Gemeindebrief

Gemeindebrief: Es geht auch einfacher…

Aus mir unbekannten Gründen hatte ich den Gemeindebrief der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund und der Evangelischen Kirchengemeinde Wildflecken – Advent und Weihnachten 2016 in meinem Briefkasten. Trotzdem kann man sich ja mal ein paar Gedanken machen und eine kleine Antwort verfassen: Sehr geehrter Herr Löw, Wie ich der Überschrift des Vorwortes entnehme, richtet sich dieser Gemeindebrief an Ihre Mitchristen. Auch wenn …

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Beichte

Die Beichte: Überlegungen zu einem absurden Konzept

Das Thema Beichte spielt in der katholischen Kirche eine wichtige Rolle. Das Konzept ist ganz einfach: Man definiert zunächst, welche menschliche Verhaltensweisen als “Sünde” gelten sollen.

Dann erzählt man den Anhängern, dass ein dazu befähigter Kirchendiener diese Sünden im Namen Gottes vergeben könnte, wenn man sie ihm erzählt. Soweit, so unlogisch.

Voraussetzungen für das Konzept der Beichte

Denn erstmal müsste eine ganze Reihe von Voraussetzungen gegeben sein, damit eine Beichte zumindest theoretisch so funktionieren könnte, wie es laut christlicher Lehre behauptet wird. Zum Beispiel:

  1. Zunächst müsste ein Gott überhaupt existieren. Und zwar nicht nur in den Köpfen von Menschen oder in antiken Mythen und Legenden, sondern tatsächlich.
  2. Dieser Gott müsste dann auch der sein, der im Christentum verehrt wird. Und nicht irgendein anderer, dem Anliegen von Menschen allgemein oder von Katholiken im Besonderen vielleicht völlig einerlei sind. Letzteres wäre bei den vielen Tausend Göttern, die sich die Menschheit schon ausgedacht hatte, rein statistich sehr wahrscheinlich.
  3. Angenommen, es gäbe Gott wirklich und es wäre – entgegen jeder Wahrscheinlichkeit – sogar dieser spezielle von den Christen verehrte Gott Jahwe, dann müsste der auch noch die  Eigenschaften, Fähigkeiten und Absichten haben, die er laut christlicher Vorstellung haben soll.

Der rational denkende und (sich selbst und anderen gegenüber) ehrliche Leser wird unschwer feststellen können, dass es schon für die erste dieser Voraussetzungen keinen einzigen seriösen Anhaltspunkt gibt.

Wir leben in einer Zeit, in der Wüstengötter aus der Bronzezeit genauso wie griechische, nordische oder ägyptische Götter vielleicht noch einen Platz in Mythensammlungen haben mögen. Nicht aber in der natürlichen, realen Wirklichkeit. Und schon gar nicht in Kinderbüchern.

Beichte scheitert schon an den Voraussetzungen

Genaugenommen ist damit schon jede weitere Beschäftigung mit dem Thema Beichte als hinfällig entlarvt.

Denn wenn schon der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen nichts weiter als menschliche Fiktion ist, dann kann eine Auseinandersetzung mit Ideen wie der Beichte höchstens so sinnvolle Ergebnisse liefern wie zum Beispiel eine Untersuchung der Frage, nach welchen gesellschaftlichen Normen die Sieben Zwerge zusammenleben. Oder wo sie diese Normen her haben. Und ob diese entsprechend der sozio-kulturellen Entwicklung ebenfalls weiterentwickelt werden.

Dazu kommt, dass die Zahl derer, die Beichte für irgendwie bedeutsam oder gar sinnvoll halten, mindestens genauso rasant abnimmt wie die Zahl derer, die heute überhaupt noch an übernatürliche Wesen glauben.

Das sagt nichts darüber aus, ob Beichte in Wirklichkeit “funktioniert” oder nicht, wohl aber darüber, dass immer weniger Menschen bereit sind, solche Gedankenkonstrukte als real zu akzeptieren.

Und doch habe ich einen triftigen Grund, näher auf das Thema einzugehen. Anlass war ein kleines Heftchen, auf das ich von gut informierten Kreisen netterweise aufmerksam gemacht worden war. Und das ich mir daraufhin aus gut indoktrinierten Kreisen besorgt habe.

