Schwerter zu Pflugscharen – Das Wort zum Wort zum Sonntag

Lesezeit: ~ 7 Min.

Das Wort zum Wort zum Sonntag: Schwerter zu Pflugscharen, verkündigt von Lissy Eichert aus Berlin, veröffentlicht am 06.08.2022 von ARD/daserste.de

Darum geht es

Religiöser Wahn meets irdische Wirklichkeit: Laut Frau Eichert wird die Welt nur friedlicher, wenn alle Menschen guten Willens auf die Stimme ihres Gottes hören.

Der Atombomben-Abwurf auf Hiroshima am 6.8.1945 wird alljährlich Anfang August medial und in der Politik in Erinnerung gerufen. So erstaunt es kaum, dass sich auch die Kirche dranhängt und Biblisches zum Thema verkündigen lässt.

Wie heute im christlichen Mainstream typischerweise anzutreffen, vertritt Frau Eichert einen Pazifismus, der in dieser Form weder in der biblisch-christlichen Mythologie, noch in der irdischen Wirklichkeit anzutreffen ist.

Die Welt braucht Frieden.

Heute existieren 13.000 Atomwaffen. 4000 davon sind sofort einsatzfähig. Die Großmächte spielen geschickt mit der Angst. Mit Drohgebärden und unter dem Motto „Der Friede muss bewaffnet sein“.

Ja, die Welt braucht Frieden. Aber keinen, „der auf der Angst voreinander beruht“, warnt Papst Franziskus. Er sagt, die Aufgabe der Kirche ist es, „die Sprache Jesu“ zu sprechen.

Das versuche ich auch hier im Wort zum Sonntag.

(Quelle der so als Zitat gekennzeichneten Abschnitte: Wort zum Sonntag: Schwerter zu Pflugscharen, verkündigt von Lissy Eichert aus Berlin, veröffentlicht am 06.08.2022 von ARD/daserste.de)

Die Welt braucht keinen Frieden. Menschen brauchen Frieden. Schön wärs, wenns so einfach wäre.

In seinem Buch „Der moralische Fortschritt“ erklärt Autor Michael Shermer, warum er eine Reduzierung der weltweit existierenden Atomwaffen um etwa 10.000 Stück für vergleichsweise einfach möglich hält. Und warum hingegen die Abschaffung aller dann noch verbliebenen Atomwaffen praktisch unmöglich sei.

Die Sprache Jesu

Nun kann man freilich kaum erwarten, dass Menschen, deren Weltanschauung auf mythologisch-esoterischen und bis zum Beweis des Gegeteils falschen Überzeugungen beruht einen halbwegs realistischen Standpunkt zu irdischen Themen vertreten.

Wer noch ernsthaft von der tatsächlichen Existenz eines Gottes ausgeht, den sich ein Wüstenvolk in der ausgehenden Bronzezeit aus früheren Gottesbildern zusammengeschraubt hatte und der dieser Mythologie zufolge aktiv ins irdische Geschehen eingreift, der sollte erstmal die eigene Weltanschauung mit der Wirklichkeit abgleichen, bevor er sich zu politischen Themen zu Wort meldet. Jedenfalls dann, wenn er erwartet, im Diskurs ernst genommen zu werden.

Wie wenig die „Sprache Jesu“ als Grundlage für Frieden geeignet ist, belegt die 10bändige Kriminalgeschichte des Christentums. Und da ist die jüngere Vergangenheit bis zur Gegenwart noch gar nicht berücksichtigt.

…und ihre Folgen

How Christianity spread across the world

Die heutige Verbreitung des Christentums hat es nicht einer irgendwie überlegenen Moral oder besonderen Friedfertigkeit der „Sprache Jesu“ zu verdanken.

Sondern seiner hervorragenden Kompatibilität zu weltlichen Machtsystemen, die ebenfalls starkes Interesse an einer territorialen Ausbreitung hatten und haben. Und die sich die dankbar angebotene klerikale Unterstützung immer gerne zunutze machten und machen.

Als aktuelles Beispiel kann Herr Wladimir Michailowitsch Gundjajew dienen, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Kyrill I. Verkleidet als Patriarch legitimiert er Putins Angriffskrieg mit der vom Papst geforderten „Sprache Jesu.“ Und segnet die Soldaten im Namen des selben „Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes“, den auch Frau Eichert verehrt und verbreitet.

