40 Jahre nach Tschernobyl – Das Wort zum Wort zum Sonntag
Wie das „Wort zum Sonntag“ Tschernobyl in seelsorgliche Beliebigkeit verwandelt – und was eine humanistische Erinnerung leisten würde.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Wie das „Wort zum Sonntag“ Tschernobyl in seelsorgliche Beliebigkeit verwandelt – und was eine humanistische Erinnerung leisten würde.
Benedikt Welter tarnt religiöse Werbung als psychologische Selbsthilfe: Statt wirksamer säkularer Methoden propagiert er Fasten, Beten und göttliche Abhängigkeit – ein Paradebeispiel für die Vereinnahmung menschlicher Probleme zur Vermarktung von Götterglauben.
Buß vereinnahmt eine säkulare Disney-Heldengeschichte für theologische Zwecke, deutet psychologische Mechanismen religiös um, reklamiert universelle Lebensweisheiten als „zutiefst biblisch“ und propagiert dabei ein Menschenbild, das Identität nicht autonom, sondern durch externe göttliche Zusage definiert – eine Vermischung von Kategorien, die sowohl Popkultur als auch Theologie entstellt und menschliche Autonomie zugunsten religiöser Abhängigkeit negiert.
Buß instrumentalisiert Menschen radikal als göttliche Werkzeuge, diffamiert Selbstwert als verwerfliches „Ego“ und negiert menschliche Autonomie zugunsten totaler religiöser Funktionalisierung.
Höner instrumentalisiert eine rationale Entscheidung am Berg als Metapher für religiöse Unterwerfung und propagiert dabei eine autoritäre Selbstverkleinerung, die Beharrlichkeit als Sturheit delegitimiert, Autonomie als Egoismus diffamiert und Demut als Kapitulation vor klaren Positionen verkauft – während er verschweigt, dass Umkehren manchmal lebensgefährlich und das Durchhalten manchmal moralisch geboten ist.
Die Sternsinger-Aktion instrumentalisiert Kinder für religiöse Missionierung, während sie vorgibt, gegen deren Instrumentalisierung zu kämpfen, monopolisiert ein säkulares, humanistisches Anliegen durch theologische Überhöhung und entpuppt sich als zynische Heuchelei einer milliardenreichen Institution, die lieber Kinder betteln schickt, als selbst zu zahlen.
Die Predigt nutzt reale soziale Missstände als emotionales Material für theologische Vertröstung und lenkt durch die Verheißung göttlicher Erneuerung systematisch von konkretem politischem Handeln ab, während sie menschliches Engagement vereinnahmt und strukturelle Ursachen von Leid ausblendet.
Prälat Steinert verpackt säkulare Sozialarbeit und rationale Gesellschaftsanalyse in religiöse Metaphern, ersetzt konkrete politische Handlungsoptionen durch „Gottvertrauen“ und verschleiert damit die eigentliche Verantwortung für den demografischen Wandel, während die Caritas mit Steuergeld finanziert legal diskriminieren darf.
Bischof Gerber aus Fulda instrumentalisiert sein persönliches Leid zur religiösen Missionierung und entwertet dabei sowohl die autonome menschliche Würde als auch die säkulare Solidarität, indem er beide als gottabhängig umdeutet.
Welter instrumentalisiert menschliche Empathie für theologische Zwecke und suggeriert, dass Liebe und Versöhnung einer göttlichen Legitimation bedürfen, obwohl sie natürliche menschliche Fähigkeiten sind, die keiner religiösen Begründung bedürfen.
Die Hilfsbereitschaft, von der Pastor Rommert im Ahrtal erfährt, etikettiert er mit entsprechenden Formulierungen zur Glaubensreklame um.
Stadtpfarrer Buß erinnert die Befreiung der Überlebenden von Auschwitz und nutzt das Leid der Opfer für religiöse Verkündigungszwecke.
Dr. Waap verwendet einen Text von Reinhard Mey zur religiösen Verkündigung. Rosinenpicken ist nicht nur in der Bibel, sondern auch in Liedtexten beliebt.
Genau das ist es, was das Christentum Menschen nur bieten kann: Sie entbindet sie von der Anstrengung, selbst nachdenken zu müssen. Je weniger Gedanken sich die Religionsabhängigen machen, je kritikloser sie die Illusionen und Fiktionen für wahr halten, umso leichter sind sie zu handhaben. Das Geschäft läuft so: Menschen verschaffen der Kirche Geld und Macht, im Gegenzug erhalten sie erfundene Heilsversprechen und die scheinbare Legitimation, nicht selbständig denken und selbstverantwortlich handeln zu müssen. Über allem schwebt zusätzlich noch die ständige Androhung zeitlich unbegrenzter physischer und psyischer Folterqualen für Un- oder Andersgläubige.
Kommentar zu: „Instrumentalisierung von Religion“ Internationaler Weltfriedenstag am heutigen 1. Januar 2016, Original-Artikel veröffentlicht am 1.1.2016 von osthessennews.de, Verfasser nicht genannt [Prälat Dr. Klaus Krämer:] […] „Die eigentliche Ursache für ihre [friedliche religiöse Minderheiten, Anm.d.Red.] Bedrängnis ist die Instrumentalisierung von Religion für politische und ideologische Zwecke.* Die eigentliche Ursache ist eben nicht die Instrumentalisierung von Religion für politische und ideologische …
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Das Thema KI ist viel zu komplex, als dass man es von Leuten zerreden lassen sollte, die an Märchen glauben.