Das Kind in der Mitte – und fünf Verse später der Mühlstein

Lesezeit: ~ 8 Min.

Darum geht es

Stefan Buß stellt zum Weltkindertag die Kinder „in die Mitte“ und erklärt den Umgang mit ihnen zum Prüfstein für das Evangelium – ohne zu erwähnen, dass der zitierte Markus-Abschnitt wenige Verse später in Mühlstein und Höllenfeuer mündet, dass die eigene Lehre jedes Neugeborene als erbsündenbefleckt und taufbedürftig einstuft und dass die Institution, für die er spricht, diesen Prüfstein im eigenen Bistum jahrzehntelang nicht bestanden hat.

Zum Weltkindertag, der in Deutschland am 20. September begangen wird, hat Stadtpfarrer Stefan Buß auf Osthessen|News einen Impuls veröffentlicht: „Kinder sind unsere Zukunft!“. Der Text klingt warmherzig und in weiten Teilen zustimmungsfähig. Kinder sind nicht erst morgen wichtig, sondern heute; man soll ihnen zuhören, ihnen Zeit schenken, sie ernst nehmen. Dem wird niemand widersprechen.

Interessant wird der Impuls an zwei Stellen: dort, wo er diese Selbstverständlichkeiten biblisch begründet, und dort, wo er das Evangelium zum Maßstab für den Umgang mit Kindern erklärt. Beide Stellen halten einer zweiten Lektüre nicht stand.

Das Kind in der Mitte – und was fünf Verse später kommt

Buß beruft sich auf Markus 9: Die Jünger streiten, wer der Größte sei, und Jesus „stellte ein Kind in ihre Mitte (vgl. Mk 9,36)“. Die Deutung des Impulses: „Schaut nicht immer nach oben, auf die Starken, Erfolgreichen und Mächtigen. Schaut auf die Kleinen.“

Im Text geht es allerdings nicht um Kinder, sondern um Rang. Das Kind ist hier Anschauungsobjekt in einer Lektion über Demut unter Erwachsenen – ein Symbol für den niedrigsten sozialen Status, nicht Träger eigener Ansprüche. Und die Aufnahme, von der Vers 37 spricht, ist an eine Bedingung geknüpft, die Buß sogar mitzitiert: „Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ Der Wert der Handlung bemisst sich nicht am Kind, sondern an dem, in dessen Namen sie geschieht.

Die Passage hat eine Fortsetzung, die der Impuls auslässt. Mk 9,42: „Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.“ Auch hier sind die „Kleinen“ näher bestimmt – es sind die, „die an mich glauben“. Und unmittelbar danach, Verse 43 bis 48, folgt eine der drastischsten Höllenpassagen des Neuen Testaments: Hand abhauen, Fuß abhauen, Auge ausreißen, denn es sei besser, verstümmelt ins Leben zu gelangen, „als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer“ – dorthin, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“.

Das ist der Textzusammenhang, aus dem das freundliche Bild vom Kind in der Mitte stammt. Wer ihn kennt, liest den Abschnitt nicht als Plädoyer für Kinderrechte, sondern als Rede über Zugehörigkeit, Rangordnung und Strafe. Das Verfahren kennen wir aus den letzten Wochen: Beim Impuls zu Mariä Namen endete das Jesaja-Zitat drei Verse vor den Völkern, die als Kaufpreis verrechnet werden; beim „Schatz des Lebens“ zwei Verse vor dem Feuerofen. Beim Weltkindertag sind es fünf Verse bis zum Mühlstein.

„Von Gott gewollt und geliebt“ – und von der Erbsünde befleckt

Der schönste Satz des Impulses lautet: „Kein Kind muss erst etwas leisten, um wertvoll zu sein. Bevor ein Kind etwas kann, etwas erreicht oder erfolgreich ist, ist es bereits ein geliebter Mensch.“ Eltern, Erzieherinnen und Lehrer sollen Kindern zeigen: „Du bist von Gott gewollt und geliebt.“

Die Lehre der Kirche, in deren Auftrag Buß schreibt, beschreibt den Ausgangszustand eines Neugeborenen anders. Der Katechismus hält in Nr. 1250 fest: „Da die Kinder mit einer gefallenen und durch die Erbsünde befleckten Menschennatur zur Welt kommen, bedürfen auch sie der Wiedergeburt in der Taufe, um von der Macht der Finsternis befreit und in das Reich der Freiheit der Kinder Gottes versetzt zu werden.“ Das Kind kommt demnach eben nicht als geliebter Mensch zur Welt, sondern als Mängelexemplar unter der „Macht der Finsternis“, das einer Behandlung bedarf.

