenhafter. Zwar vermeint auch dieser, dadurch ins Himmerreich zu gelangen, aber so sicher wie Jesus kann er da nicht sein; darüber hinaus dauert es bei denen wohl etwas länger als drei Tage und zur Rechten Gottes werden sie auch nicht sitzen.

Wie würde sich heutzutage ein Theologe da herauswinden, wenn man ihn damit konfrontieren würde?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik von AWQ ist m. E. erschöpfend. </p>
<p>Daher eine kleine Abschweifung zum Thema Passion Jesu, die ja auch hier wieder von Frau Enxing zur Demonstration ihrer Botschaft herhalten muss.<br />
Diese sog. Leidens-, Opfer- und Sühnegeschichte ist ein einziger fake, oder sagen wir besser eine dumm-dreiste, logische Absurdität.<br />
Denn kann mir mal jemand erklären, was an dieser Geschichte Heroisches zu bestaunen gibt, wenn der Held schon von vorneherein weiss, dass seine paar Tage Tortur und Unterwelt mit einer gloriosen Auferstehung und Himmelfahrt enden wird?<br />
Ein Heldentod mit Lebensversicherung sozusagen, oder um in der Mythologie zu bleiben: wie Phönix aus der Asche.<br />
Wo ist da das Opfer? Da ist ja jeder jemals gestorbene Märtyrer heldenhafter. Zwar vermeint auch dieser, dadurch ins Himmerreich zu gelangen, aber so sicher wie Jesus kann er da nicht sein; darüber hinaus dauert es bei denen wohl etwas länger als drei Tage und zur Rechten Gottes werden sie auch nicht sitzen.</p>
<p>Wie würde sich heutzutage ein Theologe da herauswinden, wenn man ihn damit konfrontieren würde?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/06/gott-laesst-mich-nicht-alleine-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7359</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 14:20:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16513#comment-7359</guid>

					<description><![CDATA[Beim Lesen dieses WzWzS fiel mir sofort wieder der vorangegangene Beitrag mit den Krankenhauserlebnissen ein. Für mich als Patient war es auch wichtig, dass das Personal eine professionelle Distanz wahrte. Ich möchte nicht, dass irgendjemand mit mir mitleidet. Schon gar nicht Menschen, die ich mag. Was das Mitleiden eines Allmächtigen angeht, fallen mir als erstes Begriffe wie „Gaffer“ und „Nachäffen“ ein. Und wenn man auf einen allwissenden Schöpfer Bezug nimmt, dann fallen mir da außer „bodenloser Zynismus“ nur noch Begriffe ein, die die Kommentaretikette verbietet. Genau dieses Leid war schließlich laut AT Sinn und Absicht bei der Vertreibung aus dem Paradies. Das soll mich trösten, dass der Verursacher dieses Leids ständig um mich herum kaspert ? Aber wie schon richtig bemerkt: Mit Redlichkeit, Vernunft und konsistentem Denken hat es die Theologie nicht so. So möchte ich den Spruch über die Redlichkeit etwas umformulieren:
Redlichkeit ist eine Zier,
doch frömmer geht es ohne ihr.

„wie ist dann seine Randale im Tempel zu bewerten?“ fragen Sie. 
Ratzinger gibt in seinem Jesus-Buch Band 2 in dem Kapitel „TempelREINIGUNG“ gleich 3 Antworten. Meine rein subjektive Zusammenfassung: 
nach dem Eingeständnis, dass »das Handeln der Geldwechsler und Viehhändler legal innerhalb der bestehenden Ordnungen« war, stellt er in einem seiner berühmten Tauchgänge fest, dass Jesus »gegen eine im Tiefsten korrupte, zum „Recht“ gewordene Praxis das eigentliche und wahre Recht, das Gottesrecht Israels, zur Geltung« brachte. 
( JAR weiß natürlich auch genau: »Nur so erklärt es sich, dass weder die Tempelpolizei noch die in der Burg Antonia bereitstehende römische Kohorte einschritt.« Ich denke mal es ist wahrscheinlicher, dass ein paar beherzte Händler IHN einfach hinauswarfen.)
Und selbstverständlich entdeckt JAR auf seinem Tauchgang auch die WAHRE Reinigung des Tempels:
»Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm, und er heilte sie“ (21,14). Dem Viehhandel und dem Geldgeschäft stellt Jesus seine heilende Güte entgegen. Sie ist die wahre Reinigung des Tempels.«
Einen Seitenhieb kann JAR sich auch nicht verkneifen: »Gewiss, die Händler waren autorisiert von der jüdischen Behörde, die daraus reichen Gewinn zog.«
Angesichts des bevorstehenden Besuchs des Papstes in Fatima kann ich mir diesen Seitenhieb auch nicht verkneifen:  wer zieht reichen Gewinn aus dem Wallfahrts-Business von Fatima ? Und wie steht es dort mit der Verbindung von Kult und Geschäft ? Denn Jesus wendet sich laut Ratzinger offensichtlich gegen die »Verbindung von Kult und Geschäft«.
Und wie lässt sich sich diese Aussage Ratzingers mit zig-tausenden von Gottespalästen in aller Welt vereinbaren:
 »Die Ablehnung Jesu, seine Kreuzigung, bedeutet zugleich das Ende dieses Tempels. Die Zeit des Tempels ist vorbei. Ein neuer Kult kommt in einem nicht von Menschen gebauten Tempel. Dieser Tempel ist sein Leib – der Auferstandene, der die Völker sammelt und im Sakrament seines Leibes und Blutes eint. Er selbst ist der neue Tempel der Menschheit. Die Kreuzigung Jesu ist zugleich das Abbrechen des alten Tempels. Mit seiner Auferstehung beginnt eine neue Weise, Gott zu verehren, nicht mehr auf diesem oder jenem Berg, sondern „in Geist und Wahrheit“ (Joh 4,23).«
Wäre auch eine Variante:
Redlichkeit ist eine Zier,
man schwurbelt besser ohne ihr.