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Frau Bojaxhiu

Anmerkungen zu „Nicht für eine Million Dollar” – Lieben, bis es weh tut… – Herr Algermissen über Frau Bojaxhiu

Kaum erstaunen kann es, dass Herr Algermissen diese zur “Heiligen” überhöhte, fragwürdige Frau so darstellt, als sei sie das einzig gültige Beispiel für humanitäre Hilfe. Und einem “bürgerlichen Weltbild” oder “philosophischem Weltmodell” jede Eignung als Basis für ein ethisch korrektes Verhalten abspricht.

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Stefan Oster fordert Friedensbekenntnis von Muslimen

Offener Brief an das kath. Pfarramt Münnerstadt: Ku-Klux-Klan in Reichenbach?

Herr Reis, ist Ihnen bisher wirklich noch nie in den Sinn gekommen, dass es allerhöchste Zeit ist, diese Statue zu entsorgen oder sie mit irgendetwas zu ersetzen, was Ihnen zumindest nicht den Vorwurf von offen zur Schau gestellter, brutaler Diskriminierung und widerlichen Überheblichkeit einbringt?

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Thomas von Aquin

Durch Logik zu Gott? – Thomas von Aquin

Lieferte Thomas von Aquin mit seinen 2fünf Denkweisen” einen logischen Beweis Gottes? Nein. Selbst wenn jemand fünf Wegweiser entlang des Holzweges entdeckt, befindet er sich trotzdem nach wie vor auf dem Holzweg. Aber das lässt Christen nur noch stärker glauben…

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Foto: © Paul Pardi, wikimedia, (CC BY-SA 3.0)

Mit Gläubigen sprechen: Street Epistemology

In einem Beitrag des Humanistischen Pressedienstes hpd stellte Autor Tobias Wolf den didaktischen Ansatz der Street Epistemology vor. Der amerikanische Philosoph Peter Boghossian beschreibt diesen Ansatz in seinem Buch “A Manual for Creating Atheists“. Seiner Erfahrung zufolge sei diese Methode in Diskussionen mit Gläubigen erfolgreicher als andere. Street Epistemology ist kurz gesagt ein dialektischer Ansatz mit dem Ziel, Menschen zur …

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Zombie

Kommentar zu Osterpredigt Bischof ALGERMISSEN: “Menschen ohne den Glauben an Ostern sind ein großes Sicherheitsrisiko”

Bischof Algermissen, Fulda, 2016: Mit Blick auf die jüngsten Terroranschläge in Brüssel und den Krieg im nahen Osten, meint Algermissen, dass der Mensch ohne Auferstehungsglauben zu einem „großen Sicherheitsrisiko“ für die Mitwelt werde, denn seine Hektik und Daseinsangst ließen ihn „zuschlagen und zerstören“.

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Was glauben Atheisten? Was wissen Gläubige?

In praktisch jeder Diskussion mit gläubigen Menschen kommt man früher oder später an einen Punkt, wo der Unterschied zwischen “Glauben” und “Wissen” eine Rolle spielt. Eine typisches Beispiel für den unredlichen Umgang mit diesen Begriffen wäre zum Beispiel eine solche Aussage: “Jeder Mensch ist ein gläubiger Mensch. Der eine glaubt, dass es Gott gibt. Der andere glaubt, dass es ihn …

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Blinder Fleck: Warum können Menschen ein Kreuz schön finden?

Eine spannende Frage ist die, warum manche Menschen bestimmte religiöse Inhalte wie ein Kreuz  völlig selbstverständlich als schön empfinden, obwohl sie es offensichtlich nicht sind. Wie bringt man zum Beispiel erwachsene Menschen klaren Verstandes im 21. Jahrhundert dazu, Darstellungen von Kreuzigungen als “schön” zu empfinden? Dieser Frage versuche ich seit einiger Zeit auf den Grund zu gehen, leider bisher noch …

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Kommentar zu NACHGEDACHT 78: THEMA heute: Wer bin ich?

Gedanken zu NACHGEDACHT 78: THEMA heute: Wer bin ich? – Gedanken von Christina Leinweber, Originalartikel verfasst von Christina Leinweber, veröffentlicht am 6.7.2014 von Osthessennews Wer bin ich? Ja, ich sage es Ihnen, liebe Leser, ich habe heute Geburtstag – ohne, dass ich Glückwünsche erwarte.* Dann eben unerwartet: Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen Ihr Glück bewusst sein möge. Nein, …

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