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	Kommentare zu: Die Vertreibung aus der City &#8211; Das Wort zum Wort zum Sonntag	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 Aug 2023 00:39:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 00:39:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8318&quot;&gt;AWQ&lt;/a&gt;.

Dass die Missbrauchsskandale und der Umgang mit ihnen durch die Kirchen entscheidend zur Austrittswelle und zur Erschütterung des christlichen Glaubens bis in ihre Grundfesten beigetragen haben, steht ausser Zweifel.
Aber das verschafft mir keine uneingeschränkte Genugtuung.
Zufrieden würde es mich stellen, wenn der Niedergang der christlichen Religion auch ohne diese Missbrauchspandemie vonstatten gehen würde. 
Täte er sicher auch, aber viel langsamer.

Allerdings kann man es auch anders sehen, und das ist dann tröstlich: 
Den Missbrauch in den Kirchen hat es schon immer gegeben. Neu und nicht zufällig ist jedoch, dass die den Kirchen immanente kriminelle Energie nicht schon vor hundert Jahren oder früher offenbar wurde, sondern gerade hier und heute.
Es gibt das Sprichwort: &quot;Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.&quot;
Die Bedingungen für das Zerbrechen des Kruges müssen aber erst einmal gegeben sein, damit es passieren kann. Und diese sind heute kumulativ vorhanden:

1. das Fortschreiten der Wissenschaft und Technologie in ungeahntem Ausmass,
damit zwangsläufig verbunden das eklatante Zurückbleiben der Kirchen durch Festhalten an uralten Thesen und Dogmen, die immer offensichtlicher der Zeit hinterher hinken und der Realität widersprechen; besonders zu erwähnen die Informationstechnologie, die für den klerikalen Obskurantismus todbringend ist;   
2. und das ist von entscheidender Bedeutung: das Schwinden der Möglichkeit der Kirchen, durch schiere Gewaltanwendung ihre Macht und ihren Einfluss aufrecht erhalten zu können; denn die Zeiten, in denen die Kirchen selbst oder mit Unterstützung weltlicher Mächte gewaltsam und ungestört ihr religiöses Imperium ausbreiten und verteidigen konnten, sind endgültig vorbei, jedenfalls schon mal in unseren Breiten; der Vergleich mit einem zahnlosen Tiger wäre sicher nicht falsch;  
3. und last, but not least: die Aufklärung, die sich auf politischem wie kulturellem Gebiet langfristig immer mehr durchsetzt; siehe z. B. die Charta der Menschenrechte, die - soviel ich weiss - vom Vatikan als einzigem, nichtmuslimischen Staat nicht unterschrieben wurde.  

