Fliederduft und ein nachgereichter Gott
Conrad Krannichs „Wort zum Sonntag“ verpackt eine unbelegbare Glaubensbehauptung in Frühlingsstimmung und Familienrührung – und eignet sich dabei die ausdrücklich weltliche Jugendweihe für ein religiöses Deutungsmuster an.
Werbeblock: Stefan Buß und das Loretto-Pfingstfest in Hilders
Buß’ Pfingst-Impuls wirbt für ein Festival der konservativ-charismatischen Loretto-Bewegung, ohne deren Profil zu benennen.
Pfingsten bei Stefan Buß: Wenn „Offenheit“ alles ersetzt und „Wirken“ nichts beweist
Stefan Buß‘ Pfingstimpuls verkauft universale menschliche Tugenden als Wirken des Heiligen Geistes, schützt diese Behauptung durch konsequente Unfalsifizierbarkeit und wertet en passant jene säkularen Verfahren ab, die nachweislich Fortschritt produzieren.
Rückblick: 104. Katholikentag Würzburg 2026
Zum 104. Katholikentag in Würzburg inszeniert sich die Kirche als Demokratie-Verteidigerin und Wertehüterin – während sie intern nicht demokratisch verfasst ist, ihre gesellschaftliche Basis weiter schrumpft und ihre Privilegienarchitektur sich immer schwerer rechtfertigen lässt.
Mehr als ein bisschen Frieden – Das Wort zum Wort zum Sonntag
Verings ESC-Wort vom Katholikentag – Niedrigschwelligkeit, Friedensfloskel und die unfreiwillige Pointe, dass das Religiöse darin gar nicht mehr vorkommt.
Hab Mut, steh auf!: Kritik zum Impuls vom Katholikentag 2026 in Würzburg
Stefan Buß‘ „Hab Mut, steh auf!“-Impuls vom Katholikentag 2026: Eine säkular-humanistische Analyse der hohlen Aufrichtungsrhetorik.
Christus herrscht? Drei Mechanismen in Stefan Buß‘ Himmelfahrts-Impuls
Buß‘ Himmelfahrts-Impuls aus säkular-humanistischer Sicht: Mythologie mit Selbstimmunisierung, Wertevereinnahmung, kosmische Selbstüberhöhung.
Gedanken zu: Stefan Buß: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren!“
Stefan Buß‘ Impuls funktioniert als pastorale Beruhigungsmaschine: Er löst diffuse „Verwirrung“ durch eine Beziehungssemantik auf, vereinnahmt universal-humane Tugenden für den christlichen Weg und ersetzt das fehlende Diesseits-Argument durch die Aussicht auf „viele Wohnungen“ im Jenseits.
Raum geben – Das Wort zum Wort zum Sonntag
Behnkens Andacht zur Leipziger Amokfahrt inszeniert die Kirche als naturwüchsigen Trauerort – eine säkular-humanistische Replik.
„Im Herzen eins“ – Buß und die Mechanik der weichgespülten Einheit
Stefan Buß verkauft das kirchliche Hessentags-Motto „Im Herzen eins“ als grenzüberschreitende Einladung – tatsächlich ist es ein konfessionell exklusives Selbstvergewisserungsprogramm, das die realen Trennlinien der Kirchen rhetorisch übertüncht, säkulare Tugenden religiös vereinnahmt und menschliche Verantwortung an eine außerweltliche Instanz delegiert.
Rache ist süß? – Das Wort zum Wort zum Sonntag
Wolfgang Beck deutet die Eindämmung der Rache als biblische Errungenschaft – tatsächlich liegen die Wurzeln im antiken Recht und in der Aufklärung, während Christentum und religiöse Rechte bis heute Rache-Rhetorik liefern.
Der pastorale Bedeutungsautomat: Wenn jedes Bild predigt – und warum das kein Lob ist
Ein KI-Experiment zeigt: Das pastorale Format des „Bildimpulses“ funktioniert unabhängig vom Bildinhalt – und sagt damit mehr über religiöse Deutungsautomatik als über Kunst.
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Den inneren Kompass nicht verlieren – Das Wort zum Wort zum Sonntag
Mit einer zynischen theologischen Argumentation versucht Pfarrer Beck, seinen Standpunkt im Nahost-Konflikt biblisch zu untermauern.














Nun soll man aber doch aus ganzem Herzen Glauben. Wie kann da „Uneinigkeit im Glauben“ entstehen. ;-( ???