Trost ohne Theologie: Was Stefan Buß‘ Trauerportal-Interview unfreiwillig belegt

In einem als Interview auftretenden Werbestück für das eigene Trauerportal räumt Stadtpfarrer Stefan Buß unfreiwillig ein, was die säkulare Kritik seit Jahren beschreibt – dass die tröstende Substanz der Trauerbegleitung (Zuhören, Rituale, Gemeinschaft, die Kerze) konfessionsübergreifend und „bis in den weltlichen Bereich“ funktioniert, also ohne die Theologie, die er anderswo zu ihrer Voraussetzung erklärt.

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#WhatsAppvonJesus – kein Anschluss unter dieser Nummer

Die Konfirmationspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche illustriert exemplarisch, wie kirchliche Modernisierung auf der Oberfläche bleibt, während vor-moderne Glaubensbehauptungen, institutionelle Rekrutierung und konfessionell konditionierte Bildungshilfe unverändert weiterlaufen.

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„Jesus will mit meinen Wunden in Berührung kommen“ – Analyse einer Bischofspredigt

Bischof Gerbers Gründonnerstagsmeditation zur Fußwaschung bietet spirituelle Körperlichkeit als Tugend an – und ignoriert dabei vollständig, dass genau jene Körperlichkeit, das Berühren-Lassen und das Vertrauen in kirchliche Autorität, das institutionelle Fundament des massenhaften Missbrauchs durch Kleriker war und ist.

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Christlicher Anspruch vs. christliche Realität: Heinrich Bedford-Strohm und der Paderborner Missbrauchsskandal

Manchmal überschlagen sich die Meldungen – und dann wird Moralanspruch zum Hohn: Heinrich Bedford-Strohm und der Paderborner Missbrauchsskandal, eine kritische Analyse zu zwei christlichen Pressemitteilungen vom selben Tag

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„Was wäre, wenn…?“ – Wenn Apologetik als Jugendgottesdienst getarnt wird

Der Jugendgottesdienst tarnt fundamentalistische Glaubensüberzeugungen als offene Reflexion, nutzt historische Halbwahrheiten, logische Fehlschlüsse und emotionale Manipulation, um junge Menschen für eine autoritäre Ideologie zu gewinnen, die Autonomie als Sünde wertet und kritisches Denken durch Bibelgläubigkeit ersetzt.

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„Von Mensch zu Mensch“? Wie Bischof Gerber Theologie hinter Empathie versteckt

Fuldas Bischof Gerber instrumentalisiert seine Krebserkrankung, um säkulare Empathie als spezifisch kirchliches Phänomen zu reklamieren, verschleiert dabei theologische Absurditäten (göttlich bestimmte OP-Termine, Wundergeschichten als Vorbild, Opfertheologie) hinter humanistischer Sprache und lenkt von der strukturellen Krise der Kirche ab, indem er sie als Beziehungsdefizit umdeutet.

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