Und was, wenn die Behandlung ausbleibt? Für Kinder, die ungetauft sterben, bietet Nr. 1261 keine Zusage, sondern eine „Hoffnung, daß es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt“. Die Kirche könne sie „nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen“. So steht es im geltenden Katechismus – nach Jahrhunderten, in denen die Theologie für diese Kinder weithin einen Limbus annahm, einen Ort fern der Anschauung Gottes. Ein Wert ohne Vorleistung sieht anders aus: Die Leistung wird nur nicht vom Kind verlangt, sondern von den Eltern – und zwar pünktlich, „schon bald nach der Geburt“, wie Nr. 1250 ergänzt.

Es kann natürlich sein, dass Buß persönlich an die bedingungslose Liebe glaubt, die er beschreibt. Aber dann beschreibt er eine Haltung, die sich gegen die eigene Dogmatik durchgesetzt hat, nicht eine, die aus ihr folgt. Und: bedingungslos ist im Monotheismus ohnehin nichts.

Das Evangelium als Maßstab – ein Praxistest

Der gewichtigste Satz des Impulses ist dieser: „Wie wir mit Kindern umgehen, sagt etwas darüber aus, wie menschlich unsere Gesellschaft ist und wie ernst wir das Evangelium nehmen.“

Der Satz enthält eine Behauptung, die sich prüfen lässt: Wer das Evangelium ernst nimmt, geht gut mit Kindern um. Für diese Prüfung gibt es keinen besseren Kandidaten als die Institution, die das Evangelium seit zwei Jahrtausenden auslegt, predigt und verwaltet – und kein naheliegenderes Beispiel als das eigene Bistum. Im Juni 2025 hat die Unabhängige Aufarbeitungskommission im Bistum Fulda – dem Bistum, in dem Buß Stadtpfarrer ist – ihren Abschlussbericht vorgelegt. Für den Zeitraum seit 1945 dokumentiert sie mindestens 120 Betroffene, 37 Beschuldigte und mehr als 230 Taten; die tatsächliche Zahl liege nach Einschätzung der Kommission, wie die Hessenschau berichtete, um ein Vielfaches höher. Die Beschuldigten waren überwiegend Priester. Beschuldigte Kleriker wurden verständnisvoll behandelt und still versetzt; Betroffene erfuhren Ausgrenzung, während sich Gemeinden hinter die Beschuldigten stellten. Das Fazit des Berichts: „Man war blind für das Leid der Betroffenen.“ Bischof Michael Gerber räumte ein: „Wir haben in der Vergangenheit zu oft auf den Schutz der Institution geschaut und nicht auf die betroffenen Menschen.“

Fulda ist kein Einzelfall. Die MHG-Studie hat 2018 für die deutschen Bistümer das Muster beschrieben, und auf der Ebene der Weltkirche hat der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes dem Heiligen Stuhl im Februar 2014 bescheinigt, dass „wohlbekannte Kinderschänder“ von Pfarrei zu Pfarrei versetzt worden seien, weiterhin in Kontakt mit Kindern. Die Reaktion des Vatikans damals: Überraschung über die Härte und der Verdacht ideologischer Motive.

Das Ergebnis dieses Praxistests ist eindeutig. Die Täter waren keine Außenstehenden, denen das Evangelium fremd war, sondern geweihte Männer, die es Sonntag für Sonntag verkündeten. Die Vertuscher waren keine Zweifler, sondern Bischöfe und Personalverantwortliche, die sich auf genau dieses Evangelium beriefen. Und die Gemeinden, die sich hinter die Beschuldigten stellten und die Betroffenen ausgrenzten, waren die Gläubigen, die es am ernstesten nahmen. Der Schutz der Institution vor dem Schutz der Kinder war keine Verfehlung Einzelner, sondern jahrzehntelang gelebte Praxis – im Namen desselben Evangeliums, das Buß heute als Maßstab empfiehlt.

Ausgerechnet diejenigen, die sich am lautesten auf das Evangelium berufen, haben also selbst den Beweis erbracht, dass es als Maßstab für den Umgang mit Kindern nichts taugt. Es hat weder die Taten verhindert noch die Vertuschung, und es hat sich mühelos mit beidem vereinbaren lassen. Ein Text, aus dem man mit gleicher Überzeugung Kinderschutz predigen und Täterschutz praktizieren kann, ist keine Moralquelle, sondern eine Projektionsfläche. Aufgebrochen wurde das Schweigen auch nicht von der Kanzel aus, sondern von Betroffenen, die an die Öffentlichkeit gingen, von Medien, Staatsanwaltschaften und unabhängigen Kommissionen – von weltlicher Kontrolle also.

