Kommentar zu NACHGEDACHT 174: Vom Flüstern zum Gerücht…

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Kommentar zu NACHGEDACHT 174: Vom Flüstern zum Gerücht…., Originalartikel verfasst von Christina Leinweber, veröffentlicht am 08.05.2016 von Osthessennews

Über jemanden herziehen, jemanden schlecht machen, abwertend reden und auch tratschen – Wir haben es alle schon gemacht und sind alle schon Opfer gewesen.*

Woher wissen Sie, was wir alle schon gemacht haben und dass wir alle schon Opfer gewesen sind?

[…] Es ist ihr eintöniges Leben, das sie quält und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt.

Nach diesem Motto funktionieren auch religiöse Heilsversprechen, wobei die Religion für beides sorgt: Das eintönige Leben und die Märchen. Laut der Bibel, die bei Bedarf jederzeit als oberster, verbindlicher Maßstab bereit liegt, hat Gott festgelegt, dass die Menschen ihr irdisches Dasein voller Leid, Schmerz, Ungemach und Sünde geduldig zu ertragen haben, statt ihr Leben zu genießen.

Das Märchen, das den Tag dann interessanter machen soll, ist das Märchen von einer angeblichen “Erlösung”, die wahlweise durch ein brutales Menschenopfer vor knapp 2000 Jahren schon geschehen sein, oder manchmal auch erst beim “Jüngsten Gericht” oder im “Jenseits” erfolgen soll.

Die Kirche liefert also beides: Die (eingeredete) Krankheit und die (in Wirklichkeit nutzlose) Medizin. Weil die Menschen heutzutage und hierzulande immer mehr selbst dafür sorgen, dass ihr Alltag nicht eintönig und leidvoll ist, lassen sie sich auch immer weniger von falschen, weil rein fiktiven Versprechen locken.

Niemand, der heute noch irgendwie ernstgenommen werden möchte, wird noch ernsthaft behaupten, sein Leben diene der Vorbereitung auf eine angebliche “Erlösung” im Jenseits.

[…] Und es wird immer den Menschen erheblich verletzen, über den es [das böse Wort] erzählt wurde.

gossip-532012_640Das kommt erstmal darauf an, ob der Mensch davon erfährt. Und wenn er davon erfährt, so kann er der Sache auf den Grund gehen und überlegen, ob die Behauptungen vielleicht gar gerechtfertigt oder doch nur aus der Luft gegriffen sind.

Gegen Verletzungen, auch gegen verbale, sollte man natürlich etwas unternehmen, da diese das eigene Wohl beeinträchtigen können.

Bestehen die Worte nicht aus persönlichen Beleidigungen, sondern aus konstruktiver Kritik, dann kann man diese für sich nutzen und die Situation zum Anlass nehmen, das eigene Verhalten selbstkritisch zu überdenken.

*Die als Zitat gekennzeichneten Abschnitte stammen aus dem eingangs genannten und verlinkten Originalartikel.

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