Tragen, ohne zu verstehen: Stefan Buß‘ Esel-Impuls als Lob der Fügsamkeit

Lesezeit: ~ 8 Min.

Darum geht es

Stefan Buß empfiehlt den Esel als Vorbild, weil er trägt, ohne zu verstehen – und liefert damit ein Lob der Fügsamkeit, dessen einzige erlaubte Widerborstigkeit sich nach außen richtet, nie gegen den eigenen Reiter.

Es gibt Texte, die man nicht widerlegen muss, weil sie sich beim Lesen selbst auseinandernehmen. Der jüngste Impuls von Stadtpfarrer Stefan Buß auf Osthessen|News gehört dazu. Er handelt vom Esel, er klingt freundlich, er erscheint harmlos – und er empfiehlt in aller Ruhe zwei Dinge, die einander ausschließen.

Zweite Ausfahrt: derselbe Titel, dasselbe Tier

Zunächst eine Beobachtung, die vor jeder inhaltlichen Prüfung kommt. Der Impuls vom 22. August 2026 trägt den Titel „Mein Lieblingstier – der Esel“. Denselben Titel trug bereits ein Impuls vom 12. April 2025. Auch damals: der Esel als Lieblingstier, die geschenkte Eselstour, das Schimpfwort, das eigentlich ein Ehrenname sei, Sacharja 9,9, der Palmsonntag, der Esel als Bild des Christen, der Christus trägt.

Der Unterschied liegt im Anlass und im Personal. 2025 war Palmsonntag, das Thema hatte einen Grund. 2026 ist ein Samstag im August ohne jeden kirchlichen Bezug. Und während 2025 noch eine konkrete Person schrieb – die Kolleginnen aus der Grundschule in Freigericht Bernbach, der 50. Geburtstag, die Tour durch den Vogelsberg –, bleibt 2026 nur noch „bei einer Eselswanderung vor vielen Jahren“. Das Persönliche ist verschwunden, der Umfang hat sich mehr als verdoppelt. Ein Text mit dem Titel „Mein Lieblingstier“, aus dem das Meine herausgekürzt wurde.

Wer hat das geschrieben?

Diese Frage stellen wir ungern, und wir stellen sie ausdrücklich als Frage. Aber die Fassung von 2026 weist Merkmale auf, die in dieser Häufung auffallen.

Da sind die anaphorischen Kurzsatzketten, die den halben Text tragen: „Er trägt Lasten. Er arbeitet im Verborgenen. Er wird selten bewundert.“ Und später, zum Abschluss: „Er lehrt Demut. Er lehrt Geduld. Er lehrt Dienstbereitschaft.“ Da ist die doppelte Vielleicht-Konstruktion, mit der eine Behauptung eingeführt wird, ohne behauptet zu werden: „Vielleicht ist das kein Zufall. Vielleicht möchte Gott gerade durch den Esel etwas über sich selbst […] offenbaren.“

Da ist der enzyklopädische Einschub gleich im Vorspann, der stilistisch aus einem anderen Text zu stammen scheint: Esel reagierten in als gefährlich eingeschätzten Situationen häufig damit, „stehen zu bleiben und die Lage zu beurteilen, anstatt impulsiv zu fliehen“. Das ist Lexikonprosa, kein Kanzelton. Und da ist die kulturhistorische Einordnung im Präteritum – der Esel im Alten Orient, das Pferd als Kriegstier, die Patriarchen, die Richter –, die nichts enthält, was nicht in jedem Übersichtsartikel steht.

Nichts davon ist ein Beweis. Menschen schreiben so, gerade unter Zeitdruck und mit Routine. Ein Detail spricht sogar dagegen: Der Satz „Doch wie der Esel dürfen Christus tragen“ hat kein Subjekt. Solche Fehler produzieren Sprachmodelle selten; sie entstehen beim Umbauen, Kürzen, Einfügen von Hand.