Das alles heisst natürlich nicht, dass man sich als Ungläubiger nun zurücklehnen könnte, denn der Widerstand der Religiösen ist noch längst nicht gebrochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8318">AWQ</a>.</p>
<p>Dass die Missbrauchsskandale und der Umgang mit ihnen durch die Kirchen entscheidend zur Austrittswelle und zur Erschütterung des christlichen Glaubens bis in ihre Grundfesten beigetragen haben, steht ausser Zweifel.<br />
Aber das verschafft mir keine uneingeschränkte Genugtuung.<br />
Zufrieden würde es mich stellen, wenn der Niedergang der christlichen Religion auch ohne diese Missbrauchspandemie vonstatten gehen würde.<br />
Täte er sicher auch, aber viel langsamer.</p>
<p>Allerdings kann man es auch anders sehen, und das ist dann tröstlich:<br />
Den Missbrauch in den Kirchen hat es schon immer gegeben. Neu und nicht zufällig ist jedoch, dass die den Kirchen immanente kriminelle Energie nicht schon vor hundert Jahren oder früher offenbar wurde, sondern gerade hier und heute.<br />
Es gibt das Sprichwort: &#8222;Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.&#8220;<br />
Die Bedingungen für das Zerbrechen des Kruges müssen aber erst einmal gegeben sein, damit es passieren kann. Und diese sind heute kumulativ vorhanden:</p>
<p>1. das Fortschreiten der Wissenschaft und Technologie in ungeahntem Ausmass,<br />
damit zwangsläufig verbunden das eklatante Zurückbleiben der Kirchen durch Festhalten an uralten Thesen und Dogmen, die immer offensichtlicher der Zeit hinterher hinken und der Realität widersprechen; besonders zu erwähnen die Informationstechnologie, die für den klerikalen Obskurantismus todbringend ist;<br />
2. und das ist von entscheidender Bedeutung: das Schwinden der Möglichkeit der Kirchen, durch schiere Gewaltanwendung ihre Macht und ihren Einfluss aufrecht erhalten zu können; denn die Zeiten, in denen die Kirchen selbst oder mit Unterstützung weltlicher Mächte gewaltsam und ungestört ihr religiöses Imperium ausbreiten und verteidigen konnten, sind endgültig vorbei, jedenfalls schon mal in unseren Breiten; der Vergleich mit einem zahnlosen Tiger wäre sicher nicht falsch;<br />
3. und last, but not least: die Aufklärung, die sich auf politischem wie kulturellem Gebiet langfristig immer mehr durchsetzt; siehe z. B. die Charta der Menschenrechte, die &#8211; soviel ich weiss &#8211; vom Vatikan als einzigem, nichtmuslimischen Staat nicht unterschrieben wurde.  </p>
<p>Das alles heisst natürlich nicht, dass man sich als Ungläubiger nun zurücklehnen könnte, denn der Widerstand der Religiösen ist noch längst nicht gebrochen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 20:26:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8303&quot;&gt;Udo Schneck&lt;/a&gt;.

@Klaus Bernd
P. S. muss heissen Tyrannei, nicht Thyrannei.
weitergeleitet an Udo Schneck :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8303">Udo Schneck</a>.</p>
<p>@Klaus Bernd<br />
P. S. muss heissen Tyrannei, nicht Thyrannei.<br />
weitergeleitet an Udo Schneck 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8318</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 15:21:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16691#comment-8318</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8303&quot;&gt;Udo Schneck&lt;/a&gt;.

...das habe ich mich auch schon öfter gefragt, wie groß wohl der Impact von Glaubens-, Kirchen- und Religionskritik tatsächlich war und ist. Deschners Gesamtwerk hat hier sicher einen großen Anteil, aber verglichen mit dem kirchlichen Engagement, Mitglieder los zu werden erscheint mir alles andere als marginal oder höchstens flankierend, unterstützend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8303">Udo Schneck</a>.</p>
<p>&#8230;das habe ich mich auch schon öfter gefragt, wie groß wohl der Impact von Glaubens-, Kirchen- und Religionskritik tatsächlich war und ist. Deschners Gesamtwerk hat hier sicher einen großen Anteil, aber verglichen mit dem kirchlichen Engagement, Mitglieder los zu werden erscheint mir alles andere als marginal oder höchstens flankierend, unterstützend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8303</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 16:56:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Klaus Bernd
 P. S. muss heissen Tyrannei, nicht Thyrannei.

Nachtrag zu meinem Kommentar:
Ich bin übrigens davon überzeugt, dass zum rapiden Vertrauensverlust und zur Abkehr der Gläubigen von den christlichen Kirchen nicht nur die Missbrauchspandemie und die allgemeine Säkularisierung beigetragen haben, sondern auch erheblich das Werk von Deschner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Bernd<br />
 P. S. muss heissen Tyrannei, nicht Thyrannei.</p>
<p>Nachtrag zu meinem Kommentar:<br />
Ich bin übrigens davon überzeugt, dass zum rapiden Vertrauensverlust und zur Abkehr der Gläubigen von den christlichen Kirchen nicht nur die Missbrauchspandemie und die allgemeine Säkularisierung beigetragen haben, sondern auch erheblich das Werk von Deschner.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8302</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 16:31:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16691#comment-8302</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8300&quot;&gt;Klaus Bernd&lt;/a&gt;.