Das scheint sich auch ordentlich zu lohnen: Putin wird vom religiös verstrahlten Teil seiner Untertanen inzwischen quasireligiös verehrt. Und Kyrill verfügt über ein geschätztes Privatvermögen von 4 Milliarden US-Dollar.

Hoffnungslos naiv

Aufrüsten und Krieg sind keineswegs die einzigen Mittel, um Konflikte zu lösen. Wäre das so, bliebe der Weltfrieden, der „Friede auf Erden“, von dem die Bibel erzählt, hoffnungslos naiv, oder?

Vorab: Die biblischen Schilderungen eines irdischen „Idealzustandes“ sind tatsächlich hoffnungslos naiv. Sie beruhen auf der schon grundsätzlich falschen Vorstellung von bereits existierenden „Idealzuständen.“

Und wer behauptet denn, dass Aufrüsten und Krieg die einzigen Mittel seien, um Konflikte zu lösen? Das halte ich für ein klassisches Strohmann-Argument. Selbst wenn Atomwaffen zur Friedenssicherung unverzichtbar sein sollten, heißt das nicht, dass sie das einzige Mittel sind, um Konflikte zu lösen oder auch nur zu verhindern.

Friede auf Erden – im Jahre Null

Quelle: Netzfund

Wenn wir vom biblischen „Friede auf Erden“ sprechen, dann haben wir es mit einer Weltbevölkerung von rund 188 Millionen Menschen im Jahre 0 unserer Zeitrechnung zu tun.

„Weltfriede“ heute bedeutet Friede für rund 7,96 Milliarden Menschen, die zudem in einer weitgehend globalisierten und vernetzten Welt leben. Dazu kommt, dass der Impact menschlichen Handelns auf den Lebensraum Erde unvergleichbar gravierender ist als damals. Das gilt für die Risiken genauso wie für die Chancen.

Dem biblischen Jesus war das irdische Schicksal der vergleichsweise verschwindend kleinen Weltbevölkerung vor rund 2000 Jahren völlig egal. Denn als radikal-fundamentalistischer Endzeitsektenprediger war Jesus ja irrtümlich davon ausgegangen, dass das irdische Gastspiel der Menschheit sowieso jeden Moment von seinem Gott beendet werden würde. Sein ganzes Streben galt der fixen Idee, Menschen davon zu überzeugen, sie könnten der ansonsten unvermeidlichen göttlichen Strafe nur entgehen, indem sie sich ihm anschließen würden. Typisch Sekte eben.

Mehr als zwölf Legionen Engel mit einem völlig anderen Konzept

Zu Zeiten Jesu erschüttern blutige Aufstände gegen die römische Besatzungsmacht seine Heimat Palästina. Und Jesus? Der reagiert in Konflikten mit einem völlig anderen Konzept: mit radikal entwaffnender Liebe. Und mit klaren Ansagen: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“

Leider verschweigt Frau Eichert einen wichtigen Teil dieser „klaren Ansagen“, nämlich die Begründung, mit der Jesus seinem Anhänger erklärt, warum dieser aufhören solle, die Feinde des Meisters tätlich anzugreifen (Hervorhebung von mir):

  1. Da sagte Jesus zu ihm: »Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn wer zum Schwerte greift, wird durchs Schwert umkommen!
  2. Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, und er würde mir nicht sogleich mehr als zwölf Legionen Engel zu Hilfe senden?
  3. Wie sollten dann aber die Aussprüche der Schrift erfüllt werden, daß es so geschehen muß?«
    (Quelle: Mt 26,52-54 MENG)

Man kann wirklich nur ungläubig staunend den Kopf schütteln, mit welcher Ausdauer Prediger*innen wie Frau Eichert immer und immer wieder so tun, als sei Jesus der einzige, beste und alle anderen überragende Protagonist für friedliches und ethisch richtiges Verhalten.

Beachtlich ist dabei auch das Maß an Ignoranz und/oder Arroganz, das erforderlich ist, um die biblisch-literarische Figur in diesem Licht erscheinen zu lassen.

…sondern das Schwert

Mindestens genauso klare, aber eben zu pazifistischen Ansichten nicht wirklich gut passende Aussagen von Jesus tauchen zwar umfangreich in der Bibel, nicht aber im zeitgenössischen christlichen Mainstream auf.

