Der halbe Paulus: Wenn der Körper zum Tempel wird und der Kontext verschwindet – Goldene Rosine am Band für Annette Behnken
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Behnken deutet Paulus’ Tempel-Vers zur Selbstannahme um – und unterschlägt den Kontext, der genau das Gegenteil sagt.
Das Wort zum Sonntag, in dem Gott fehlt
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Benedikt Welter predigt zum fünften Jahrestag der Ahrtal-Flut über Trost und Sinn – und kommt dabei ganz ohne Gott aus, weil ein Gott, der 184 Menschen ertrinken lässt, in dieser Predigt keine gute Figur machen würde.
Ein Garten, den es nie gab: Krannich erfindet das Abendmahl neu
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Conrad Krannich preist den Abendmahlstisch als Ort radikaler Gemeinschaft – dafür erfindet er einen Bibeltext, der so nicht existiert, verschweigt, dass genau dieser Tisch bis heute das wirksamste Ausschlussinstrument des Christentums ist, und empfiehlt am Ende einen Ort…
Gott schenkt Freiheit? Die Unabhängigkeitserklärung hat ihn nicht gefragt
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Johanna Vering feiert im „Wort zum Sonntag“ zum Independence Day die demokratische Gleichheit – und schreibt sie am Ende dem „christlichen Menschenbild“ zu, obwohl die Unabhängigkeitserklärung ein aufklärerisch-deistisches Dokument ist und die Universalisierung ihrer Rechte großenteils gegen kirchlichen…
Trost ohne Theologie: Was Stefan Buß‘ Trauerportal-Interview unfreiwillig belegt
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In einem als Interview auftretenden Werbestück für das eigene Trauerportal räumt Stadtpfarrer Stefan Buß unfreiwillig ein, was die säkulare Kritik seit Jahren beschreibt – dass die tröstende Substanz der Trauerbegleitung (Zuhören, Rituale, Gemeinschaft, die Kerze) konfessionsübergreifend und „bis…
Big Father is watching you – Buß und die Umetikettierung der Überwachung
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Buß deutet das allsehende „Vaterauge“ vom Kontroll- zum reinen Fürsorgesymbol um, blendet dabei die richtende Kehrseite genau desselben Blicks aus – und vereinnahmt eine zutiefst humanistische Ethik des Nicht-nach-der-Oberfläche-Urteilens für ein exklusives theologisches Einheitsversprechen.
Leichtes Gepäck, überflüssiger Gott – und warum er trotzdem nie fehlt
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Stefan Buß verkauft einen vollständig säkularen Rat zur Entschleunigung – langsamer werden, Ballast ablegen, sich auf das Wesentliche besinnen – als geistliche Einladung; streicht man den Gottesbezug, bleibt die Botschaft unbeschädigt, was zeigt, dass das Religiöse hier Dekor…
„Was fehlt, wenn Gott fehlt?“ – Die Frage, die ihre Antwort schon mitbringt
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Der Bericht über den Diakonen-Gottesdienst auf der Milseburg stellt die Frage „Was fehlt, wenn Gott fehlt?“ so, dass die Antwort schon feststeht – und verbucht Sinn, Halt und Trost als göttliche Lieferungen, obwohl es menschliche Leistungen sind.
Reißverschluss mit Segen: Wenn säkulare Vernunft kurz vor Sendeschluss konfessionell wird
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Alexander Höner hält eine über weite Strecken klug klingende, vollständig säkulare Zivilpredigt über Regeln und Zusammenhalt – und erklärt am Ende Menschenwürde, Lügenverbot und soziale Marktwirtschaft zu „christlichen Grundsätzen“, obwohl sein eigenes Argument die Geltung von Regeln gerade…
Ein Gott, der nach Bier riecht – und beim Vertuschen danebensteht
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Buß verlegt den Gottesdienst in den Biergarten und deutet dessen rein weltliche Geselligkeit als Gottesnähe – der Substituierbarkeitstest fällt hier so eindeutig aus wie nie zuvor, und die nebenbei behauptete Allgegenwart Gottes wird, ernst genommen, zur Theodizee-Falle.
Maske ab: Wie sich die Kirche selbst säkularisiert – und die Werte vereinnahmt, die gegen sie erkämpft wurden.
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Buß‘ Hessentag-Nachlese wird zur Strategiebilanz: Wie die Kirchen säkular-humanistische Werte für sich vereinnahmen – und den eigentlichen Schritt schuldig bleiben.
Der Himmel in der Lücke – Magdalena Kiess über KI, Musik und das Menschliche
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Kiess‘ KI-„Wort zum Sonntag“ – ein humanistisches Argument mit theologischem Etikett und eine domestizierte Papst-Enzyklika.
Gnade mit Öffnungszeiten: Buß‘ Bericht aus der Segensgondel
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Buß’ „Segensgondel“ verkauft ein psychologisch leicht erklärbares Höhenerlebnis als Segen „von etwas Größerem“ – und bindet ausgerechnet die theologisch unverdienbare Gnade an Ticket, Öffnungszeiten und einen Zwei-Tage-Countdown.
Kein Heil für Klingonen – Ken Ham und die kosmische Sippenhaft
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Ken Ham hält intelligente Außerirdische für unerlösbar – und zieht daraus den Schluss, dass es sie nicht geben könne. Eine säkular-humanistische Analyse von Sippenhaft, selektivem Literalismus und umgekehrter Beweisführung.
Buß‘ „Herzzeit“: Kaffee, Kuchen und ein optionaler Gott
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Buß bewirbt die „Herzzeit“ in der Severikirche – und gesteht dabei selbst ein, dass das Religiöse optional ist. Eine säkular-humanistische Analyse des vierten Hessentags-Impulses.
„Gott aus gut“? Ein Definitionstrick, ein unwiderlegbares Versprechen und eine Ethik der Furcht
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Woher kommt „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott“? Eine säkulare Analyse von Luthers Auslegung des 1. Gebots – Definitionstrick, unwiderlegbares Versprechen und eine Ethik der Furcht.
Fairplay ist nicht göttlich: Wie das „Wort zum Sonntag“ den Fußball missioniert
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Behnkens WzS zur Fußball-WM klingt nur sozialkritisch. Tatsächlich ist die berechtigte FIFA-Kritik der Türöffner für Religionsreklame – und die Vereinnahmung säkularer Werte als „göttlich“.
Hessentagskirche 2026 in Fulda: Im Glauben uneins – im Herzen eins
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Buß feiert die „Hessentagskirche“ als Einheitserlebnis. Doch was verbindet, ist das Menschliche – Musik, Nähe, Stille –, nicht das Religiöse, das die Konfessionen gerade trennt.














Egal was in der Bibel steht, die liest sowieso kaum einer, Hauptsache es klingt nett. Das reicht vollkommen aus, denn…