Der scheinheilige Kleriker-Teppich, unter den man die Obdachlosen kehrt, hat schon viele Bewohner unter sich begraben. Aber es ist jetzt wieder etwas mehr Platz drunter, weil viele den Weg nach draussen gefunden haben, z. B. Missbrauchsopfer.
Viel mehr Opfer sind allerdings im Laufe der Jahrhunderte darunter erstickt worden, namenlos und vergessen. 

Glücklicherweise leben wir heute in einer Zeit, die es halbwegs gefahrlos möglich macht, den vielen genannten und ungenannten Opfern der religiösen Thyrannei wenigstens insoweit Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dass man die Verbrechen an ihnen aus dem Dunkel der Kirchengeschichte ans Licht holen kann und das auch tut (siehe z. B. das zehnbändige Werk von K. H. Deschner &quot;Die Kriminalgeschichte des Christentums&quot;.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8300">Klaus Bernd</a>.</p>
<p>Der scheinheilige Kleriker-Teppich, unter den man die Obdachlosen kehrt, hat schon viele Bewohner unter sich begraben. Aber es ist jetzt wieder etwas mehr Platz drunter, weil viele den Weg nach draussen gefunden haben, z. B. Missbrauchsopfer.<br />
Viel mehr Opfer sind allerdings im Laufe der Jahrhunderte darunter erstickt worden, namenlos und vergessen. </p>
<p>Glücklicherweise leben wir heute in einer Zeit, die es halbwegs gefahrlos möglich macht, den vielen genannten und ungenannten Opfern der religiösen Thyrannei wenigstens insoweit Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dass man die Verbrechen an ihnen aus dem Dunkel der Kirchengeschichte ans Licht holen kann und das auch tut (siehe z. B. das zehnbändige Werk von K. H. Deschner &#8222;Die Kriminalgeschichte des Christentums&#8220;.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-8300</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 11:49:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass zum Beginn des WJT in Lissabonn:
&quot;...die Entfernung von Obdachlosen aus den Straßen weckten ebenfalls viel Unmut. Für die Tage des Papst-Besuches wurden mehrere Proteste angekündigt&quot;
(APA/dpa)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass zum Beginn des WJT in Lissabonn:<br />
&#8222;&#8230;die Entfernung von Obdachlosen aus den Straßen weckten ebenfalls viel Unmut. Für die Tage des Papst-Besuches wurden mehrere Proteste angekündigt&#8220;<br />
(APA/dpa)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rene Giller		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7989</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene Giller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 21:16:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Jesus stellt immer wieder die Menschen in den Mittepunkt, die von anderen geächtet oder vertrieben werden.&quot;

Ja, zum Beispiel die Ungläubigen: 

&#060;Mt 13,37-42 (Jesus sagt): Der Menschensohn (Jesus selbst) sät nur guten Samen. Dies sind die Gläubigen. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit (Ungläubige), deren Samen der Teufel gesät hat. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Schnitter sind die Engel. So wie man das Unkraut jätet und verbrennt, so wird es auch am Ende der Welt geschehen: Der Menschensohn (Jesus selber) wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die Unrecht tun, und werden sie in den Verbrennungsofen werfen, da wird Heulen und Zähneklappern sein.

Was wäre mit diesem Vorschlag: alle Kirchen und alle kirchlichen Veranstaltungsräume zu Obdachlosen-Unterkünften und Sozialwohnungen umfunktionieren - dann würde vielleicht sogar ich mal ein Zimmer oder eine Wohnung bekommen, ohne stattdessen mit 50€ am Tag über airbnb oder booking meine Obdachlosigkeit verhindern zu müssen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Jesus stellt immer wieder die Menschen in den Mittepunkt, die von anderen geächtet oder vertrieben werden.&#8220;</p>
<p>Ja, zum Beispiel die Ungläubigen: </p>
<p>&lt;Mt 13,37-42 (Jesus sagt): Der Menschensohn (Jesus selbst) sät nur guten Samen. Dies sind die Gläubigen. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit (Ungläubige), deren Samen der Teufel gesät hat. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Schnitter sind die Engel. So wie man das Unkraut jätet und verbrennt, so wird es auch am Ende der Welt geschehen: Der Menschensohn (Jesus selber) wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die Unrecht tun, und werden sie in den Verbrennungsofen werfen, da wird Heulen und Zähneklappern sein.</p>
<p>Was wäre mit diesem Vorschlag: alle Kirchen und alle kirchlichen Veranstaltungsräume zu Obdachlosen-Unterkünften und Sozialwohnungen umfunktionieren &#8211; dann würde vielleicht sogar ich mal ein Zimmer oder eine Wohnung bekommen, ohne stattdessen mit 50€ am Tag über airbnb oder booking meine Obdachlosigkeit verhindern zu müssen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo Schneck		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Schneck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 19:30:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16691#comment-7986</guid>

