Dürfen wir mal an den Brunnen? – Und zwei Verse später in den Schwefelsee
Buß feiert 400 Jahre Abtei St. Maria als „geistlichen Brunnen“ und verschweigt Gegenreformation, Klausur und den Schwefelsee in Offb 21,8.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Buß feiert 400 Jahre Abtei St. Maria als „geistlichen Brunnen“ und verschweigt Gegenreformation, Klausur und den Schwefelsee in Offb 21,8.
Stefan Buß lobt am Josefseis das stille Handwerk – und lässt ausgerechnet den Eismacher weg, macht aus einer einzigen Berufsangabe ein Charakterbild und übersieht, dass Handwerk genau das verlangt, was der Glaube verweigert: Prüfung am Ergebnis.
Piuswallfahrt in Fulda: Was die Berichterstattung über den „neugeweihten Bischof“ und die Lehre der Bruderschaft verschweigt.
Stefan Buß stellt den vergänglichen Früchteteppich dem „jahrhundertealten Original“ Leonardos gegenüber – ausgerechnet einem Bild, das seit 500 Jahren zerfällt und nur durch Restaurierung, Klimatechnik und Besucherlimits überhaupt noch existiert.
Beim ökumenischen Gottesdienst am Fuldaer Uniplatz führen Stefan Buß und Thorsten Waap das Hessentagsmotto „Im Herzen eins“ ein drittes Mal auf – entgrenzt bis zur Unangreifbarkeit, flankiert von einer Besucherzahl, die zwei Monate nach dem Fest um zehntausend gewachsen ist, und von Schülerinnen, die sich mehr Mitgestaltung wünschen dürfen in einer Institution, deren Kirchenrecht ihnen genau die verweigert.
Buß‘ Impuls zu den Vierzehn Nothelfern: gestrichene Heilige, weggekürzte Zuständigkeiten und eine Pestfrömmigkeit mit blutiger Kehrseite. Eine säkulare Analyse.
Der O|N-Kommentar zur Dyba-Allee gegen sich selbst gelesen: Unschuldsvermutung, Whataboutism und die Frage, wer die Debatte eigentlich in die Länge zieht.
Stefan Buß versichert, beim Wettersegen gehe es nicht um „Wunsch-Wetter“ – und zitiert vier Sätze später eine Formel, die exakt das bestellt: Regen, keine Trockenheit, kein Hagel, kein Blitz; die Institution, die diesen Segen spricht, hat in Fulda einmal 250 Menschen verbrennen lassen, weil sie dem Wetter geschadet haben sollten.
Bischof Gerber feiert die Fusion von acht Kirchorten in Hanau als Zusammenfluss zweier Flüsse. Eine säkulare Analyse
Bischof Michael Gerber predigt am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel über alles Mögliche, nur nicht über die Aufnahme Mariens in den Himmel – und erklärt ausgerechnet „Verbundenheit im Leid“ zur Aufgabe einer Institution, deren eigene Aufarbeitungskommission vor einem Jahr protokolliert hat, dass genau diese Verbundenheit den Beschuldigten galt und nicht den Betroffenen.
Buß‘ Hessentag-Nachlese wird zur Strategiebilanz: Wie die Kirchen säkular-humanistische Werte für sich vereinnahmen – und den eigentlichen Schritt schuldig bleiben.
Buß’ „Segensgondel“ verkauft ein psychologisch leicht erklärbares Höhenerlebnis als Segen „von etwas Größerem“ – und bindet ausgerechnet die theologisch unverdienbare Gnade an Ticket, Öffnungszeiten und einen Zwei-Tage-Countdown.
Buß bewirbt die „Herzzeit“ in der Severikirche – und gesteht dabei selbst ein, dass das Religiöse optional ist. Eine säkular-humanistische Analyse des vierten Hessentags-Impulses.
Buß feiert die „Hessentagskirche“ als Einheitserlebnis. Doch was verbindet, ist das Menschliche – Musik, Nähe, Stille –, nicht das Religiöse, das die Konfessionen gerade trennt.
Wie Stefan Buß einen profanen Festtermin in sakrale Vorfreude verwandelt – und Skepsis zur Herzenshärte erklärt.
Buß lässt den Hl. Bonifatius zu Fulda sprechen. Der erfundene Heilige widerspricht dem historischen auf ganzer Linie – eine säkulare Analyse.
Pfingstpredigt aus Fulda: Wahrheitsanspruch, Verfolgungsrhetorik und der Heilige Geist als Allzweck-Erklärung – eine säkulare Analyse.
Gerbers Pfingstpredigt 2026 macht aus einem Echo einen Gottesbeweis – und immunisiert sich gegen jeden Widerspruch.
Stefan Buß verkauft das kirchliche Hessentags-Motto „Im Herzen eins“ als grenzüberschreitende Einladung – tatsächlich ist es ein konfessionell exklusives Selbstvergewisserungsprogramm, das die realen Trennlinien der Kirchen rhetorisch übertüncht, säkulare Tugenden religiös vereinnahmt und menschliche Verantwortung an eine außerweltliche Instanz delegiert.
Weihbischof Diez verpackt in seiner Predigt am Ostermontag Krisenpsychologie in religiöse Gewissheitsrhetorik (oder umgekehrt) – und nennt das dann Glauben.
Bischof Gerber predigt zu Ostern über Empathie und Würde – wer glaubt, ist dabei, wer nicht glaubt, auch. Wozu braucht es dann noch die biblisch-christliche Auferstehungmythologie?
Bischof Gerbers Karfreitagspredigt 2026: Theologische Wendepunkt-Rhetorik, ein anekdotisches Krankheitszeugnis und Hoffnung ohne Inhalt
Karfreitagspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche: Zwischen gelungener Symbolsprache, berechtigter Gesellschaftskritik und zwangsläufig blinden Flecken theologischer Erkenntnistheorie.
Ein Blick auf die strukturelle Unbrauchbarkeit religiöser Moral: Der Katholikenrat Fulda hat recht – aber wer Menschenwürde mit der Bibel begründet, übersieht, dass aus derselben Quelle auch das Gegenteil folgen kann.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.

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