Bibelstellen zum Weltkindertag

Buß wendet seinen Maßstab trotzdem nach außen: auf Krieg, Flucht, Hunger, auf Kinder, die „in ihrer eigenen Umgebung Angst, Einsamkeit“ erleben. Dass zu dieser Umgebung jahrzehntelang auch die eigene Kirche gehörte, kommt im Text nicht vor. Ein Weltkindertag-Impuls eines Fuldaer Stadtpfarrers, gut ein Jahr nach dem Fuldaer Missbrauchsbericht, ohne ein Wort dazu – das ist keine Nebensächlichkeit, sondern eine Auslassung mit Gewicht.

„Vertrauen wichtiger als ständige Kontrolle“

Gegen Ende lobt der Impuls, was Erwachsene von Kindern lernen können: Kinder staunen, freuen sich an Kleinigkeiten, stellen Fragen. „Und manchmal erinnern sie uns daran, dass Vertrauen wichtiger ist als ständige Kontrolle.“

Gerade dieser Satz ist nach allem, was die Aufarbeitungsberichte zutage gefördert haben, ein bemerkenswert zynischer und menschenverachtender Satz für einen Kirchenvertreter. Missbrauch in kirchlichen Strukturen war genau deshalb so lange möglich, weil dem geweihten Amt Vertrauen entgegengebracht wurde und Kontrolle fehlte – durch Eltern, die dem Pfarrer ihr Kind anvertrauten, durch Gemeinden, die den Vorwürfen nicht glaubten, durch Personalverantwortliche, die intern versetzten, statt anzuzeigen. Die Schutzkonzepte, die Bistümer inzwischen vorschreiben, sind im Kern nichts anderes als institutionalisiertes Misstrauen: Vier-Augen-Prinzip, erweiterte Führungszeugnisse, unabhängige Ansprechpersonen. Sie sind richtig, gerade weil sie Kontrolle über Vertrauen stellen.

Das kindliche Vertrauen, das der Impuls als Vorbild empfiehlt, hat im Evangelium übrigens eine erkenntnistheoretische Pointe: „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15). Glauben wie ein Kind heißt: annehmen, ohne zu prüfen. Das ist genau die Haltung, die man Kindern gegenüber Erwachsenen mit Autorität nicht anerziehen sollte – und die man Erwachsenen gegenüber Institutionen mit behauptetem Deutungsmonopol erst recht nicht empfehlen kann.

Die Fragen, „die wir längst nicht mehr zu stellen wagen“

Kinder, so Buß, „können Fragen stellen, die wir längst nicht mehr zu stellen wagen“. Das stimmt. Kinder fragen, warum Gott das Erdbeben zulässt, wo die Oma jetzt ist und woher man das eigentlich weiß. Die Frage ist, was mit diesen Fragen geschieht. Religionsunterricht, Erstkommunionkatechese und Firmvorbereitung beantworten sie, bevor die Kinder alt genug sind, die Antworten zu prüfen. Die Taufe, die über ihre Zugehörigkeit entscheidet, findet nach can. 867 CIC in den ersten Lebenswochen statt, lange vor jeder eigenen Frage.

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Was Kinder tatsächlich brauchen

„Kinder brauchen nicht nur gute Schulen, Spielplätze und Möglichkeiten zur Entwicklung. Sie brauchen Menschen, die für sie da sind.“ Dem ist nichts hinzuzufügen – außer der Frage, wozu dieser Satz Gott braucht. Nichts in der Aufzählung der Bedürfnisse, die der Impuls vornimmt – gehört werden, Zeit, Halt, ernst genommen werden –, setzt einen Glauben voraus. Es sind Bedürfnisse, die die Entwicklungspsychologie beschreibt und die jede konfessionsfreie Familie genauso erfüllen kann.

Zu diesen Bedürfnissen gehört auch eines, das im Impuls fehlt: ehrliche Antworten. Wer Kindern wirklich zuhören will, muss auch ihre Fragen nach Gott, Engeln oder dem Tod ernst nehmen – und darf ihnen sagen, was man weiß, was man nicht weiß und woran Menschen glauben, ohne das eine als das andere auszugeben.

Genau dafür gibt es das Schwesterprojekt dieses Blogs: KWQ.DE – Kids With Questions (öffnet in neuem Tab) beantwortet Kinderfragen zu Glaube und Religion in kindgerechter Sprache und ohne Verkündigungsauftrag, etwa „Habe ich einen Schutzengel?“, „Hört Gott mich, wenn ich mit ihm rede?“ oder „Was passiert, wenn Menschen sterben?“.