					<description><![CDATA[Gute Kommentare!

Ich meinerseits kann nur immer wieder die bodenlose Scheinheiligkeit anprangern, mit der Herr Beck und seine zahllosen anderen Berufskollegen die christliche Moral und Caritas als die einzig wahre Lösung des Elends propagieren.
2000 Jahre wurden diese praktiziert - in aller Welt und rund um die Uhr - und was ist dabei herausgekommen als die ultimative Inkarnation der Barmherzigkeit? Ein Monster wie Mutter Teresa, der Todesengel von Kalkutta.
  
Ich weiss nur eins: Ohne das Elend der Armen und Ausgegrenzten, der Kranken und Siechen könnte die christliche Religion einpacken. Daher ist sie nicht im geringsten daran interessiert, diesem Elend ein Ende zu setzen, sondern sie ist bemüht, dieses Elend zu perpetuieren, zu hegen und zu pflegen und zu verwalten.
Es ist ihr Lebenselexier. Je dreckiger es den Menschen geht, desto mehr profitiert die Religion.
Und der gute Herr Beck hat nichts anderes zu tun, als mit dem Finger auf die staatlichen Stellen und Organe zu zeigen und ihnen Vertreibung vorzuwerfen, während er nur falsche, fromme Bibelsprüche auf Lager hat, und im besten Falle sich bequemen würde, seinen Segen zu spenden und im besten Fall Almosen zu verteilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Kommentare!</p>
<p>Ich meinerseits kann nur immer wieder die bodenlose Scheinheiligkeit anprangern, mit der Herr Beck und seine zahllosen anderen Berufskollegen die christliche Moral und Caritas als die einzig wahre Lösung des Elends propagieren.<br />
2000 Jahre wurden diese praktiziert &#8211; in aller Welt und rund um die Uhr &#8211; und was ist dabei herausgekommen als die ultimative Inkarnation der Barmherzigkeit? Ein Monster wie Mutter Teresa, der Todesengel von Kalkutta.</p>
<p>Ich weiss nur eins: Ohne das Elend der Armen und Ausgegrenzten, der Kranken und Siechen könnte die christliche Religion einpacken. Daher ist sie nicht im geringsten daran interessiert, diesem Elend ein Ende zu setzen, sondern sie ist bemüht, dieses Elend zu perpetuieren, zu hegen und zu pflegen und zu verwalten.<br />
Es ist ihr Lebenselexier. Je dreckiger es den Menschen geht, desto mehr profitiert die Religion.<br />
Und der gute Herr Beck hat nichts anderes zu tun, als mit dem Finger auf die staatlichen Stellen und Organe zu zeigen und ihnen Vertreibung vorzuwerfen, während er nur falsche, fromme Bibelsprüche auf Lager hat, und im besten Falle sich bequemen würde, seinen Segen zu spenden und im besten Fall Almosen zu verteilen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Bernd		</title>
		<link>https://www.awq.de/2023/07/die-vertreibung-aus-der-city-das-wort-zum-wort-zum-sonntag/#comment-7975</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 13:55:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=16691#comment-7975</guid>

