Das Angebot an religionskritischen Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum ist vergleichsweise dürftig.
Kein Wunder: Während die religiösen Heilsverkäufer und Märchenerzähler der umfassend privilegierten und millionenschwer subventionierten ehemaligen Großkirchen damit ihr Geld verdienen, beruht der größte Teil religionskritischer Publikationen auf unbezahltem Engagement, bei dem sich Menschen in ihrer Freizeit für Aufklärung und Analyse religiöser Verkündigungen aus säkularer, rationaler und humanistischer Sicht einsetzen.
Podcast-Angebot sehr überschaubar
Die einzigen beiden mir bekannten glaubens-, religions- und kirchenkritischen Podcasts aus Deutschland, die jetzt schon seit mehreren Jahren kontinuierlich auf Sendung sind: Der Ketzerpodcast und der etwas jüngere Man-Glaubt-Es-Nicht-Podcast.
Daneben gab es auch einige weitere Podcast-Projekte, die aber früher oder später wieder eingestellt worden waren. Auch das ist nachvollziehbar: Die regelmäßige Produktion von Podcast-Folgen ist mit größeren zeitlichen und einigem technischen Aufwand verbunden, als man das beim Hören einer fertig produzierten Folge vielleicht vorstellen würde.
Deshalb an dieser Stelle mal ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die in ihrer Freizeit am Projekt Aufklärung mitarbeiten – egal in welcher Form und über welche Medien und Kanäle!
Empfehlung: Radio-Athikan-Podcast aus Österreich
Durch eine Empfehlung war ich auf einen weiteren deutschsprachigen Podcast aufmerksam geworden, den ich hiermit wärmstes weiterempfehle: Der Radio-Athikan-Podcast aus Österreich!

Der Radio-Athikan-Podcast ist eine private Podcast-Initiative von AtheistInnen, HumanistInnen, SkeptikerInnen und anderen kritischen Geistern aus Wien. Er erscheint in loser Abfolge und beschäftigt sich mit Religonskritik, skeptischen und Wissenschaftsthemen sowie Neuigkeiten aus der säkularen Szene in Österreich.
Der Athikanist ein Projekt von Balázs Bárány und FreundInnen.Athikan-Videos gibt es auch auf auf Youtube und TikTok.
Quelle: https://podcast.athikan.at/about/
Infos, alle Folgen und die Abo-Möglichkeiten gibts unter https://podcast.athikan.at, den zugehörigen Blog unter https://athikan.at.
In diesem Sinne: Viele Grüße nach Wien, vielen Dank für eure Arbeit, macht’s weiter so!
Unter der Adresse athikan.de geben wir schon seit einiger Zeit Einblicke in die mehr oder weniger künstlerische, für Menschen ohne christliche Indoktrination aber mit Sicherheit verstörende Darstellung des katholischen Leidens- und Todeskultes, wie sie bis heute in katholischen Kirchen Nordbayerns wie selbstverständlich noch anzutreffen ist. Aufgrund der Namensgleichheit ist der Radio-Athikan-Podcast jetzt auch dort verlinkt 😎



















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