Ich bin Atheist.

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Ich bin Atheist.
Quelle: AWQ.DE

Ich bin Atheist.

Das bedeutet nicht, dass ich verbittert oder unglücklich bin.
Es bedeutet nicht, dass ich denke, dass ich alles weiß.
Es bedeutet nicht, dass ich hasserfüllt bin.
Es bedeutet nicht, dass Atheismus meine Religion ist.

Ich bin nicht Atheist, weil es cool ist.
Ich bin nicht Atheist, weil ich sündigen möchte.
Ich bin nicht Atheist, weil ich Gott für etwas, das mir passiert ist, böse bin.
Ich bin nicht Atheist, weil ich Satan folge.
Ich bin nicht Atheist, weil andere Atheisten mir das eingeredet haben.

Ich bin Atheist, weil ich, nach sorgfältiger Prüfung des Themas

Keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes sehe

und deshalb auch keinen guten Grund habe zu glauben, dass irgendein Gott existiert.

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19 Gedanken zu „Ich bin Atheist.“

  1. Wenn man weiß, wie die Religionen entstanden und in ihrer Struktur beschaffen sind kann man gar nicht anders, als sich als Atheisten zu outen. Für einen wissenschaftlich denkenden Menschen gibt es keine Alternative; „Agnostikern“ fehlt nur der Mut zur Klarheit. Gerade, weil die Atheisten in der Öffentlichkeit so ein schlechtes Image haben sollten alle als rechtschaffen bekannten Menschen mit ihrem Bekenntnis zur Aufklärung beitragen und Mut machen.

    Antworten
    • // Agnostikern fehlt nur der Mut zur Klarheit //

      Agnostiker können – ist sicher individuell unterschiedlich – auch einen Schritt weiter sein als Atheisten. Wieso glauben Atheisten, dass ihre Logik unfehlbar ist? Ich komme als Agnostiker zum selben Schluss – ich bin aber nicht allwissend und unfehlbar. Wenn es also wie auch immer geartete Wesen gibt, von denen ich schlicht nichts wissen kann, kann ich das nicht logisch abstreiten. Ich kann mir aber Gedanken darüber machen, was für einen Unterschied das für mich macht: keinen.
      Ich brauche also gar nicht darüber diskutieren ob es einen Gott gibt oder nicht – es ist für mich unerheblich.

      Wenn Leute partiell der Logik entsagen, damit glücklich sind und trotzdem mit Sinn und Verstand durchs Leben gehen, meinetwegen.

      Antworten
      • „Wieso glauben Atheisten, dass ihre Logik unfehlbar ist?“
        Woher nimmst Du diese -rhetorische- Aussage?
        Nein, Atheisten glauben idR *nicht*, daß sie oder ihre Logik unfehlbar sind.

        Bitte guck Dir mal diese Grafik an:
        https://3.bp.blogspot.com/-fQjdCzGh3rQ/UXYR39cQFPI/AAAAAAAAAHM/JsUY8kKwdog/s1600/atheist+vs+agnostic.png

        Wissen und Glauben sind mE quasi orthogonal zueinander.

        Die wichtigste Frage ist aber: Wie führe ich mein (tägliches) Leben?
        Mit oder ohne Rücksicht auf evtl mögliche, aber höchst unwahrscheinliche „höhere“ Wesen – und dann – welches der zig-1000 davon?

        Deshalb gilt auch für mich:
        „Ich bin Atheist, weil ich, nach sorgfältiger(!) Prüfung des Themas keinen(!) Beleg für die Existenz irgendeines(!) Gottes sehe und deshalb auch keinen guten Grund habe zu glauben, dass irgendein Gott existiert.“
        Deshalb führe ich mein Leben so, als ob es kein „höheres Wesen“ gibt (=Nullhypothese).
        Und zwar solange, bis es *ernstzunehmende* Belege für eine solche Existenz gibt. Gäbe es diese Belege, dann entscheide und positioniere ich mich u.U. neu.

        Antworten
        • Hallo,
          im Jahr 2009 wurde die Gottfrage wissenschaftlich vollständig geklärt.
          Gott (Überbau) und Gesellschaft (Basis) sind identisch.
          Gruss Rachel

          Antworten
      • Also um es nochmal deutlich zu sagen:
        Ich positioniere mich (aus soeben genannten Gründen) als
        „agnostischer Atheist“, der aber auf entspr. Belege gespannt ist.#
        Aber eigentlich ist meine Haltung eine Folge meiner Überzeugung, daß in diesem Universum und auch auf der Erde „alles mit rechten Dingen zugeht“ => Naturalist.
        Das dürfte mW auch die Haltung sehr vieler weiterer Atheisten sein.