Kinder ernst zu nehmen heißt auch, ihnen zuzutrauen, dass sie mit einer ehrlichen Antwort besser zurechtkommen als mit einer tröstlichen, die sie später wieder verlernen müssen.

Der säkulare Gegenentwurf existiert, und er ist konkreter als die Botschaft „Du bist von Gott gewollt“. Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 macht aus dem, was der Impuls als Aufgabe von Eltern und Seelsorgern beschreibt, ein Recht des Kindes: Artikel 12 verpflichtet die Vertragsstaaten, dem Kind das Recht zuzusichern, seine Meinung „in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern“, und diese Meinung angemessen zu berücksichtigen. Artikel 19 verlangt Schutz vor jeder Form von Gewalt und Missbrauch, ausdrücklich auch durch Personen, in deren Obhut sich das Kind befindet. Der Unterschied zum Impuls liegt nicht im Ton, sondern in der Richtung: Hier ist das Kind nicht Gegenstand von Zuwendung, sondern Träger von Ansprüchen – überprüfbar, einklagbar und unabhängig davon, in wessen Namen jemand es aufnimmt.

Wer Kinderfragen wirklich schätzt, bietet vernünftige Antworten und lässt Entscheidungen über Glaubensfragen offen, bis die Kinder selbst entscheiden können. Das deutsche Recht kennt dafür immerhin einen Ansatz: Nach dem Gesetz über die religiöse Kindererziehung darf ein Kind ab zwölf Jahren nicht gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis erzogen werden, ab vierzehn entscheidet es selbst über sein Bekenntnis. Die Kirche, die das Neugeborene per Taufe mit einem „unauslöschlichen Siegel“ bezeichnet, wartet so lange nicht.

Fazit

Buß’ Weltkindertag-Impuls sagt viel Richtiges, und praktisch alles Richtige daran ist säkular. Ausgerechnet da, wo er religiös wird, wird er notgedrungen ungenau und heuchlerisch: Das Kind in der Mitte ist bei Markus ein Demutssymbol für Erwachsene, eingebettet in eine Rede, die mit Mühlstein und nie erlöschendem Feuer droht. Das geliebte, voraussetzungslos wertvolle Kind ist nach Lehre der Kirche ein erbsündenbeflecktes, das der Taufe bedarf und ohne sie auf bloße Hoffnung angewiesen ist. Das ist Teil der offiziellen katholischen Lehre, und falls dieser Teil heute aus naheliegenden Gründen nicht mehr gelten soll, steht mit der selben Argumentation sofort die komplette Lehre nicht auf dem Mühl-, sondern auf dem Prüfstein. Das kommt davon, wenn man seine Weltanschauung auf einer Ideologie aufbaut, die dogmatisch gegen moralischen oder sonstigen Fortschritt immunisiert wurde.

Die Behauptung, am Umgang mit Kindern zeige sich, wie ernst man das Evangelium nehme, fällt auf die eigene Institution zurück: Deren Fuldaer Bilanz liegt seit Juni 2025 schwarz auf weiß vor – und sie belegt nicht, dass man das Evangelium zu wenig ernst genommen hätte, sondern dass es Kinder nicht schützt.

„Stellen wir die Kinder in die Mitte“, schließt der Impuls. Wie unvorstellbar zynisch diese, grundsätzlich natürlich begrüßenswerte Forderung aus dem Mund eines katholischen Priesters auf Menschen wirkt, die im Kindesalter teilweise über viele Jahre von pädokriminellen Priestern vergewaltigt wurden, systematisch ermöglicht und vertuscht durch die katholische Kirche, kann man nur erahnen.

Kinder in die Mitte stellen – dann aber als Rechtsträger, nicht als Anschauungsmaterial – und mit der Kontrolle, die ihnen die Institution, die ihnen jahrzehntelang Vertrauen abverlangt hat, schuldig geblieben ist.

Gebt eure Kinder nicht den Pfaffen!

Quellen

KI

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1 Kommentar zu „Das Kind in der Mitte – und fünf Verse später der Mühlstein“

  1. Gäbe es die frühkindlich-religiöse Indoktrination nicht, hätte die christliche Religion nur halb soviele Anhänger, und es wären uns viele blutige Ereignisse und sonstige Missetaten erspart geblieben, weil in der Kindheit viele Weichen ins Erwachsenenleben gestellt werden, die nur schwer zu korrigieren sind.
    Herr Buss ist auch so ein Opfer, allerdings in gewisser Weise auch Täter, weil er nun selbst zu den Indoktrinierenden gehört.

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