Was sich dagegen ohne Verdacht feststellen lässt: Diesen Text hat vor der Veröffentlichung niemand einmal von oben nach unten gelesen. Die Fettungen zerschneiden den Gedankengang mitten im Satzbau. Der Hervorhebungsblock „Nicht durch Stärke. Sondern durch Liebe.“ setzt eine Aufzählung fort, die im Absatz davor begonnen hat und dort mit „Nicht durch Zwang. Nicht durch Einschüchterung.“ endet. Noch deutlicher der zweite: Der Block endet mit „Sorgen. Krankheit.“, und der nächste Absatz beginnt mit „Verantwortung. Trauer. Schuld.“ Eine Aufzählung von fünf Elementen, mitten hindurch getrennt, weil an dieser Stelle das Layout eine Hervorhebung wollte.

Wir halten uns hier an den eigenen Maßstab: AWQ kennzeichnet KI-Unterstützung bei jedem Beitrag. Für Verkündigungstexte, die als persönliches Zeugnis eines namentlich genannten Seelsorgers erscheinen, wäre eine solche Angabe mindestens ebenso angebracht. Wer „mein Lieblingstier“ schreibt, behauptet Authentizität. Dann darf man fragen, wer geschrieben hat.

„Er versteht den Heilsplan Gottes nicht“

Nun zur Sache, und die ist bemerkenswert. Buß nennt es „das schönste Bild“: „Der Esel trägt Jesus. Er kennt die Bedeutung seines Reiters nicht. Er versteht den Heilsplan Gottes nicht. Und doch erfüllt er seine Aufgabe vollkommen.“ Und dann die Übertragung: Auch Menschen verstünden Gottes Wege oft nicht, sähen nur den nächsten Schritt – und dürften trotzdem tragen.

Das ist kein Nebensatz, das ist die Botschaft. Zum Vorbild erklärt wird ein Wesen, dessen Vorzug ausdrücklich darin besteht, nicht zu wissen, was es tut. Nichtverstehen wird nicht als bedauerliche Grenze beschrieben, sondern als Qualifikation. Die Aufgabe wird gerade deshalb „vollkommen“ erfüllt, weil keine Prüfung stattfindet.

Man kann den Gegensatz kaum schärfer formulieren, als Kant es 1784 getan hat: Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, und ihr Wahlspruch lautet, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Buß‘ Wahlspruch lautet umgekehrt: Trag, auch wenn du nicht weißt, wohin.

Zwischen beidem gibt es keinen Kompromiss, und es ist nicht folgenlos, welches man wählt. Eine Institution, deren Umgang mit Missbrauch jahrzehntelang funktionierte, weil unten nicht gefragt und oben nicht geantwortet wurde, empfiehlt hier ein Tier, das trägt, ohne zu fragen.

Dazu passt die Definition, die der Text von Demut gibt: „Demut bedeutet, den eigenen Platz vor Gott anzunehmen.“ In einer Organisation, in der die Plätze fest verteilt sind – nach can. 1024 CIC empfängt die heilige Weihe gültig nur ein getaufter Mann –, ist „seinen Platz annehmen“ keine spirituelle, sondern eine strukturelle Anweisung. Sie richtet sich immer nach unten.

Bocken ist erlaubt – nur nicht gegenüber dem Reiter

Der Text lobt aber noch etwas anderes, und hier wird es interessant. Wenige Absätze später heißt es, die vermeintliche Sturheit des Esels sei „häufig Klugheit“, und daraus folge eine geistliche Lehre: „Nicht jeder Weg, den die Welt fordert, ist der richtige. […] Nicht jeder Trend muss mitgemacht werden. Nicht jede Mehrheit hat recht.“

Man halte beides nebeneinander. Der Esel ist vorbildlich, weil er trägt, ohne zu verstehen – und er ist vorbildlich, weil er stehen bleibt und den Weg verweigert. Gehorsam und Widerstand, beides als Tugend, im selben Text, ohne dass der Widerspruch bemerkt würde.

