Kommentar zu ON NACHGEDACHT (23) Gehen Türen von alleine auf?

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Kommentar zu ON NACHGEDACHT (23) Gehen Türen von alleine auf?, Originalartikel verfasst von Christina Leinweber, veröffentlicht am 16.06.13 von Osthessennews

[…] Davon sind wahrscheinlich Türen dabei, hinter denen eine Sackgasse verborgen ist, hinter anderen vielleicht das Paradies.*

Und nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher gibt es Türen, von denen wir meinen, sie würden ins Paradies führen, obwohl sie in Wirklichkeit in eine Sackgasse führen. Das ist der Unterschied zwischen einem erfundenen “Traumhaus” und dem “Haus”, das der realen, natürlichen Wirklichkeit unseres Lebens entspricht.

Sie schreiben, dass Sie bisher immer einen Schlüssel brauchten, um eine Tür zu öffnen. Weiter unten schreiben Sie, dass es sicher sei, dass viele Türen von alleine aufgehen und dass man für die wichtigen Türen einen Schlüssel brauche. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie bis jetzt noch keine wichtige Tür geöffnet haben? Das ist natürlich sehr schade, denn es gibt wirklich sehr viele wirklich interessante und spannende und vor allem REALE Räume zu erkunden!

[…] Nichts im Leben, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß.

Dem entgegne ich: “Best things in life are for free!” Manchmal kommt es gar nicht darauf an, dass einem etwas in den Schoß fällt, sondern darauf, wie man mit dem, was ist, umgeht.

Deswegen finde ich den Gedanken, dass da einfach eine Tür aufschwingt, fast ein wenig zu einfach.

Ja was denn nun? Erst brauchen Sie für jede Tür einen Schlüssel, dann gehen viele Türen von alleine auf und dann finden Sie es fast ein wenig zu einfach, dass das so ist? Was genau wollen Sie Ihren Lesern denn nun eigentlich konkret mitteilen?

[…] Vielmehr wissen wir danach auch, dass wir es aus eigenen Kräften geschafft haben.

Die wichtigste Tür, die ein Religionsabhängiger Mensch meiner Meinung nach aufschließen sollte, ist die Tür in den Bereich des Hauses, der frei von religiöser Indoktrination ist. Die Schlüssel dazu können sehr unterschiedlich sein. Manchmal reicht schon ein bisschen Nachdenken und etwas Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

Oder Begegnungen mit Menschen, die einem dabei helfen. Oder geeignete Bücher, die einem die Augen öffnen, um Religion als Sackgasse zu erkennen und deshalb den Weg ins echte Leben zurückzufinden. Viel Erfolg!

*Unter der Rubrik „NACHGEDACHT“ fordert Osthessennews jede Woche zum Nachdenken auf. Die als Zitat gekennzeichneten Abschnitte stammen aus dem eingangs genannten und verlinkten Original-Artikel von Christina Leinweber.

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