        Antworten
  2. Wenn du dein Verstand nutzt und mal tief darüber nach denkst,

    wie hast du das Leben erhalten ?
    wozu hast du das Leben erhalten ?
    wer gab dir das Leben und wer wird das Leben nehmen und wieso wirst du sterben ?

    All diese Fragen beantwortet dir der Schöpfer der Welten und du findest nichts anderes das diese Fragen beantworten kann außer seiner Offenbarung.

    Es gibt nur einen Schöpfer, der allmächtig ist und sich keinen Sohn genommen hat und keinen seiner Geschöpfe ähnelt.

    Antworten
    • //Wenn du dein Verstand nutzt und mal tief darüber nach denkst, //

      …damit unterstellst du mir, dass ich meinen Verstand nicht nutze und nicht tief über die Dinge nachdenke.

      // wie hast du das Leben erhalten ? //

      Durch die Entscheidung meiner Eltern, ein Kind zu zeugen. Die biologischen Details sind dir sicher bekannt.

      // wozu hast du das Leben erhalten ? //

      Es ist meine persönliche Privatangelegenheit, meinem Dasein den Sinn zu geben, der mir sinnvoll erscheint.

      // wer gab dir das Leben und wer wird das Leben nehmen und wieso wirst du sterben ? //

      Mein Leben gaben mir meine Eltern, nehmen wird es mir niemand, weil der Tod die völlig natürliche (und wohl auch noch bis auf Weiteres) Folge allen Lebens ist und deswegen werde ich auch irgendwann sterben.

      // All diese Fragen beantwortet dir der Schöpfer der Welten und du findest nichts anderes das diese Fragen beantworten kann außer seiner Offenbarung. //

      Keine einzige dieser Fragen beantwortet religiöse Mythologie richtiger oder besser als das Wissen über die natürliche Beschaffenheit und die philosophische Erkenntnis. Jede Erklärung, in der übernatürliche magische Wesen eine tragende Rolle spielen sind schlechtere Erklärungen als Erklärungen, die ohne solche Annahmen auskommen (vgl. Ockhams Rasiermesser).

      // Es gibt nur einen Schöpfer, der allmächtig ist und sich keinen Sohn genommen hat und keinen seiner Geschöpfe ähnelt. //

      Woher weißt du das? Du scheinst nicht der christlichen Fraktion anzugehören; Christen behaupten auch, dass es nur einen Schöpfer gibt, aber deren Schöpfer hat einen Sohn und hat eine bestimmte Trockennasenaffenart nach seinem Ebenbild geschöpft. Woran könnten die erkennen, dass sie offenbar falsch liegen und dein Gott der wirklich wahre echte einzige Schöpfer ist und nicht ihrer?

      Antworten
  3. Diese Seite ist schlimm eingerichtet. man kann kaum schreiben. Ständig stört der schwarze Balken mit „Answers und Menü“. Und dann der blöde Pfeil.
    Was soll das?
    Das ist Scheisse! Macht das weg. Aber bitte Pronto!!
    Rachel

    Antworten
    • Der schwarze Balken soll verhindern, dass Leute, denen es offensichtlich an grundlegenden Umgangsformen mangelt hier Kommentare schreiben. Scheint nicht immer zu funktionieren… 😉

      Antworten
    • Hallo Rachel, au weia. Das Grundgesetz verbietet dem Staat eine Zensur der Presse. Du bist hier auf einer privaten Webseite. Wir sind nicht verpflichtet, irgendetwas zu veröffentlichen, was du oder sonstwer hier kommentiert.

      Anders als praktisch alle religiösen Webseiten bieten wir eine Kommentarfunktion und veröffentlichen auch alle Kommentare (auch anonyme und selbstverständlich auch kritische), solange sie keine Beleidigungen oder sonstwie rechtlich problematische Inhalte enthalten. Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft. Welche Frage sollen wir denn gelöscht haben?

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  4. Für mich ist Atheist sein die natürlichste Sache der Welt.
    Wie kann man nur an Gottes Nichtexistenz zweifeln?
    Schau die die Welt an!!