					<description><![CDATA[Es ist doch immer wieder die gleiche Leier: Die Herren der Kirche meckern darüber, dass irgendwas nicht sein dürfe und geben irgendeiner nebulösen Instanz, wie in diesem Fall der „Sozialpolitik“, oder der „Wohlstands-Gesellschaft“ oder DEM „Menschen“ die Schuld. Der, der das alles „so herrlich regieret“ ist vollkommen verschwunden. Und den Balken im eigenen Auge übersehen sie geflissentlich auch. Oder sind etwa auf dem Petersplatz in Rom oder auf der Domplatte in Köln massenhaft Obdachlose zu sehen, weil die Herren der Kirche sich dafür einsetzten, dass sie von dort nicht vertrieben werden ? Oder: wieviel umbauter Raum in den Städten geht für leerstehende Gottespaläste drauf ?  Wieviel für die Infrastruktur drumrum ? Sind Obdachlose dort etwa, drinnen auf den Kirchenbänken und draußen an den Mauern, gern gesehene Dauergäste ? Ist das defensive Architektur ? Oder aggressive, überwältigende Architektur ? Auf jeden Fall Architektur, die Macht demonstrieren soll, koste es was es wolle ! Wieviel Wohnraum für Obdachlose schafft die Kirche aus eigenen Mitteln ? Mit eigenen Vorschlägen hält man sich zurück, da riskiert man ja, an der Realität gemessen zu werden.
Und was das Jesus-Pokemon angeht: in homöopathischen Dosen heilt er im kleinen Palästina ein paar Blinde und Lahme, die er selbst – er ist schließlich das präexistente Drittel des Schöpfergottes – in ungeheuer großen Mengen auf dem ganzen Erdball geschöpfert hat ! Im Vergleich dazu hat auch die schlechteste Sozialpolitik um ein Vielfaches mehr geleistet.
Und apropos Vertreibung: da haben wir doch die schöne Parallele zur Vertreibung aus dem Paradies. Weil sie seinem harschen, kategorischen Befehl nicht gehorchten, war der Liebe Gott – wir erinnern uns: samt seinem präexistenten Sohn – derart kindisch beleidigt, dass er Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb und damit erst mal zu Obdachlosen machte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder die gleiche Leier: Die Herren der Kirche meckern darüber, dass irgendwas nicht sein dürfe und geben irgendeiner nebulösen Instanz, wie in diesem Fall der „Sozialpolitik“, oder der „Wohlstands-Gesellschaft“ oder DEM „Menschen“ die Schuld. Der, der das alles „so herrlich regieret“ ist vollkommen verschwunden. Und den Balken im eigenen Auge übersehen sie geflissentlich auch. Oder sind etwa auf dem Petersplatz in Rom oder auf der Domplatte in Köln massenhaft Obdachlose zu sehen, weil die Herren der Kirche sich dafür einsetzten, dass sie von dort nicht vertrieben werden ? Oder: wieviel umbauter Raum in den Städten geht für leerstehende Gottespaläste drauf ?  Wieviel für die Infrastruktur drumrum ? Sind Obdachlose dort etwa, drinnen auf den Kirchenbänken und draußen an den Mauern, gern gesehene Dauergäste ? Ist das defensive Architektur ? Oder aggressive, überwältigende Architektur ? Auf jeden Fall Architektur, die Macht demonstrieren soll, koste es was es wolle ! Wieviel Wohnraum für Obdachlose schafft die Kirche aus eigenen Mitteln ? Mit eigenen Vorschlägen hält man sich zurück, da riskiert man ja, an der Realität gemessen zu werden.<br />
Und was das Jesus-Pokemon angeht: in homöopathischen Dosen heilt er im kleinen Palästina ein paar Blinde und Lahme, die er selbst – er ist schließlich das präexistente Drittel des Schöpfergottes – in ungeheuer großen Mengen auf dem ganzen Erdball geschöpfert hat ! Im Vergleich dazu hat auch die schlechteste Sozialpolitik um ein Vielfaches mehr geleistet.<br />
Und apropos Vertreibung: da haben wir doch die schöne Parallele zur Vertreibung aus dem Paradies. Weil sie seinem harschen, kategorischen Befehl nicht gehorchten, war der Liebe Gott – wir erinnern uns: samt seinem präexistenten Sohn – derart kindisch beleidigt, dass er Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb und damit erst mal zu Obdachlosen machte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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