Gedanken zu: Bischof Algermissen plant seinen Lebensabend “im Schatten des Fuldaer Domes” – Denkmalschutz

Gedanken zu: Bischof Algermissen plant seinen Lebensabend “im Schatten des Fuldaer Domes” Originalbeitrag zum Thema Algermissen und Denkmalschutz, verfasst von ci/PM, veröffentlicht am 20.05.2017 von osthessennews.de

[…] Wenn Bischof Heinz Josef Algermissen den Papst um Entpflichtung von seinem Amt bittet, wird er nicht nur seinem Bistum erhalten bleiben, sondern auch der Stadt Fulda.*

Und damit auch den Menschen ohne Auferstehungsglaube, die Algermissen letztes Jahr als “große Gefahr für die Mitwelt” tituliert hatte.

Allerdings wird er das Bischofshaus für einen Nachfolger im Amt freigeben.

Ob sich nochmal ein Nachfolger finden lässt, der den erzkonservativ-katholischen Hardliner-Algermissen-Style fortführen wird?

Dort wird der erste Bewohner Bischof Algermissen in einer Wohnung mit etwa 140 qm Wohnfläche seinen Lebensabend verbringen.

Das ist natürlich schon eine beklagenswert signifikanter Rückschritt, wenn Herr Algermissen aus seiner, nach eigener Aussage “nicht zeitgemäßen” 174 qm großen Dienstwohnung (Zitat Algermissen: “Für mich ist es eine Zumutung, darin zu wohnen” – Quelle: Fuldaer Zeitung) in eine nur noch 140qm kleine Wohnung umziehen muss.

Noch dazu in eine, deren Kellergewölbe von giftigem Schimmelpilz befallen ist. Was ja irgendwie schon auch zu den von Herrn Algermissen so oft beschworenen bösen Mächten, von denen er sich und die Menschheit bedroht fühlt, passt… Ob er künftig seinen “schlichten Andachtsraum” nutzen wird, um gegen die bösen Mächte in seinem Keller zu beten?

Unter Denkmalschutz…

Einem Abriss des Hauses stand der Denkmalschutz entgegen. Komplexe denkmalpflegerische Erfordernisse […] waren vorzunehmen und schlagen mit rund 400.000 Euro zu Buche.

Auch dies passt erstaunlich gut zur Situation: Viele von Bischof Algermissen immer wieder geäußerten Ansichten, seine Verbalattacken gegen Un- und Andersgläubige und seine welt-, menschen- und realitätsfremden Vorstellungen wären ohne – in diesem Fall kirchlichen – Denkmalschutz auch in Fulda schon längst in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Bereits seit Beginn der Planungen sind alle erforderlichen Gremien beteiligt. Sämtliche Aufwendungen sind im Haushaltsplan des Bistums, der veröffentlicht und von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft wird, einsehbar.

Mit anderen Worten: “Übrigens, diesmal halten wir uns mal an die gesetzlichen Vorgaben.” – Ja, dieser Hinweis sollte nicht fehlen, wenn irgendwo ein Bischofs(ruhe-)sitz neu gebaut oder renoviert wird. Das könnte sonst schnell unliebsame Erinnerungen wecken. Und so manches Schäfchen daran erinnern, dass es sich ja eigentlich schon längst von der Herde abgemeldet haben wollte…

*Die als Zitat gekennzeichneten Abschnitte stammen aus dem eingangs genannten und verlinkten Originalbeitrag.
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Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2017