    Antworten
  5. Ich selbst verwende für mich den Begriff Atheist kaum, obwohl von meiner Auffassung her eine solche Bezeichnung zutreffend wäre. Den Begriff Humanist halte ich für angemessener und aussagekräftiger. Ich definiere meine Weltanschauung weniger durch Negation einer Auffassung als vielmehr positiv durch Charakterisierung der Komponenten, die meine Weltanschauung beschreiben: ein naturalistisches Weltbild, ein säkular begründetes Wertesystem und eine strikte Diesseitsorientierung. Sie sind das Ergebnis meines »vernunftgeleiteten« Nachdenkens und das vieler anderer Menschen über die Welt und unsere Rolle darin. Ein persönlicher Gott und barmherziger Weltenlenker kommt in meinem Weltbild nicht vor, denn ich kann beim besten Willen die Grundlagen zu einem solchen Glauben nicht erkennen. Der amerikanische Politiker Robert G. Ingersoll (1833-1899) hat diesen Zwiespalt sehr treffend so auf den Punkt gebracht: »Wenn die Bibel und mein Verstand vom selben Schöpfer stammen, wessen Schuld ist es dann, dass sich die Bibel und mein Verstand einfach nicht vertragen können?«

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  6. Warum ich Atheist bin.

    Irgendwann wollte, nein, musste ich herausfinden, was es mit den Religionen, Gott, Jesus, dem Glauben, der Kirche, dem Papst, der ganzen doppelmoralischen Heuchelei und meiner Angst auf sich hatte.
    So biss das tapfere Kind nach der Kommunion mit einer Höllenangst auf Christus und behielt ihn im Mund, bevor es ihn schluckte. Nach der Wandlung nämlich wird die Hostie (Weizenmehl und Wasser) zu seinem Leib und seinem Blut.
    Und kein Blitz kam vom – völlig blauen – Himmel und löschte mich aus, wie der aktiv übelwollende, den Kindern gern panische Angst einjagende Jesuit prophezeit hatte.
    *
    Eine Formulierung des Evolutionsbiologen Richard Dawkins in „Der Gotteswahn“ erklärt punktgenau, was hinter meiner Gottesvergiftung tatsächlich steckt:

    Zur Zeit unserer Vorfahren wurde ein Mann als Sohn einer Frau geboren, die Jungfrau war, ein biologischer Vater war daran nicht beteiligt.
    Derselbe vaterlose Mann sprach zu einem Freund namens Lazarus, der schon so lange tot war, dass er stank, und Lazarus erwachte sofort wieder zum Leben.
    Der vaterlose Mann selbst wurde wieder lebendig, nachdem er tot und seit drei Tagen begraben war.
    Vierzig Tage später stieg der vaterlose Mann auf einen Berg und verschwand dann mit seinem ganzen Körper im Himmel.
    Wenn man sich private Gedanken durch den Kopf gehen lässt, kann der vaterlose Mann (und auch sein „Vater“, der er selbst ist und der im Tanach und im AT der grausamste, rassistischte, rachsüchtigste, blutdürstigste, frauenfeindlichste, kindermordende Gott ist, den man fürchten und vor dem man zittern musss) die Gedanken hören und möglicherweise daraufhin etwas unternehmen. Gleichzeitig hört er auch die Gedanken aller anderen Menschen auf der Welt.
    Die jungfräuliche Mutter des vaterlosen Mannes ist nicht gestorben, sondern wurde körperlich in den Himmel aufgenommen.
    Wenn Brot und Wein von einem Priester (der aber Hoden haben muss) gesegnet werden, „verwandeln“ sie sich in Fleisch und Blut des vaterlosen Mannes.
    Ich füge noch hinzu: Die Tatsache, dass Gott wie ein Mensch aussehen soll, müsste jeden nachdenklichen Menschen irritieren. Ein Elefantengott hätte einen Rüssel.

    Wieder sehr viel später, nach vielen Jahren traf ich den katholischen Pfarrer der Kirche nebenan. Zufällig… auf einem Flohmarkt. An einem 17. Februar, dem Tag, an dem Giordano Bruno in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war (17. Februar 1600).
    Ich fragte den Pfarrer, ob er wisse, daß Kardinal Bellarmin, der Bruno verbrannt hat, von seiner Kirche 1930 heilig gesprochen worden sei. Der Pfarrer hat mir den Rücken zugekehrt.

    Dabei hätte ich gern mit dem Pfarrer nebenan über die ungeheuerliche menschenverachtende Indoktrination und den Missbrauch der Kirche an Kindern diskutiert. Und über Giordano Bruno.