Hier nur einige Beispiele:

  1. »Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
  2. Denn ich bin gekommen, ›um den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter zu entzweien, und die eigenen Hausgenossen werden einander feindselig gegenüberstehen‹ (Mi 7,6).
    (Matthäus 10, 34-36 MENG)
  1. »Ich bin dazu gekommen, ein Feuer auf die Erde zu werfen, und was sollte ich lieber wünschen, als daß es schon brennte!
    (Lukas 12,49 MENG)
  1. […]denn dies sind die Tage der Vergeltung (5.Mose 32,35), damit alles in Erfüllung gehe, was in der Schrift steht.
  2. Wehe den Frauen, die in jenen Tagen guter Hoffnung sind, und den Müttern, die ein Kind zu nähren haben! Denn große Not wird im Lande herrschen und ein Zorngericht über dieses Volk ergehen;
  3. und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und in die Gefangenschaft unter alle Heidenvölker weggeführt werden, und Jerusalem wird von Heiden zertreten werden (Sach 12,3), bis die Zeiten der Heiden abgelaufen sind.«
    (Lukas 12,22-24 MENG)

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie der biblische Jesus zu einem Friedensboten und seine höchst fragwürdige Lehre zum höchsten moralischen Standard umgestaltet worden war, dem sei einmal mehr das lesenswerte Buch „Jesus ohne Kitsch – Irrtümer und Widersprüche eines Gottessohns“ von Heinz-Werner Kubitza zur Lektüre empfohlen.

Einfache Lösungen

Einfache Lösungen für den Frieden gibt es nicht, leider.

Würde es nicht genügen, wenn sich alle Menschen einfach Ihrem Gott unterwerfen, Frau Eichert? Ist das nicht das Ziel, das die katholische Kirche, zumindest dem Namen nach anstrebt?

Ich bin ja selbst ziemlich ratlos, wie der Krieg in der Ukraine gestoppt werden könnte. Oder der im Jemen oder der in Äthiopien.

Sie sind ja schon ratlos, wenn Sie zwischen religiösem Wunschdenken und irdischer Wirklichkeit unterscheiden sollen, Frau Eichert.

Fangen Sie doch vielleicht erstmal dort an, sich Rat zu holen. Je besser Ihre Weltanschauung mit der Wirklichkeit übereinstimmt, desto größer sind auch die Chancen, auch über komplexere Themen einen Überblick zu bekommen.

Und wenn Sie dann im nächsten Schritt vielleicht sogar Überlegungen anstellen, was Sie effektiv zum Weltfrieden beitragen können, dann sollten Sie die Phase, in der sie noch fiktive Himmelswesen um Unterstützung anbetteln hinter sich gelassen haben.

Katholischer Zynismus

Anschließend liefert Frau Eichert noch einige Banal- und Trivialitäten. Wie etwa die Erkenntnis, dass Friedenssicherung eine weltumspannende Aufgabe sei, die kein einzelnes Land und auch kein Militärbündnis leisten könne. Ja – die UNO wäre eigentlich zuständig, aber da gibts ja auch etliches zu kritisieren – wohingegen Diplomatie schon auch ganz gut sei und deshalb die Vereinten Nationen zumindest von Friedensforschern gelobt werden.

Der Papst und die Kirchen drängen seit Jahrzehnten auf eine stärkere Wirkkraft der Vereinten Nationen, weil sie bisher zu „blass“ in Erscheinung treten.

Oh come on, Frau Eichert.

Dann schauen wir doch mal eben kurz, wie der Vatikan diesbezüglich in Erscheinung tritt (Hervorhebungen von mir):

  • […] Der Staat der Vatikanstadt ist auch kein Mitglied z. B. der Vereinten Nationen, der UNESCO oder der Welthandelsorganisation, während der Heilige Stuhl bei diesen und anderen internationalen Organisationen permanenten Beobachterstatus genießt, mitunter – wie im Falle der IAEA – auch selbst Mitglied ist. Zu den wenigen internationalen Organisationen, denen der Staat der Vatikanstadt direkt und nicht im Wege der Vermittlung durch den Heiligen Stuhl angehört, gehören zum Beispiel der Weltpostverein (seit 1929) und Interpol, deren Aufgaben weniger politischer als vielmehr technischer Natur sind.
  • Der Staat der Vatikanstadt gehört auch dem Europarat nicht an und kann daher auch nicht Mitglied der im Wesentlichen auf Mitglieder des Europarates beschränkten Europäischen Menschenrechtskonvention sein. Auch beim Europarat ist jedoch der Heilige Stuhl Beobachter.
  • Der Staat der Vatikanstadt gehört auch nicht dem Internationalen Strafgerichtshof an. In Europa gehört neben dem Vatikan nur Belarus nicht dem Internationalen Strafgerichtshof an.
  • Zudem hat der Staat der Vatikanstadt den OECD „Common Reporting Standard“ nicht unterzeichnet. Damit ist der Vatikan neben Belarus der einzige Staat in Europa, der den Standard zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Geldwäsche nicht unterzeichnet hat. Der Vatikan wurde in der Vergangenheit dafür kritisiert, Geldwäsche für die Mafia zu betreiben.
    (Quelle: wikipedia.de: Vatikanstadt – Internationale Beziehungen)

