Intervention: Eingebildete Zeichen und Wunder

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Mit seinem Experiment “Intervention” führt Derren Brown seinem Publikum vor Augen, wie leicht Menschen dazu gebracht werden können, in alltäglichen Situationen vermeintlich extra für sie inszenierte Hinweise und Zeichen zu erkennen.

In TV-Shows und Dokumentationen deckt Brown auf, warum Menschen dazu neigen, an Übernatürliches zu glauben. Der Zauberkünstler, Mentalist und Maler “Brown erklärt in jeder seiner Fernsehsendungen, dass seine Tricks auf einer Mischung aus Zauberkunst, Suggestion, Psychologie, Irreführung und geschickter Präsentation basieren.” (Quelle: wikipedia.de)

Intervention: Eingebildete Inszenierung

Bei “Intervention” lädt Brown eine Frau ein, an einer angeblichen Reality-TV-Sendung teilzunehmen. Er trifft die “Kandidatin” Emma in einem Straßencafé und erklärt ihr das Konzept der Sendung: In den nächsten Wochen würden Schauspieler, aber auch eingeweihte Freunde von Emma in ihr Leben eingreifen. Teils sehr offensichtlich, teils ganz subtil.

Dabei würde sie von versteckten Kameras gefilmt. Ziel der Inszenierung: Sie solle solle dadurch positive Dinge lernen, die sie für sich mitnehmen könne.

Um das Prinzip von “Intervention” zu demonstrieren, kündigt Brown an, dass ein Junge am Nachbartisch gleich ihr Wasserglas verschütten würde. Was dann auch prompt durch eine Verkettung völlig unwahrscheinlicher und tatsächlich inszenierter Ereignisse geschieht.

Die frappierende Erkenntnis

Emma hält ihre Erlebnisse in Form eines Videotagebuches fest.

Was Emma nicht weiß: In Wirklichkeit gibt es während des Experimentes weder Schauspieler, noch versteckte Kameras. Alles, was Emma in den folgenden Wochen erlebt, ist ihr “ganz normales” Leben. Und trotzdem schildert Emme viele Begebenheiten, die sie zweifelsfrei als Teil der vermeintlichen inszenierten Intervention erkannt haben will.

Die frappierende Erkenntnis nach Abschluss der Aktion: Allein schon die von Brown nur eingeredete Vorstellung, Geschehnisse in ihrem Alltag seien extra für sie inszeniert gewesen, hatte Emma dazu gebracht, genau dies zu glauben. Zufällige Begegnungen und Interaktionen mit anderen Menschen hatten plötzlich eine besondere Bedeutung für Emma bekommen. Einen tieferen Sinn.

Ähnlichkeiten mit führenden Religionen sind kein bisschen zufällig.


Quelle: Facebook – Untertitel von Scrutator – ungeschminkte Bibelkritik

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Letzte Aktualisierung: 2. März 2018