Ich bin Atheist.

~ 1 Minuten

Ich bin Atheist.

Ich bin Atheist.

Das bedeutet nicht, dass ich verbittert oder unglücklich bin.
Es bedeutet nicht, dass ich denke, dass ich alles weiß.
Es bedeutet nicht, dass ich hasserfüllt bin.
Es bedeutet nicht, dass Atheismus meine Religion ist.

Ich bin nicht Atheist, weil es cool ist.
Ich bin nicht Atheist, weil ich sündigen möchte.
Ich bin nicht Atheist, weil ich Gott für etwas, das mir passiert ist, böse bin.
Ich bin nicht Atheist, weil ich Satan folge.
Ich bin nicht Atheist, weil andere Atheisten mir das eingeredet haben.

Ich bin Atheist, weil ich, nach sorgfältiger Prüfung des Themas

Keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes sehe

und deshalb auch keinen guten Grund habe zu glauben, dass irgendein Gott existiert.

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7 Gedanken zu „Ich bin Atheist.“

  1. Wenn man weiß, wie die Religionen entstanden und in ihrer Struktur beschaffen sind kann man gar nicht anders, als sich als Atheisten zu outen. Für einen wissenschaftlich denkenden Menschen gibt es keine Alternative; “Agnostikern” fehlt nur der Mut zur Klarheit. Gerade, weil die Atheisten in der Öffentlichkeit so ein schlechtes Image haben sollten alle als rechtschaffen bekannten Menschen mit ihrem Bekenntnis zur Aufklärung beitragen und Mut machen.

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    • // Agnostikern fehlt nur der Mut zur Klarheit //

      Agnostiker können – ist sicher individuell unterschiedlich – auch einen Schritt weiter sein als Atheisten. Wieso glauben Atheisten, dass ihre Logik unfehlbar ist? Ich komme als Agnostiker zum selben Schluss – ich bin aber nicht allwissend und unfehlbar. Wenn es also wie auch immer geartete Wesen gibt, von denen ich schlicht nichts wissen kann, kann ich das nicht logisch abstreiten. Ich kann mir aber Gedanken darüber machen, was für einen Unterschied das für mich macht: keinen.
      Ich brauche also gar nicht darüber diskutieren ob es einen Gott gibt oder nicht – es ist für mich unerheblich.

      Wenn Leute partiell der Logik entsagen, damit glücklich sind und trotzdem mit Sinn und Verstand durchs Leben gehen, meinetwegen.

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      • “Wieso glauben Atheisten, dass ihre Logik unfehlbar ist?”
        Woher nimmst Du diese -rhetorische- Aussage?
        Nein, Atheisten glauben idR *nicht*, daß sie oder ihre Logik unfehlbar sind.

        Bitte guck Dir mal diese Grafik an:
        https://3.bp.blogspot.com/-fQjdCzGh3rQ/UXYR39cQFPI/AAAAAAAAAHM/JsUY8kKwdog/s1600/atheist+vs+agnostic.png

        Wissen und Glauben sind mE quasi orthogonal zueinander.

        Die wichtigste Frage ist aber: Wie führe ich mein (tägliches) Leben?
        Mit oder ohne Rücksicht auf evtl mögliche, aber höchst unwahrscheinliche “höhere” Wesen – und dann – welches der zig-1000 davon?

        Deshalb gilt auch für mich:
        “Ich bin Atheist, weil ich, nach sorgfältiger(!) Prüfung des Themas keinen(!) Beleg für die Existenz irgendeines(!) Gottes sehe und deshalb auch keinen guten Grund habe zu glauben, dass irgendein Gott existiert.”
        Deshalb führe ich mein Leben so, als ob es kein “höheres Wesen” gibt (=Nullhypothese).
        Und zwar solange, bis es *ernstzunehmende* Belege für eine solche Existenz gibt. Gäbe es diese Belege, dann entscheide und positioniere ich mich u.U. neu.

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      • Also um es nochmal deutlich zu sagen:
        Ich positioniere mich (aus soeben genannten Gründen) als
        “agnostischer Atheist”, der aber auf entspr. Belege gespannt ist.#
        Aber eigentlich ist meine Haltung eine Folge meiner Überzeugung, daß in diesem Universum und auch auf der Erde “alles mit rechten Dingen zugeht” => Naturalist.
        Das dürfte mW auch die Haltung sehr vieler weiterer Atheisten sein.

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  2. Wenn du dein Verstand nutzt und mal tief darüber nach denkst,

    wie hast du das Leben erhalten ?
    wozu hast du das Leben erhalten ?
    wer gab dir das Leben und wer wird das Leben nehmen und wieso wirst du sterben ?

    All diese Fragen beantwortet dir der Schöpfer der Welten und du findest nichts anderes das diese Fragen beantworten kann außer seiner Offenbarung.

    Es gibt nur einen Schöpfer, der allmächtig ist und sich keinen Sohn genommen hat und keinen seiner Geschöpfe ähnelt.

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    • //Wenn du dein Verstand nutzt und mal tief darüber nach denkst, //

      …damit unterstellst du mir, dass ich meinen Verstand nicht nutze und nicht tief über die Dinge nachdenke.

      // wie hast du das Leben erhalten ? //

      Durch die Entscheidung meiner Eltern, ein Kind zu zeugen. Die biologischen Details sind dir sicher bekannt.

      // wozu hast du das Leben erhalten ? //

      Es ist meine persönliche Privatangelegenheit, meinem Dasein den Sinn zu geben, der mir sinnvoll erscheint.

      // wer gab dir das Leben und wer wird das Leben nehmen und wieso wirst du sterben ? //

      Mein Leben gaben mir meine Eltern, nehmen wird es mir niemand, weil der Tod die völlig natürliche (und wohl auch noch bis auf Weiteres) Folge allen Lebens ist und deswegen werde ich auch irgendwann sterben.

      // All diese Fragen beantwortet dir der Schöpfer der Welten und du findest nichts anderes das diese Fragen beantworten kann außer seiner Offenbarung. //

      Keine einzige dieser Fragen beantwortet religiöse Mythologie richtiger oder besser als das Wissen über die natürliche Beschaffenheit und die philosophische Erkenntnis. Jede Erklärung, in der übernatürliche magische Wesen eine tragende Rolle spielen sind schlechtere Erklärungen als Erklärungen, die ohne solche Annahmen auskommen (vgl. Ockhams Rasiermesser).

      // Es gibt nur einen Schöpfer, der allmächtig ist und sich keinen Sohn genommen hat und keinen seiner Geschöpfe ähnelt. //

      Woher weißt du das? Du scheinst nicht der christlichen Fraktion anzugehören; Christen behaupten auch, dass es nur einen Schöpfer gibt, aber deren Schöpfer hat einen Sohn und hat eine bestimmte Trockennasenaffenart nach seinem Ebenbild geschöpft. Woran könnten die erkennen, dass sie offenbar falsch liegen und dein Gott der wirklich wahre echte einzige Schöpfer ist und nicht ihrer?

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