    Der Pfarrer nebenan darf ja nicht in Frage stellen, was Bruno geleugnet hat:
    Die Parthenogenese Marias, die Gottessohnschaft Jesu, die Auferstehung, die Unfehlbarkeit des Papstes, die im Jahre 1600 noch gar kein Dogma war und die jeder klaren, vernünftigen Wahrnehmung (Erkenntnis des logisch Offensichtlichen) widersprechende Trinität.

    Manche heutige Theologen geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass die Trinität ein Edikt von Konstantin I (ein Heiliger, ein Verwandten- und Massenmörder) war, um den Arianerstreit in Nicaea zu beenden: Aus eins mach drei und aus drei mach eins.

    Ich erspare mir die sog. Gottesbeweise, die schon Kant widerlegt hat, aber dann leider einen neuen erfand, der genau so falsch ist.
    Stattdessen beschäftige ich mich kurz mit dem apokryphen Thomas-Evangelium, in dem Jesus klar als Mensch dargestellt wird.
    Im Logion 13 des EvTh sagt Simon Petrus auf Jesu Frage, wem er gleiche: „Du gleichst einem gerechten Boten.“
    Im viel jüngeren kanonischen Matthäus-Evangelium 16,16 antwortet Simon Petrus dagegen auf die gleiche Frage: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn.“
    Der Mensch Jesus folgte in seinen Haupttendenzen eindeutig der Lehre des Menschen Buddha. Aber das ist seit hundertundfünfzig Jahren nichts Neues mehr.
    Die Herkunft der Lehre Jesu aus buddhisten Quellen wird für mich am deutlichsten im Logion 19 des EvTh, das in einer der vielen unverständlichen und oft unfreiwillig komischen Übersetzungen so lautet: „… Denn ihr habt fünf Bäume im Paradies, die von Sommer und Winter unberührt bleiben, und deren Blätter nicht abfallen. Wer sie erkennt, wird den Tod nicht schmecken.“
    Nur mit Kenntnis der buddhistischen Ideologie ist es möglich, einen Sinn zu finden: Die fünf Bäume sind nichts anderes als die fünf Skandhas (Anhaftungen der 5 Daseinsformen). Erst, wenn alle Bäume ihre Blätter (natürlich eine Metapher) verloren haben, also die 5 Skandhas leer sind, ist der Eintritt ins Nirwana (nicht ins christliche Paradies) als Erleuchteter möglich.
    Das Logion 42 des EvTh lautet übersetzt: „Werdet Durchquerende“ oder „Werdet Vorübergehende“. Was haben sich die Übersetzer dabei wohl gedacht?
    Der wahre Sinn des Logions 42: “Ihr seid Wandermönche!“ Jesus hat seine Schüler ausgeschickt wie buddhistische Wandermönche.
    Jesus lag nichts ferner als eine neue Religion zu gründen. Er hatte schon eine.
    *
    Es ist nicht leicht zu verstehen, dass es nach Darwins Evolutionstheorie, dem aus meiner Sicht bedeutendsten Paradigmenwechsel seit der Erfindung des Biers in Göbleki Tepe, die offenbar zur Sesshaftigkeit führte, immer noch Religionen gibt.
    Kein Mensch, natürlich ausser den sogenannten Kreationisten, der tiefer in die Bedeutung der Evolution (es gibt keine Trennung von irdischer Evolution und kosmischer Evolution) eingedrungen ist, kann noch in irgendeiner Form an eine übermenschliche, übernatürliche Existenz glauben – die noch dazu aussehen soll wie ein männlicher Mensch.
    In der Bibel und in anderen religiösen, vorgeblich absolut „wahren“ und „heiligen“ Büchern gibt es viele Stellen, die grundsätzlich unseren heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen.
    Das fängt schon mit der Genesis in AT an. Gott macht Licht.
    Genesis oder in der Lutherbibel das Erste Buch Mose I, 1-3: „ Am Anfang schuff Gott Himmel und Erden. Und die Erde war wüst und leer(!) /und es war finster auff der Tieffe(?)/ „Und Gott sprach/ Es werde Liecht/ Und es ward Liecht“/
    Aber erst am vierten Tag, Erstes Buch Moses I16: „Und Gott machet zwey grosse Liechter/ein gros Licht /das den Tag regiere/und ein klein Liecht/das die Nacht regiere/dazu auch Sternen.“
    Um das als absoluten Nonsens zu erkennen, braucht es keine besonderen kosmologischen Kenntnisse, einfache Logik genügt.
    Nach der Bibel kurz zum Koran: Gäbe es den K0ran nicht, könnten die Selbstmordattentäter kein Dschihad-Gelübde auf ihn ablegen. So einfach ist das!