Zitate nach
 (2011-08-09T23:58:59.000). Jesus von Nazareth (German Edition) . Verlag Herder. Kindle-Version.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen dieses WzWzS fiel mir sofort wieder der vorangegangene Beitrag mit den Krankenhauserlebnissen ein. Für mich als Patient war es auch wichtig, dass das Personal eine professionelle Distanz wahrte. Ich möchte nicht, dass irgendjemand mit mir mitleidet. Schon gar nicht Menschen, die ich mag. Was das Mitleiden eines Allmächtigen angeht, fallen mir als erstes Begriffe wie „Gaffer“ und „Nachäffen“ ein. Und wenn man auf einen allwissenden Schöpfer Bezug nimmt, dann fallen mir da außer „bodenloser Zynismus“ nur noch Begriffe ein, die die Kommentaretikette verbietet. Genau dieses Leid war schließlich laut AT Sinn und Absicht bei der Vertreibung aus dem Paradies. Das soll mich trösten, dass der Verursacher dieses Leids ständig um mich herum kaspert ? Aber wie schon richtig bemerkt: Mit Redlichkeit, Vernunft und konsistentem Denken hat es die Theologie nicht so. So möchte ich den Spruch über die Redlichkeit etwas umformulieren:<br />
Redlichkeit ist eine Zier,<br />
doch frömmer geht es ohne ihr.</p>
<p>„wie ist dann seine Randale im Tempel zu bewerten?“ fragen Sie.<br />
Ratzinger gibt in seinem Jesus-Buch Band 2 in dem Kapitel „TempelREINIGUNG“ gleich 3 Antworten. Meine rein subjektive Zusammenfassung:<br />
nach dem Eingeständnis, dass »das Handeln der Geldwechsler und Viehhändler legal innerhalb der bestehenden Ordnungen« war, stellt er in einem seiner berühmten Tauchgänge fest, dass Jesus »gegen eine im Tiefsten korrupte, zum „Recht“ gewordene Praxis das eigentliche und wahre Recht, das Gottesrecht Israels, zur Geltung« brachte.<br />
( JAR weiß natürlich auch genau: »Nur so erklärt es sich, dass weder die Tempelpolizei noch die in der Burg Antonia bereitstehende römische Kohorte einschritt.« Ich denke mal es ist wahrscheinlicher, dass ein paar beherzte Händler IHN einfach hinauswarfen.)<br />
Und selbstverständlich entdeckt JAR auf seinem Tauchgang auch die WAHRE Reinigung des Tempels:<br />
»Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm, und er heilte sie“ (21,14). Dem Viehhandel und dem Geldgeschäft stellt Jesus seine heilende Güte entgegen. Sie ist die wahre Reinigung des Tempels.«<br />
Einen Seitenhieb kann JAR sich auch nicht verkneifen: »Gewiss, die Händler waren autorisiert von der jüdischen Behörde, die daraus reichen Gewinn zog.«<br />
Angesichts des bevorstehenden Besuchs des Papstes in Fatima kann ich mir diesen Seitenhieb auch nicht verkneifen:  wer zieht reichen Gewinn aus dem Wallfahrts-Business von Fatima ? Und wie steht es dort mit der Verbindung von Kult und Geschäft ? Denn Jesus wendet sich laut Ratzinger offensichtlich gegen die »Verbindung von Kult und Geschäft«.<br />
Und wie lässt sich sich diese Aussage Ratzingers mit zig-tausenden von Gottespalästen in aller Welt vereinbaren:<br />
 »Die Ablehnung Jesu, seine Kreuzigung, bedeutet zugleich das Ende dieses Tempels. Die Zeit des Tempels ist vorbei. Ein neuer Kult kommt in einem nicht von Menschen gebauten Tempel. Dieser Tempel ist sein Leib – der Auferstandene, der die Völker sammelt und im Sakrament seines Leibes und Blutes eint. Er selbst ist der neue Tempel der Menschheit. Die Kreuzigung Jesu ist zugleich das Abbrechen des alten Tempels. Mit seiner Auferstehung beginnt eine neue Weise, Gott zu verehren, nicht mehr auf diesem oder jenem Berg, sondern „in Geist und Wahrheit“ (Joh 4,23).«<br />
Wäre auch eine Variante:<br />
Redlichkeit ist eine Zier,<br />
man schwurbelt besser ohne ihr.</p>
<p>Zitate nach<br />
 (2011-08-09T23:58:59.000). Jesus von Nazareth (German Edition) . Verlag Herder. Kindle-Version.</p>
]]></content:encoded>
		
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