Auf welcher Grundlage drängt da jetzt ein Papst auf eine stärkere Wirkkraft der Vereinten Nationen!?

Religiöser Wahn und irdische Wirklichkeit

Sie haben die Hoffnung auf ein gemeinsames, „globales Friedensprojekt“ nicht verloren. Mit weltweiter Geschwisterlichkeit, die zur Überlebensbedingung unserer Zivilisation wird. Frommes Wunschdenken? Ja und nein. Die Einladung ist immer aktuell: Alle Völker und Nationen, „alle Menschen guten Willens“ mögen gemeinsam auf die Stimme des einen Gottes hören, der für Frieden, Gerechtigkeit und Nächstenliebe steht.

Das meinte ich gerade mit „Ratlosigkeit bezüglich der irdischen Realität“, Frau Eichert.

Es gibt bis zum Beweis des Gegenteils keine Götter – zumindest keine, die irgendwie nachweisbar mit der irdischen Wirkllichkeit interagieren. Auch nicht den einen Gott, der in dem Glaubenssystem verehrt wird, in das Sie (sehr wahrscheinlich) hineingeboren oder für das Sie sich (sehr unwahrscheinlich) irgendwann freiwillig selbst entschieden hatten.

Der Gott der biblisch-christlichen Mythologie steht nicht für Frieden, Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Sondern für krankhaften Narzissmus, schöpferische Unfähigkeit und gnadenlos brutale Rache, wenn sich jemand nicht von ihm lieben lassen möchte.

Nur so!

Ich will dieser Stimme folgen. Gegen alle Angst sagt sie mir: Nur so können Schwerter zu Pflugscharen werden.

…und wenn Sie es sich anders überlegen, werden Sie ebenfalls in Ihrer göttlich inspirierten/geoffenbarten „Heiligen Schrift“ fündig (Hervorhebung von mir):

  • Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern um und eure Winzermesser zu Lanzen (-spitzen)! Der Feigling sage: Ich bin ein Held!
    (Joel 4,10 MENG)

Frau Eichert, nicht genug damit, dass Sie offenbar ernsthaft der Meinung sind, dass die Welt friedlicher würde, wenn die Menschen auf imaginäre „Stimme“ des von Menschen erfundenen Gottes aus der biblisch-christlichen Mythologie hören würden. Ausgerechnet dieses Gottes, der zu Recht als die unangenehmste Gestalt menschlicher Fiktion bezeichnet werden kann.

Jetzt gehen Sie sogar so weit zu behaupten, dies sei der einzige Weg zu einer friedlicheren Welt sei („Nur so…“).

Ist Ihnen wirklich nicht bewusst, dass Ihre Vermischung zwischen religiösen Wunsch- oder Wahnvorstellungen mit der irdischen Wirklichkeit nicht nur starke Zweifel an Ihrer Glaubwürdigkeit und intellektuellen Redlichkeit weckt?

Sondern dass dies auch noch den Vermutung nahe legt, dass Ihnen der Weltfriede in Wirklichkeit völlig egal ist? Und dass es Ihnen eigentlich nur darum geht, Ihre Religion, mit deren Verbreitung Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen als noch irgendwie bedeutsam und wichtig zu verkaufen?

FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Deine Gedanken dazu?

Fragen, Lob, Kritik, Ergänzungen, Korrekturen: Nutze die Kommentarfunktion, um mit deinen Gedanken zu diesem Artikel beizutragen!

Bitte beachte beim Kommentieren:

  • Vermeide bitte vulgäre Ausdrücke und persönliche Beleidigungen (auch wenns manchmal schwer fällt...).
  • Kennzeichne Zitate bitte als solche und gib die Quelle/n an.
  • Wir behalten uns vor, rechtlich bedenkliche oder anstößige Kommentare nicht zu veröffentlichen.