    Die Angst vor dem Tod ist neben der Angst vor dem Unerklärlichen wohl die Hauptwurzel der Religionen. Der menschliche Wunsch nach Unsterblichkeit ist gegeben, aber irrational!
    Nichts im Kosmos ist unsterblich! Nichts steht still. Alle Phänomene einschließlich des Menschen sind ein stetiger Prozess von Bewegung bzw. Veränderung! Das wird vom Menschen Evolution genannt. Der Kosmos hat keine Ahnung davon.
    Evolution ist eine inhärente zeitlose Eigenschaft des Kosmos und der andauernde systemische Veränderungs-Prozess von Materie, Energie, Pflanzen, Tieren und Menschen.
    Der Mensch stirbt, weil er lebt. Der Tod ist nicht das Ende. Der Mensch ist bloß kein Mensch mehr, die Evolution geht weiter – ohne Gott. Das erledigt jeden Unsterblichkeits- und Wiedergeburtsmythos!
    Es lässt sich kein einziger Grund finden, anzunehmen, irgendeine Religion sei wahr!
    *
    Die großen Religionen Judentum, Christentum, Islam und sogar der Buddhismus gehen nach wie vor immer wieder eine Verbindung ein mit der Macht und der Grausamkeit.

    Blaise Pascal: „Die Menschen tun nie so vollständig und fröhlich (!) etwas Böses, als wenn sie es aus religiöser Überzeugung tun.“

    Der amerikanische Philosoph Sam Harris: „Einfach und ehrlich über den Zustand unserer Welt zu sprechen – beispielsweise zu sagen, dass sowohl Bibel als auch Koran bergeweise tödlichen Unsinn enthalten – steht der Auffassung von Toleranz entgegen, die momentan von den Gemäßigten vertreten wird. Aber wir können uns den Luxus dieser politischen Korrektheit nicht länger erlauben.“

    Das menschliche Dasein ist begrenzt. Aber gerade dadurch ist ein Menschenleben mit Vernunft, innerer Zufriedenheit, Zuneigung, Mitgefühl, psychischer Integrität, Gelassenheit und Humor umso bedeutungsvoller.
    Vernunft, Aufklärung, Wissenschaft, Zuneigung, Solidarität und Phantasie haben nichts mit den die Menschenrechte verletzenden Religionen zu tun. Aufgeklärte Menschen benötigen keine Religion, um moralisch zu sein.
    Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg: „Religion ist eine Beleidigung für die Menschenwürde.“
    Sam Harris schreibt in seinem Buch „The End of Faith“, religiöse Menschen seien zwar nicht generell geistesgestört, aber ihre Kernüberzeugungen seien es durchaus.

    Heute bin ich Atheist und weiß warum, denn ich verneine, dass es ein über den Universen schwebendes übernatürliches Wesen gibt, das alle Phänomene im Kosmos einschließlich des Menschen gezielt geschaffen hat, die Gedanken jedes einzelnen Menschen liest und Fehlverhalten erbarmungslos bestraft – aber ihn liebt.

    beste grüße

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  7. Ich bin eher agnostisch ausgerichtet. Nicht, weil ich keinen Mut zur Klarheit habe, sondern weil ich nicht weiß, ob es einen Gott gibt. Bei Sachen, die weder widerlegbar noch beweisbar sind, bin ich für beides offen.

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      • Ein Einhorn ist nur ein Pferd mit einem Horn drauf. Würde also für mich genauso wie Pferde unter die Kategorie der Unpaarhufer fallen, falls es so etwas in irgendeiner Form gäbe. Was den Weihnachtsmann betrifft: Ob etwas von einer Firma produziert wird, oder irgendwo am Nordpol – was tut das eigentlich zur Sache? Zählt nicht am Ende die Qualität des Produkts? Denn übergeben wird es mir ja am Ende sowieso von meinen Verwandten. Zur Zahnfee: Wir sind keine Haie. Uns wachsen nicht so viele Zähne nach wie denen. Bringt mir also eigentlich auch nichts.

        Summa summarum: Ob es drei gibt oder nicht ist für meinen Alltag irrelevant.

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