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	Kommentare zu: Argument #27: &#8222;Über einen Gott können wir beschränkten Menschen nicht urteilen, also ist es Unfug, ihn ethisch zu kritisieren.&#8220;	</title>
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	<description>Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Aug 2019 21:00:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jörn		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 21:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-451&quot;&gt;Ulrich van Suntum&lt;/a&gt;.

Ist das nicht ein Fehlschluss? Ein „Non Sequitur“?

Das Vorhandensein von Leid und die Empfindung von Leid ist unabhängig von der Frage, ob sich etwas definieren lässt. Es hat damit nichts zu tun. Selbst wenn wir Leid und Freude nicht definieren könnten (oder wenn wir es ganz besonders gut könnten), würde das nichts daran ändern, dass Mensch und Tier sich in Umständen wiederfinden, die ihnen nicht gefallen. 

Für mich persönlich steckt in dem Herumdefinieren, was Leid überhaupt sei, eine gute Portion Zynismus. Im Prinzip wird nach Ausflüchten gesucht. Es wird so lange herumdefiniert, bis die Leute denke, es stünde ihnen nicht zu, sich zu beschweren. Manche denken gar, Leid wäre ein besonders glorreiche Erfindung oder gar eine Gnade. Aber dadurch wird das Leid ja nicht beseitigt. Beseitigt wird das Verlangen, Gott oder seine Priester dafür in Verantwortung zu nehmen. Das ist das eigentliche Ziel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-451">Ulrich van Suntum</a>.</p>
<p>Ist das nicht ein Fehlschluss? Ein „Non Sequitur“?</p>
<p>Das Vorhandensein von Leid und die Empfindung von Leid ist unabhängig von der Frage, ob sich etwas definieren lässt. Es hat damit nichts zu tun. Selbst wenn wir Leid und Freude nicht definieren könnten (oder wenn wir es ganz besonders gut könnten), würde das nichts daran ändern, dass Mensch und Tier sich in Umständen wiederfinden, die ihnen nicht gefallen. </p>
<p>Für mich persönlich steckt in dem Herumdefinieren, was Leid überhaupt sei, eine gute Portion Zynismus. Im Prinzip wird nach Ausflüchten gesucht. Es wird so lange herumdefiniert, bis die Leute denke, es stünde ihnen nicht zu, sich zu beschweren. Manche denken gar, Leid wäre ein besonders glorreiche Erfindung oder gar eine Gnade. Aber dadurch wird das Leid ja nicht beseitigt. Beseitigt wird das Verlangen, Gott oder seine Priester dafür in Verantwortung zu nehmen. Das ist das eigentliche Ziel.</p>
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		Von: AWQ		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-452</link>

		<dc:creator><![CDATA[AWQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 07:42:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-451&quot;&gt;Ulrich van Suntum&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für die Ergänzung. Für einen Menschen, der zum Beispiel unter den unerträglichen Schmerzen einer chronischen Krankheit leidet, dürfte es ein schwacher Trost (bzw. blanker Zynismus) sein, dass er deshalb leiden muss, weil sich andere sonst nicht freuen könnten. 

Ein solcher Gott müsste sich fragen lassen, ob er auch in der Lage gewesen wäre, die Welt weniger leidvoll (oder leidfrei) zu erschaffen. Falls nicht, wäre er nicht als allmächtig zu bezeichnen. Falls doch, wäre er nicht allgnädig zu bezeichnen. Es erstaunt kaum, dass die meisten Theologen es längst aufgegeben haben, die Theodizee-Frage so beantworten zu wollen, dass ihr Gott dabei nicht sein &quot;Gesicht&quot;, genauer: Die ihm zugeschriebenen Eigenschaften verliert.

Irgendwie schaffen sie es, zwar nicht mehr auf die göttlichen Eigenschaften Allmacht, Allwissenheit und Allgüte zu pochen, ohne aber die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ihre darauf aufbauenden Glaubensgewissheiten zu akzeptieren. 

Das ist der Punkt, an dem sich dann das vernünftige Denken in beliebiger Fiktion auflöst.

Zu Epkikur siehe: https://www.awq.de/2018/08/epikur-theodizee-in-90-sekunden/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-451">Ulrich van Suntum</a>.</p>
<p>Vielen Dank für die Ergänzung. Für einen Menschen, der zum Beispiel unter den unerträglichen Schmerzen einer chronischen Krankheit leidet, dürfte es ein schwacher Trost (bzw. blanker Zynismus) sein, dass er deshalb leiden muss, weil sich andere sonst nicht freuen könnten. </p>
<p>Ein solcher Gott müsste sich fragen lassen, ob er auch in der Lage gewesen wäre, die Welt weniger leidvoll (oder leidfrei) zu erschaffen. Falls nicht, wäre er nicht als allmächtig zu bezeichnen. Falls doch, wäre er nicht allgnädig zu bezeichnen. Es erstaunt kaum, dass die meisten Theologen es längst aufgegeben haben, die Theodizee-Frage so beantworten zu wollen, dass ihr Gott dabei nicht sein &#8222;Gesicht&#8220;, genauer: Die ihm zugeschriebenen Eigenschaften verliert.</p>
<p>Irgendwie schaffen sie es, zwar nicht mehr auf die göttlichen Eigenschaften Allmacht, Allwissenheit und Allgüte zu pochen, ohne aber die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ihre darauf aufbauenden Glaubensgewissheiten zu akzeptieren. </p>
<p>Das ist der Punkt, an dem sich dann das vernünftige Denken in beliebiger Fiktion auflöst.</p>
<p>Zu Epkikur siehe: <a href="https://www.awq.de/2018/08/epikur-theodizee-in-90-sekunden/" rel="ugc">https://www.awq.de/2018/08/epikur-theodizee-in-90-sekunden/</a></p>
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		Von: Ulrich van Suntum		</title>
		<link>https://www.awq.de/2018/08/argument-27-ueber-einen-gott-koennen-wir-beschraenkten-menschen-nicht-urteilen-also-ist-es-unfug-ihn-ethisch-zu-kritisieren/#comment-451</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich van Suntum]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 01:49:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.awq.de/?p=10541#comment-451</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt boch eine ganz anderes , eher philosophische Antwort auf die Theodize-Frage: Ohne Leid wäre auch Freude  nicht möglich, da gar nicht definierbar. Wenn nun aber letztere überwiegt, wäre ein guter Gott möglich. Epikzr hielt das Leid für nicht so schlimn, denn entweder sei es lang, aber auszuhalten, oder nicht auszuhalten, dann aber nur kurz. Vgl. https://donotlink.it/mPP3v]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt boch eine ganz anderes , eher philosophische Antwort auf die Theodize-Frage: Ohne Leid wäre auch Freude  nicht möglich, da gar nicht definierbar. Wenn nun aber letztere überwiegt, wäre ein guter Gott möglich. Epikzr hielt das Leid für nicht so schlimn, denn entweder sei es lang, aber auszuhalten, oder nicht auszuhalten, dann aber nur kurz. Vgl. <a href="https://donotlink.it/mPP3v" rel="nofollow ugc">https://donotlink.it/mPP3v</a></p>
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