KOMMUNION: Bemerkungen zum Verständnis

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KOMMUNION: Bemerkungen zum Verständnis – ein Gastbeitrag von Albert Voß (spruchtaxi.de)

KommunionNach Bischof Mixa kauen Protestanten bei ihrem Abendmahl auf “jesusfreiem” Gebäck herum. Klar, denn das Evangelische Abendmahl ist ein “geselliges Brötchenessen” bzw. ein “Sonntagsbrunch mit Alkoholausschank” (so der nüchterne Mixa).

Aus Katholischer Sicht sind die Evangelischen Zauberer mit ihrem Brotverwandlungs-Trick Falschmünzer, Laiendarsteller oder sonst was. Jedenfalls theologisch nicht ernstzunehmen.

– Denn die Evangelischen haben eine andere Art der Zubereitung des “Jesushappens”. –

KATHOLIKEN HABEN DIE GLAUBENSWAHRHEIT:

Der PRIESTER zaubert bei der Wandlung Jesus in die Makronenunterlegscheibe (Hostie) hinein (Realpräsenz).
Dieser Jesus ist dort nicht nur richtig “drin”, sondern die Makronenunterlegscheibe WIRD zum Sohn Gottes.

Und falls ein gläubiger Katholik nach der Wandlung meint, die Hostie sei immer noch aus Teig, dann irrt er sich.

Selbst wenn Auge, Geruchs- und Tastsinn ihm etwas anderes melden wollen: Sie betrügen den Gläubigen, denn durch die “Transsubstantiation” IST die Makronenunterlegscheibe nun Fleisch (und Blut).

Und auch wenn Laborinstrumente etwas anderes als Fleisch und Blut anzeigen sollten, dann irren die sich ebenfalls.

LUTHER HAT DIE GLAUBENSWAHRHEIT (EVANGELISCH – LUTHERISCHE KIRCHE):

GOTT selbst – nicht der Priester – zaubert bei den Hostien seinen Sohn dort hinein.

Deshalb konnte Luther auch die Priesterweihe abschaffen.

Gemeinsam ist beiden, Katholiken und Evangelisch-Lutherischen, in ihrem jeweiligen Verständnis, daß ihre Gläubigen anschließend einem (rituellen) Kannibalismus frönen und an einem kannibalistischen Mahl teilnehmen sollen:

Einen Gott verspeisen!

Katholische Priester sind durch Handauflegen eines Bischofs – in ununterbrochener Kette seit den Aposteln – geweiht und erhalten in diesem Moment eine Zauberlizenz.

Jesus hatte den Ur-Aposteln ja auch phantastische Zaubervollmachten verliehen: z. B. Totenerweckungen.

Sowas kam damals immer gut an!
(Daß durch dieses Handauflegen in Wirklichkeit ein Kopierfehler übertragen wird, soll hier nicht interessieren.)

Der Standard-Trick der Priester funktioniert mit den immer gleichen Requisiten, z. B. den Makronenunterlegscheiben.
Die Geweihten nennen sie “Hostien” (Hostie = Schlachtopfer).

Durch einen gekonnten Spruch (“Dies ist mein Leib…”) werden aus den besagten Plätzchen (Gebäck) lauter Jesusse!

Im weiteren Verlauf der Heiligkeiten, also im Gottesdienst, werden die Jesusse an die – so die offizielle Bezeichnung (!) – “Herde” der Gläubigen verfüttert.

Die nicht verbrauchten Rest-Jesusse werden anschließend in einen sogenannten (katholischen) Tabernakel eingesperrt.

Kein Mensch kommt rein – und kein Jesus raus.

Natürlich ist der “eine ungeteilte HERR” mit Haut und Haar und Knochen in jeder Hostie drin. (Es knackt ja auch manchmal beim Zubeißen.)

Moralisch denkende Gläubige fragen sich bisweilen, ob Jesus denn nun bekleidet, also mit Garderobe, in der Hostie ist – oder nackt. Man kann für sie beten:
Er möge wenigstens einen Lendenschurz tragen.

Besonders schön, angemessen und fromm ist auch die Vorstellung, daß der Hostien-Jesus in seinem Darm evtl. noch die letzten (un)verdauten Reste des Original- Letzten – Abendmahls hat. Diese heute wieder nach- und nochmals mitessen zu dürfen, ist einfach wunderschön!

Ganz entscheidend aber ist noch eine andere Frage, über deren Beantwortung sich Theologen an Universitäten einfach nicht einigen konnten: Ist der als Säugling beschnittene Jesus nun eigentlich mit Vorhaut in der Hostie – oder ohne?

Ernsthafte Gläubige wollen zu Recht gerne wissen, was sie denn jedes Mal in den Mund nehmen. Und – ehrlich gesagt – das würde mich auch interessieren, was man von wem runterschluckt. Das Lehramt der Kirche beantwortet diese dringende Frage aber einfach nicht. Bis zum heutigen Tag. (Siehe “Vorhaut Jesu Antwerpen” und “Vorhaut Jesu Calcata“)

Da fragt man sich allmählich: Ja, haben die denn im Vatikan noch immer kein einziges leistungsstarkes Mikroskop, um endlich mal nachzuschauen?

Ohne klare Aussage zu dieser Problematik handelt es sich bei der Kommunion um eine ganz ungenügende Produktinformation zu Hostien.

Gastbeitrag von Albert Voß (spruchtaxi.de)

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Ein Gedanke zu „KOMMUNION: Bemerkungen zum Verständnis“

  1. Chapeau!!!

    Einfach nur geil geschrieben und dabei die vollkommene Absurdität des Christentums blossgestellt.

    Da ess ich doch lieber den nicht verwandelten Leib des heiligen Spaghetti-Monsters, wenigstens kann man dabei noch mit der Sosse variieren, das schmeckt dann nicht immer so dogmatisch gleich…

    SIE sind schuld daran, dass ich heute den ganzen Tag mit nem bescheuerten Dauergrinsen rumlauf!!!

    Gruss

    FLO

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