Kommentar zu NACHGEDACHT 103: JAHRESLIED

Lesezeit: ~ 2 Min.

Kommentar zu NACHGEDACHT 103 – JAHRESLIED, Original-Artikel verfasst von Christina Leinweber, veröffentlicht am 28.12.2014 von osthessen-news.de

[…] Wir wissen dass die Vergangenheit
Geschrieben ist
Und unveränderbar bleibt.
Die Gegenwart stammt aus ihr,
Also würdigen wir den Weg zu ihr.
Ohne Vergangenheit keine Zukunft.*

Das beschreibt sinngemäß das Prinzip des Determinismus, also die Annahme, dass alles, was geschieht, die Folge von vorangegangenen Ereignissen ist. Wenn man davon ausgeht, dass in der Natur alles determiniert ist und auch Gedanken natürliche Vorgänge (nämlich Emergenzen von neuronalen Vorgängen) sind, dann ist damit die Annahme eines freien menschlichen Willens nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Eine Religion, die behauptet, der Mensch hätte die Freiheit, sich völlig frei und unabhängig für das „Gute“ oder das „Böse“ (wahlweise für oder gegen Gott) zu entscheiden, widerspricht damit dem deterministischen Ansatz, weil Willensfreiheit bedeuten würde, dass sich ein Mensch unabhängig von bzw. auch gegen die Prägung seines Unterbewusstseins für oder gegen etwas entscheiden könnte.

Was ist, spielt jetzt eine Rolle.
Nutzen, was gegeben ist.*

Wem gegeben und von wem?

Genießen, was gut ist.*

Unbedingt!

Ertragen, was schwer ist.
Nur das Jetzt ist Unser.
Nur im Jetzt sind wir wirklich.
Bewusstsein im Veränderbaren.
Die Zukunft aber folgt auf das Jetzt.*

siehe oben

Was sein wird,
spielt jetzt noch keine Rolle.*

Nach mir die Sintflut?

Wie aber ist der Plan?*

Wessen Plan?

Die Zukunft ist vielleicht Unser.*

Wessen sonst, wenn nichts dazwischen kommt?

Angst vor Veränderung.*

Warum? Mut zur Veränderung!

Hoffen auf Verbesserung.*

Besser, weil effektiver als Hoffen: Verbessern!

Freuen auf etwas, das noch
Im Wachsen ist.*

[…] Ein Mensch hat die Fähigkeit zur Reflexion. Nutzen Sie dies für sich selbst.

Ein, wie ich finde, sehr wertvoller Tipp!

*Das Online-Portal Osthessennews fordert jede Woche unter der Rubrik „NACHGEDACHT“ mit „liberal-theologischen“ Gedanken zum Nachdenken auf. Alle Zitate stammen aus dem eingangs genannten und verlinkten Original-Artikel von Christina Leinweber.

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