Argument #16: „Evolution und Glaube sind vereinbar.“

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Religiöse Argumente unter der LupeBehauptung: „Evolution und Glaube sind vereinbar.“

Antwort: Die Evolution ist ein Prozess, bei dem aufgrund von natürlicher Selektion besser angepasste Organismen ihre Gene eher weitergeben können als schlechter angepasste Organismen. Wodurch sich die Organismen mit der Zeit verändern.

Sie ist ein Prozess, der nicht zielgerichtet verläuft. Sondern der äußerst ineffizient und langsam vonstatten geht. Und der massenhaft «Abfall» auftürmt und durch Leid und Tod angetrieben wird.

Ohne Gnade werden unzählige Lebewesen grausam ausgerottet, wodurch sich das Erbgut stückweise besser an die Umgebung anpasst. Und wenn Veränderungen in der Umgebung zu schnell passieren, sterben ganze Arten rasch aus.

Evolution und Glaube sind nicht vereinbar

Es dauert Millionen von Jahren, bis das Leben überhaupt entsteht. Geschweige denn, bis der Mensch die Bühne betritt. Und dieser Mensch ist gezeichnet von seiner evolutionären Vergangenheit, was ihm etwa schmerzende Weisheitszähne und zahlreiche funktionsfreie Körperteile wie das Steißbein, die Haaraufrichtemuskeln oder den kleinen Zeh eingebrockt hat.

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All das ist nicht mit einem Gott kombinierbar. Einem Gott, der allmächtig ist und zielgerichtet arbeitet. Und für die betroffenen Lebewesen nur das Beste im Sinn hat.

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3 Kommentare zu „Argument #16: „Evolution und Glaube sind vereinbar.““

  1. Die Kernbotschaft des Christentums ist die, dass Jesus kam um die Menschen von der Erbsünde zu befreien und zu retten.

    Neben anderen Widersprüchen gibt es aber auch den, der sich aus der Evolution ergibt:
    Wenn sich die Arten so entwickelt haben, wie die Evolutionstheorie es beschreibt, dann gab es kein Paradies, aus dem Adam und Eva gekommen wären, dort keinen Baum der Erkenntnis und keinen Regelbruch, der die Verweisung aus dem Paradies und die Erbsünde zur Folge gehabt haben könnte.
    Keine Erbsünde – daraus folgt: kein Grund, irgendjemanden vor den Folgen der Erbsünde zu retten.
    Kein Rettungsgrund – daraus folgt: das Erscheinen und der Tod der Figur Jesus ist überflüssig.
    Kein Jesus nötig – daraus folgt: das Christentum ist überflüssig.
    Einen Notausgang haben die Christen: sie ersetzen die Erbsünde durch alle Sünden, die irgendjemand wann auch immer begangen hat.
    Dann muss man sich fragen, welche Folgen das Auf- und Abtreten der Jesusfigur nun tatsächlich hatte:
    – sind alle Sünden der bis dahin gelebten Menschen vergeben? Was ist dann mit den Sünden der Menschen, die nach Jesus lebten?
    – werden nur die Sünden der Menschen vergeben, die danach lebten UND an Jesus glaubten? Was ist dann mit Noah, Abraham usw.? Können die danach lebenden Menschen nun lustig sündigen, weil ja alles vergeben ist? Wenn nicht, und bestimmte Bedingungen (Glaube an Jahwe, gut-sein, etc.) daran geknüpft sind, gab es diese Bedingungen nicht schon vorher und waren auch ohne Jesusfigur wirksam?

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