Gedicht: Die Kreuzberg-Buden

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Kreuzberg-Buden-Gedicht
Kreuzberg-Buden-Gedicht

Drei Kreuzberg-Buden auf dem “Heiligen Berg der Franken” müssen weichen. Und das mit einer mehr als fragwürdigen Begründung. Frau Fuchs hat zu diesem Thema ein Gedicht verfasst, das wir hier mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen (vielen Dank!):

Seit ich denken kann, und des is scho lang
Oben am Kreuzberg war der Empfang:
Mit den Buden, da durft mer was kaufen,
Aber nur e Kleinigkeit nach dem langen Laufen.

Richtig schö war des – immer nur eins,
Und a für jeden von uns, halt was Kleins.

Ganz glücklich warn mir mit dem Gschenk
Auch wenn’s net viel war, des kann mer sich denk.

An den Buden hat sich keiner g’stört,
Die ham da scho immer hin g’hört.

Und jetzt solle se weg ganz schnell,
ohne Rücksicht und auf der Stell,
weil’s jetzt einen Klosterladen gibt
und Frau Somaruga es so beliebt.

Ich würd’ in dem Laden gar nix kaufen,
ihr Bier kann’se auch gleich selber saufen –
und eines hätt’ ich fast vergessen:
A ihr Brotzeit darf se selber fressen.

Hoffentlich kriegt’se dann ihr’n Kragen voll
auf dass es wohl bekommen soll!

Inge Fuchs

Weitere Infos zu den Kreuzberg-Buden

Aktuelle Informationen  zu diesem Thema gibts in dieser Facebook-Gruppe.

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