Aufgelöst wird er durch die Adressierung. Die Verweigerung ist ausschließlich nach außen gerichtet: gegen die Welt, gegen Trends, gegen Mehrheiten. Die geprüfte Frage, die der Christ stellen darf, lautet: „Führt dieser Weg wirklich zu Gott?“ – die Zielrichtung steht also schon fest, bevor geprüft wird. Nach innen bleibt es beim Lastentier. Kein Satz legt nahe, dass man auch gegenüber der eigenen Lehre, dem eigenen Bischof oder dem eigenen Katechismus einmal die Hufe in den Boden stemmen dürfte. Der Esel darf bocken, aber nicht gegen den Reiter.

Das ist keine Nachlässigkeit, das ist die Funktion. Eine Institution mit sinkender Zustimmung braucht Mitglieder, die gegenüber der Außenwelt widerständig und im Inneren fügsam sind. Genau dieses Doppelprofil beschreibt der Impuls – und nennt es Demut.

Das halbe Jesus-Zitat

Zum Thema Lasten zitiert Buß: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Dazu die Deutung: Der Glaube sage nicht, dass Lasten verschwinden, sondern dass Christus mitträgt.

Das Zitat ist Matthäus 11,28. Der nächste Vers, den der Impuls nicht bringt, lautet: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir.“ Und Vers 30: „Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Die Einladung endet also nicht bei der Erquickung, sondern beim Joch – ausgerechnet bei jenem Gerät, mit dem man Lasttiere anspannt. Die Last wird nicht abgenommen; es wird der Halter gewechselt.

Beim Eselbild ist das besonders auffällig, weil es das Bild vollständig einlöst. Und es ist ein Verfahren, das wir bei diesem Autor regelmäßig antreffen: Im Antonius-Impuls hieß es „Niemand ist endgültig verloren“, während der eigene Katechismus in Nr. 1035 die ewige Trennung von Gott festhält. Zitiert wird die tröstliche Hälfte, die verbindliche bleibt in der Lehre.

Palmsonntag: erfüllte Prophezeiung oder inszenierte Szene?

Der Kern der biblischen Begründung ist Sacharja 9,9 und dessen Erfüllung am Palmsonntag. Buß schreibt: „Am Palmsonntag erfüllt Jesus bewusst diese Prophezeiung.“

Das Wort „bewusst“ ruiniert das Argument. Eine Vorhersage, die der Vorhergesagte kennt und absichtlich nachstellt, belegt keine göttliche Vorsehung, sondern Regie. Wenn ich vorher lese, dass der König auf einem Esel kommt, und mir dann einen Esel besorgen lasse, ist die Übereinstimmung kein Wunder, sondern Requisite.

Noch aufschlussreicher ist, was der Evangelist mit dem Vers macht. Sacharja 9,9 formuliert im hebräischen Parallelismus: auf einem Esel, ja auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin – zweimal dasselbe Tier, poetisch verdoppelt. Markus, Lukas und Johannes verstehen das und lassen ein Tier holen. Matthäus nicht: Bei ihm sollen die Jünger „eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr“ (Mt 21,2), sie bringen beide, legen die Kleider „auf sie“, und Jesus setzt sich „darauf“ (Mt 21,7 EU).

Der Einzug wird zum akrobatischen Kunststück auf zwei Tieren – weil ein Autor die Poesie für ein Protokoll gehalten hat. Die Szene ist aus dem Text konstruiert, nicht der Text aus der Szene. Wer den Palmsonntag als Beleg für die Erfüllung von Prophetie anführt, führt in Wahrheit ein Musterbeispiel für ihre nachträgliche Herstellung an.

Der eine Esel, der im Impuls fehlt

Wenn der Esel „an entscheidenden Wendepunkten der Heilsgeschichte“ begegnet, dann fällt eine Auslassung auf. Der bekannteste Esel der Bibel steht in Numeri 22: Bileams Eselin sieht den Engel, der ihrem Reiter verborgen bleibt, weicht dreimal aus und wird dafür dreimal geschlagen. Erst dann öffnen sich Bileam die Augen, und er muss einräumen, dass das Tier recht hatte.

Das ist ein Esel, der nicht trägt, ohne zu verstehen, sondern der versteht und deshalb nicht weitergeht. Er wird verprügelt, weil er klüger ist als der Mann auf seinem Rücken. Diese Geschichte kennt Buß – in seinem Impuls „Hat Gott Humor?“ hat er sie seinerzeit als Beleg für göttlichen Witz herangezogen. In einen Text über den Esel als Vorbild passt sie nur nicht. Sie erzählt nämlich die Gegenmoral: Verweigerung kann Einsicht sein, und wer sie bestraft, liegt falsch.

Was Buß über Esel richtig sagt – und warum das gegen seinen Text spricht

Ein Lob: Der zoologische Teil stimmt. Esel sind nicht störrisch. Als ursprünglich in felsigen Trockengebieten lebende Tiere flüchten sie bei Gefahr nicht kopflos wie Pferde, sondern erstarren und prüfen die Lage. Das ist eine Anpassung an unwegsames Gelände, in dem panische Flucht tödlicher wäre als Stillstand.

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Nun der entscheidende Punkt: Woher wissen wir das? Nicht aus einer geistlichen Lehre, sondern aus Verhaltensbiologie – aus Beobachtung, Vergleich und Prüfung. Genau in dem Absatz, in dem der Impuls tatsächlich etwas erklärt, tut er es säkular. Alles, was er anschließend an „geistlicher Lehre“ daraus zieht, ist nicht Erkenntnis, sondern Zuschreibung.

Damit ist der Substituierbarkeitstest schon halb gemacht. Man streiche aus dem Impuls jeden Gottesbezug: Übrig bleiben die Empfehlungen, bescheiden zu sein, Verantwortung zu übernehmen, andere zu unterstützen, Lasten nicht allein zu tragen und nicht jeden Trend mitzumachen. Alles davon ist richtig, nichts davon braucht ein Dogma. Der theologische Überbau leistet exakt eine Sache: Er verwandelt „hilf deinem Nächsten“ in „trage Christus zu den Menschen“. Aus dem Mitmenschen wird die Zielgruppe.

Ein Lieblingstier, das im Text nicht vorkommt

Der Text heißt „Mein Lieblingstier“. Über Esel als Lebewesen erfährt man darin: dass sie Lasten tragen, genügsam sind, zuverlässig, dienstbar, und dass sie vorsichtig stehen bleiben. Das ist eine Aufzählung von Nutzeigenschaften. Der Esel ist in diesem Text kein Tier, sondern eine Metapher mit vier Beinen.

Über reale Esel wäre einiges zu sagen. Sie arbeiten nicht aus Treue, sondern weil sie angebunden sind – ein Detail, das der Impuls von 2025 sogar zugab, wenn auch als Heilsbild: „Der Esel wird losgebunden, um eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.“ Losgebunden wird man nicht in die Freiheit, sondern zum Tragen.

Vor allem aber: Nach Erhebungen von The Donkey Sanctuary werden weltweit mindestens 5,9 Millionen Esel jährlich geschlachtet, um aus ihrer Haut Ejiao herzustellen, ein Gelatineprodukt der traditionellen chinesischen Medizin. Weil Chinas eigener Bestand zusammengebrochen ist, trifft es vor allem Afrika, wo rund 33 Millionen Esel die Existenzgrundlage armer Haushalte sichern. Am 18. Februar 2024 beschloss die Versammlung der Afrikanischen Union in Addis Abeba ein kontinentweites Moratorium für die Schlachtung von Eseln zur Hautgewinnung. 2025 bekräftigte die Abidjan-Erklärung diesen Kurs.

Kein Wort davon im Impuls, und das ist keine Kleinlichkeit: Es ist das eigentliche Thema, das der Titel verspricht. Dass es fehlt, hat auch eine lehramtliche Grundlage. Der Katechismus stellt in Nr. 2417 fest, Gott habe die Tiere „unter die Herrschaft des Menschen gestellt“, man dürfe sie zähmen, „um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen“. Und Nr. 2418 setzt eine Obergrenze für Zuwendung: „Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.“ Ein Lieblingstier ist in diesem Rahmen zulässig – als Sinnbild. Als Wesen mit eigenem Interesse, dem etwas geschuldet wird, kommt es nicht vor.

Der säkulare Gegenentwurf

Zum Nichtverstehen: Mündigkeit ist keine Kränkung, sondern eine Errungenschaft. Wer den Weg kennt, den er geht, kann Verantwortung dafür übernehmen; wer ihn nicht kennt, kann nur gehorchen. Eine Ethik, die vom Verstehen ausgeht, ist überprüfbar, korrigierbar und begründungspflichtig – drei Eigenschaften, die eine Ethik des Tragens nicht hat.

Zu den Lasten: Sorgen, Krankheit, Verantwortung, Trauer und Schuld sind real, und niemand trägt sie gern allein. Nur wird davon nichts leichter, wenn ein unsichtbarer Mitträger behauptet wird. Leichter wird es durch Menschen, die anrufen, durch Pflege, Therapie, Erwerbsminderungsrente, Pflegegeld, Hospizarbeit, Selbsthilfegruppen und ein Sozialrecht, auf das man sich berufen kann. Das ist mühsamer als ein Bild und hat den Vorteil, dass man es einklagen kann.

Zur Verweigerung: „Nicht jede Mehrheit hat recht“ ist ein guter Satz, und er wird erst dann etwas wert, wenn er sich auch gegen die eigene Instanz richten darf. Genau das leistet die säkulare Variante: Kritik ohne Ausnahmebereich. Es gibt keinen Reiter, dem gegenüber das Stehenbleiben unzulässig wäre.

Und zum Tier: Ein Esel verdient Schutz nicht, weil er ein Symbol des Friedens ist, sondern weil er Schmerz empfindet, Angst hat und Bindungen eingeht. Dafür braucht es keine Heilsgeschichte, sondern Tierschutzrecht, Handelsverbote und deren Durchsetzung.

Fazit

Der Impuls empfiehlt ein Tier zum Vorbild, das trägt, ohne zu wissen wohin, und lobt im selben Atemzug das Stehenbleiben – solange es sich gegen die Welt und nicht gegen den Reiter richtet. Er zitiert eine Einladung zur Erquickung und lässt das Joch weg. Er führt eine bewusst nachgestellte Prophezeiung als Beweis an. Und er übergeht den einen biblischen Esel, der etwas gesehen und deshalb widersprochen hat.

Bleibt der Titel. „Mein Lieblingstier“ – über ein Tier, von dem der Text nichts wissen will außer dem, was es trägt. Wer Esel wirklich mag, muss ihnen keine Demut beibringen. Er muss dafür sorgen, dass ihnen niemand die Haut abzieht.

Quellen und Belege

  • Stefan Buß: „Mein Lieblingstier – der Esel“, Osthessen|News, 22.08.2026; sowie gleichnamiger Impuls vom 12.04.2025.
  • Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2415–2418 (Achtung der Unversehrtheit der Schöpfung), vatican.va.
  • Codex Iuris Canonici, can. 1024.
  • Mt 11,28–30; Mt 21,1–7; Mk 11,1–7; Sach 9,9; Num 22,21–33 (Einheitsübersetzung).
  • The Donkey Sanctuary: mindestens 5,9 Mio. jährlich für Ejiao geschlachtete Esel; Beschluss der 37. AU-Versammlung vom 18.02.2024 (Moratorium); Abidjan-Erklärung der Pan-African Donkey Conference 2025.
  • Immanuel Kant: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“, 1784.
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