CORONA-Limericks von Sybille zu Ostern 2020

Lesezeit: ~ 3 Min.
  1. Papst @ WWM - Quelle: Netzfund
    Quelle: Netzfund

    20/20 war’s auf dem Planet Erde,
    als plötzlich die Welt sich verkehrte:
    Was groß war und reich
    wurd‘ ängstlich und bleich.
    Wer das wohl der Erde bescherte?

  2. Was geschehen musste, geschah,
    ob in Asien, Europa, USA.
    Die Verbreitung ging schnell.
    Und immer aktuell
    fiel der Name SARS CO RO NA.
  3. Corona nun war kein leckeres Bierchen.
    Dahinter verbarg sich ein fieses „Vir’chen“,
    das Menschen in Massen
    ganz schnell tat erfassen.
    Für niemand war das ein Pläsierchen.
  4. Mit Fieber, Schnupfen und Husten
    traf’s die, die eben noch schmusten.
    Aus dem Urlaub zu Haus
    kam für viele der Graus,
    für die Schwachen wie für die Robusten.
  5. Jetzt galt es, schnell zu agieren,
    alle Mittel zu mobilisieren.
    Keiner darf auf ein Fest
    ob ohne oder mit Test,
    um sich ja nicht zu infizieren.
  6. Inzwischen mit Hochdruck sie suchten
    was gegen Cov2, die verfluchten.
    Doch das ging nicht schnell,
    es war zu speziell.
    So sehr Forscher es auch versuchten.
  7. In den Ländern galt Quarantäne.
    Viele starben- es floss manche Träne…
    Der Schutz wurde knapp,
    Wohlstand ging bergab.
    Ins Nichts zerrannen die Pläne.
  8. Geschäfte blieben geschlossen.
    Das hat sehr viele verdrossen.
    Doch Pakete zuhauf
    aus dem Internetkauf
    lieẞ Online-Händler sprossen.
  9. Lebensmittel an allen Orten
    mussten die Leute nun horten.
    Papier für den Po
    braucht man jetzt en gros.
    Da kauft man auch teurere Sorten.
  10. Nudeln und Dosen füllten die Taschen,
    und Seifen genug zum Händewaschen.
    Abstand war Pflicht,
    Ausgang ging nicht –
    schon gar nicht mit Picknick und Flaschen.
  11. Home- Office in dieser Periode
    kam nun bei vielen in Mode.
    Es gab keine Schul‘!
    Für Schüler echt cool! –
    Zu Hause lernt sich’s ganz commode.
  12. Sie nutzen die schulfreien Wochen
    für Haushaltsführung und Kochen,
    gehn in die Natur,
    schaun NICHT auf die Uhr –
    nur vom „Schulzeug“ unterbrochen.
  13. An Ostern traf’s hart alle Frommen,
    sie durften zur Kirche nicht kommen.
    Die Türe war zu,
    selbst der Pfarrer hat Ruh.
    Ein Ablass war da schon willkommen.
  14. Verkündet vom Papst hier auf Erden
    zu lindern die „größten“ Beschwerden:
    Gebet und Goodwill-
    Bibellesung ganz still.
    Es glaubt- wer’s glaubt von den Herden.
  15. Inzwischen in Kliniken schaffen
    Ärzte** und Pfleger**rechtschaffen
    rund um die Uhr
    (oft nicht) in voller Montur.
    Wenn sie nur ja nicht erschlaffen!
  16. An weniger Arbeit lässt sich’s gewöhnen.
    Doch Unternehmer und Beschäftigte stöhnen.
    Wer hat was davon?
    Mit weniger Lohn
    kann kaum man etwas verschönen.
  17. Schön haben’s auch die nicht, die auf der Flucht
    an den Grenzen nicht finden, was sie gesucht.
    In Lagern versammelt,
    die Tore verrammelt.-
    Grad sie traf das Virus mit voller Wucht.
  18. Was bleibt ist ein Ändern im Denken.
    Der Mensch darf sein Hirn nicht einschränken.
    Soziales Verhalten
    kann gut sich entfalten
    ganz ohne überirdisches Lenken.
  19. Altruismus und Geist der Gelehrten
    gehören für uns zu den Werten,
    die man unterstützt,
    weil nur das etwas nützt
    den Armen… und Wohlgenährten.
  20. Covid-19 zu dämmen ist nirgends gelungen.
    Es hat die Gesellschaften weltweit durchdrungen.
    Jetzt heißt es delay,
    verlangsamen, stay! –
    zu mildern die Schäden notgedrungen.
  21. Das Virus eroberte lässig die Welt,
    Hat keinen gefragt, ob es ihm gefällt
    Nur FFP- Schutz
    zu Fremd- und Eigennutz
    auch die kleinsten Partikel abhält.
  22. Was wird man dereinst resümieren
    über die Pandemie mit den Viren?
    In der Luft kein Verkehr,
    die Straßen fast leer.
    Die Ruhe könnt‘ man konservieren.
  23. Die Lehrenden nun notgedrungen
    unterrichteten online die Jungen.
    Die Methode war cool –
    daheim in der Schul‘!
    Nicht allen ist das gut gelungen.
  24. Ein Computer- und zu Hause drei Kinder,
    Je fünf Fächer!-das sieht selbst ein Blinder:
    So kann es nicht gehn.
    Es braucht den Staat als Mäzen,
    clevere Eltern, Lehrer, Erfinder.
  25. Zu lernen gäb’s hinterher viel aus der Krise.
    Produzieren kann man nach der Devise:
    Mach hier was im Land
    ist nicht so riskant!
    Global bist du auch nicht im Paradiese.
  26. Wer auf Heilsbringer hofft, ist verlassen,
    Wer besonnen ist, bleibt auch gelassen,
    teilt die Waren, die da,
    ob von fern oder nah,
    hält sich dran, was die Regeln umfassen.
  27. Mies bezahlte, doch systemrelevante Berufe
    verdienten schon längst eine höhere Stufe!
    Dass nicht wie so oft
    und ganz unverhofft
    verhallen im Nichts ihre Rufe!!
  28. Herdenimmunität zu erreichen
    ohne dass vorzeitig Alte erbleichen –
    Ein hehres Ziel
    zu schaffen diffizil…
    wär für die freie Gesellschaft ein Zeichen!
  29. Genug Material, dazu Helfer und Tester
    wirken zusammen wie ein Orchester:
    Jeder Solist –
    keiner Egoist
    Das macht die Gesellschaft fester.
  30. Onlinetreffen zu gemeinsamem Beten
    hilft bei Corona und schützt den Planeten.
    Zu diesem Schluss
    kommt Söder Markus.
    Die Wahlwerbung kostet ihn keine Moneten.
  31. Gebete am Kulminationspunkt seinem Gott zu senden
    wird manches Leid mit der Zeit beenden…
    Das Gebet entbindet,
    den der’s erfindet vorm Denken!
    So kann er Gott wieder loben und… spenden.

– Sybille

FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Deine Gedanken dazu?

Fragen, Lob, Kritik, Ergänzungen, Korrekturen: Nutze die Kommentarfunktion, um mit deinen Gedanken zu diesem Artikel beizutragen!

2 Gedanken zu „CORONA-Limericks von Sybille zu Ostern 2020“

  1. Chapeau, Sybille! Die ganze Dramedy in 19 Strophen.

    Jetzt brauchen wir nur noch einen, der eine Melodie drumherum komponiert. ;o)

    Antworten

Schreibe einen Kommentar