5 Gedanken zu „Schwerter zu Pflugscharen – Das Wort zum Wort zum Sonntag“

  1. Ich fasse es nicht: „Alle Völker und Nationen, „alle Menschen guten Willens“ mögen gemeinsam auf die Stimme des einen Gottes hören, der für Frieden, Gerechtigkeit und Nächstenliebe steht.“ Meine Fragen dazu an Frau Eichert:

    – Wie wahrscheinlich ist es, dass sich die Völker und Nationen dieser Erde, also alle Menschen, auf einen einzigen Gottesbegriff bzw. dessen Inhalte einigen können?
    – Wie wahrscheinlich ist es, dass bei diesem Versuch die Menschheit sich in zahllose und endlose Religionskriege nach bekanntem Muster stürzen wird?
    – Wer wird denn für diese ganzen Völker und Nationen die Stimme Gottes verbindlich interpretieren? Beklanntlich vermittelt er ja sehr vielen Gläubigen ganz unterschiedliche Inhalte …
    – Warum soll ich angesichts der naheliegenden Antworten auf diese Fragen Frau Eichert ein auch nur schwaches Interesse am Weltfrieden unterstellen?

    Übrigens, Frau Eichert:
    – Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass in keiner der gängigen „Heiligen Schriften“ der uns bekannten Religionen ein Gott auftaucht, der für Frieden, Gerechtigkeit und Nächstenliebe als Kerninhalte steht?
    – Also: Wovon reden Sie eigentlich?

    Antworten
  2. Ich hab diesen angeblich „christlichen Pazifismus“ noch nie kapiert.

    Von Genesis bis Johannesoffenbarung hat dieser ach so „liebe Gott“ stets alle Probleme und selbst kleinste Fehler mit gnadenlos übertriebener Gewalt gelöst bzw. zu lösen gedacht.

    Lesen diese veblendeten A*****ö**er (Selbstzensur) eigentlich auch mal ihr vielzitiertes Buch?!

    Was zur Hölle läuft in deren Gehirn nicht ganz rund, um zu begreifen, dass sie aus selbstgemachter Angst ein fiktives MONSTER verehren???

    Ist wie bei nem Kettenbrief, solange keiner aussteigt läuft der Betrug weiter, aber keiner will der erste sein, denn sonst bestraft ihn das MONSTER…aus purer LIEBE…für alle EWIGKEIT…NEMA!

    Antworten
  3. Mein Kommentar schließt an die vorherigen an, dann ich vermute stark, dass die liebe Frau ihr Buch nicht bis zum Ende sprich zur Apokalypse gelesen hat. Da geht es nämlich etwas anders zu als in ihren kindlichen Vorstellungen.
    Aber ich bin sicher wir sehen das Ganze einfach nur falsch. Place.

    Antworten
  4. Das zeigt nur einmal mehr einen klaren Fall des Stockholm-Syndroms!
    Und zu guter Letzt, muss Gott erst (durch Gebete) aufgefordert werden, barmherzig zu werden.
    Und ob er sich dann noch in diesem Sinne entscheidet und tätig wird, bleibt dann noch abzuwarten.
    Tut er’s nicht, war das Geschehende selbstverständlich nur eine Prüfung!

    Antworten
  5. Liebe Frau Eichert,
    Sie zitieren allem Ernstes hier den Papst? Den Herrscher einer undemokratischen Wahlmonarchie, mit der geisteskranken Einbildung er sei der Stellvertreter eines eingebildeten Kriegsgottes?

    Den Alleinherrscher über eine Verbrecherorganisation mit 2000 jähriger Kriminalgeschichte, der uns Un- oder Andersgläubigen mit den schlimmsten Qualen auf ewig droht?

    Ausgerechnet der soll irgendetwas sinnvolles zum Frieden beitragen?
    Da muss man schon besonders lange und intensiv einer religiösen Verstrahlung ausgesetzt gewesen sein.

    Die Aufgabe der Kirche ist es, die Sprache eines geisteskranken Endzeitpredigers aus der Bronzezeit zu sprechen?
    Ja nee is klar Frau Eichert, ganz ruhig, setzen Sie sich erst mal, ich hol was von den gelben Pillen. Nehmen Sie ruhig gleich drei davon.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar