Luther
„Wer ist Luther?“ So lautet der Refrain eines Musical-Songs, der anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ auf Martin Luther neugierig machen sollte. Genaugenommen ging es dabei allerdings nicht um alle Ansichten und Aussagen des Reformators. Sondern nur um das, was aus heutiger Sicht noch einigermaßen brauchbar, zumindest aber unverfänglich erscheint.
Worum es in dieser Serie geht
Diese kleine Serie ergänzt die Antwort auf die Frage „Wer ist Luther?“ um einige der überlieferten Aussagen Luthers, die Protestanten heute gerne verschweigen. Jeder Beitrag nimmt sich ein Zitat vor, ordnet es in seinen historischen Zusammenhang ein und fragt, was davon für das heutige Lutherbild übrig bleibt.
Welche Themen vorkommen
Behandelt werden unter anderem Luthers Schriften gegen die Juden, sein Aufruf gegen die aufständischen Bauern von 1525, seine Äußerungen über Türken, über Frauen, über Hexen und über Menschen mit Behinderung sowie sein Verhältnis zu weltlicher Obrigkeit und Gewalt.
Warum das wichtig bleibt
Zum Reformationsjubiläum 2017 wurde Luther weithin als Wegbereiter von Freiheit, Bildung und Gewissensentscheidung gefeiert. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Wer den Reformator ernst nimmt, muss auch die Sätze lesen, die sich schlecht auf Plakate drucken lassen – nicht, um ihn nachträglich zu verurteilen, sondern um das Bild vollständig zu machen.
Quellen und Hinweise
Alle als Zitat gekennzeichneten Abschnitte stammen aus den jeweils genannten und verlinkten Quellen. Kommentare, Nachfragen, Ergänzungen und Korrekturen sind ausdrücklich willkommen.
Wer ist Luther? (2) – Das muss reichen!
4. Mai 2020
„Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.“ - Martin Luther, Reformator und Frauenhasser
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Wer ist Luther? (1) – Frauen sollen stille sitzen
3. Mai 2020
"Frauen haben nämlich einen breiten Podex und weite Hüften, daß sie sollen stille sitzen." - Dr. Martin Luther, Reformator und Frauenhasser
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Neue Serie: Wer ist Luther?
3. Mai 2020
Das Reformationsjubiläum hatte die evangelische Kirche genutzt, um ein sehr einseitig-positives Bild ihres Helden Martin Luther zu promoten.
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Zum Lutherjahr
27. April 2016
Nächstes Jahr feiert ein Teil der christlichen Herde den Menschen, der vor 500 Jahren durch die Abspaltung einer Teilherde für einen weiteren religiösen Graben zwischen Menschen sorgte. Einen Graben, der bis heute nicht wieder überwunden werden konnte. Allein schon nur die Existenz der evangelischen Version des christlichen Holzweges hat vielen Menschen völlig sinnloserweise das Leben gekostet. Außerdem werden – wen
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