Kardinal Woelki: „Ich bete für Sie“ – Bonifatius im Jahr 2017
Herr Woelki stellt die gewaltsame Zerstörung eines heidnischen Heiligtums durch Bonifatius als glaubhaftes Zeugnis für die Überlegenheit seines Gottes dar.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Herr Woelki stellt die gewaltsame Zerstörung eines heidnischen Heiligtums durch Bonifatius als glaubhaftes Zeugnis für die Überlegenheit seines Gottes dar.
Könnte öffentliches Beten „irgendwie blöd“ oder „peinlich“ wirken? Und wie unterscheidet sich instrumentalisiertes, öffentliches von „echtem“ Beten?
So funktioniert Indoktrination: katholisch.de empfiehlt Kindergebete, in denen Kindern die religiöse Scheinwirklichkeit als real vorgegaukelt wird.
Realitätsverweigerung: Dass es widersinnig ist, ein allmächtiges, allgütiges Wesen zu bitten oder ihm zu danken, scheint Erzbischof Woelki nicht zu stören.
Humor ist sicher eine Möglichkeit, auch Bedrohliches wie Angst und Terror leichter zu ertragen. Aber können Gebete mehr als diesen Placeboeffekt bewirken?
Diesen Gott, der trotz seiner angeblichen Allmacht und Allgüte nichts gegen den Unfall in Arnstein unternommen hatte, als „barmherzig“ zu bezeichnen, das müsste eigentlich aber schon den Einen oder Anderen wenigstens zum Nachdenken bringen.
Obwohl Rebecca Schneebeli großen Bammel hatte, wurde ihr Gebet erhört. Wenn das mal kein Beweis für die Wirksamkeit von Gebeten ist!
In seiner aktuellen Verkündigung spricht Herr Kardinal Woelki an alle Beter seinen Dank aus. Ob er wohl selber glaubt, was er da behauptet?
Im Wort zum Sonntag bringt Bischof Marx Trauer und auch die Vorstellung zum Ausdruck, der Allmächtige würde Gebete erhören und seine Pläne ändern.
Tödliche Schüsse in München: Das Bistum Trier postet auf Facebook eine Kerze und gibt bekannt, dass man für die Opfer betet und in Osnabrück beauftragt man eine „Heilige Gottesmutter“, für die Opfer zu „bitten.“ Gott ists egal – und das ist den Betenden egal.
Das Wort zum Wort zum Sonntag (öffnet in neuem Tab): Eine Welt am Brodeln, verkündigt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Lissy Eichert (kath.), veröffentlicht am 16.7.16 von ARD/daserste.de Hört das denn nie auf?! Brutale Gewalt, Terrorgefahr, weltweit Menschen auf der Flucht.* Fragen Sie sich doch mal ganz ehrlich, welche Rolle Religionen im Zusammenhang mit den von Ihnen beklagten Missständen in der …
Wenn sich zwei Theologen über die Frage, ob Gott hilft, wenn wir beten, unterhalten, ist kaum zu erwarten, dass dabei sinnvolle Erkenntnisse herauskommen. So auch in diesem Beitrag aus der ZEIT über Gebete und ihre Wirksamkeit.
Was haben die privaten Belohnungs- und Bestrafungsphantasien einer offenbar willenlosen Frau mit Spaß an Unterwerfung, nicht ganz alltäglicher Persönlichkeit und schwach ausgeprägtem Sinn für die Realität in der Öffentlichkeit zu suchen haben, in einer Öffentlichkeit, in der sich auch Kinder aufhalten müssen?
Gastautorin Sybille beleuchtet die Gründe, aus denen Menschen beten und stellt Möglichkeiten vor, was man stattdessen noch so machen könnte.
Der „Trick“ besteht darin, einfach sowohl angeblich „erhörte“, als auch nicht „erhörte“ Gebete als einen „Beweis“ für Gott zu deuten. Eine solche „Logik“ kann man mitunter bei Kindern in einem bestimmten Alter beobachten, die dann zum Beispiel eine aufgestellte Behauptung mit „…weil halt!!!“ begründen, wenn sie sonst keine Argumente haben.
Kommentar zu: Wallfahrt am Pest- und Hageltag – Pfarrer RAUCH: „Gott kann Krankheiten und Katastrophen nicht verhindern“ (öffnet in neuem Tab), verfasst von Toni Spangenberg, veröffentlicht am 06.05.16 von Osthessennews […] 1635 grassierten Krankheit und Unwetter. Das führte zu einer großen Angst und Verzweiflung unter den Menschen in der Rhön“, erklärte Rauch den Hintergrund des nunmehr 369. Pest- und Hageltags. …
Inneres Beten, also “Beten ohne Unterlass” ermöglicht, auf Selberdenken zu verzichten – und wird genausowenig erhört wie alle anderen Gebete auch.
Warum Menschen ihr Mitgefühl ausgerechnet mit #prayforbrussels oder #prayforpeace zum Ausdruck bringen, ist mir unverständlich. Ausgerechnet ein Gebet ist meiner Meinung nach die wohl unpassendste Möglichkeit, auf ein solch verabscheuungswürdiges Verbrechen zu reagieren.
Gedanken zu: Darf man sein Gebet an einen Erzengel richten? (öffnet in neuem Tab), ursprüngliche Antwort verfasst von Frank Muchlinksy, veröffentlicht auf fragen.evangelisch.de* In dieser Anfrage wollte ein Fragesteller wissen, ob man Erzengeln ein Gebet zukommen lassen dürfe. Ein Pfarrer beantwortete diese Frage aus seiner Sicht, was mich zu folgendenen Anmerkungen bewegt hat. Der evangelische Pfarrer erläutert zunächst anhand von …
Kommentar zu „Wir beten für Dich“ Gebetspostkartenaktion: Zur Fastenzeit Barmherzigkeit (öffnet in neuem Tab), veröffentlicht am 01.03.16 von Osthessennews, Verfasser des Originalartikels nicht genannt [Mitorganisator Marius Hübner:] „[…] Ich durfte selbst die Erfahrung machen, dass Gott uns nicht alleine lässt, sondern auf unser Beten hört. […]“* Sehr geehrter Herr Hübner, wie genau stellen Sie sich das konkret vor, dass „Gott …
Kommentar zu Wort des Bischofs Gott täglich Danke sagen? (öffnet in neuem Tab), Originalartikel verfasst von Rainer Woelki – Erzbischof von Köln, veröffentlicht am 24.01.2016 von domradio.de Film zum Originalartikel:* […] Bauen Sie in ihren täglichen Lebenslauf an irgendeiner Stelle einfach mal ein kleines Dankgebet ein. […] Ein kleines Dankeschön für diesen Tag an unseren Schöpfer.** Wer Menschen ernsthaft dazu …
Im Jahre 2001 feierte der Rhönklub sein 125jähriges Bestehen. Zu Beginn des von der damaligen Rhönklubpräsidentin Regina Rinke herausgegebenen Jubiläumsbuches findet sich ein Gedicht von Josef Kuhn, Burgwallbach. Zu einigen Sätzen daraus hier einige Anmerkungen: Herr, du schufst das Rhöner Land,* Wie wir heute wissen, entstand das Rhöner Land nicht durch das Schaffen eines Herrn, sondern durch ein komplexes, sehr lang …
Kommentar zu: Gottesdienst statt Fällarbeiten (öffnet in neuem Tab), Originalartikel verfasst von Marion Eckert, veröffentlicht am 21.1.2016 auf mainpost.de Der Sebastianstag ist für die Waldarbeiter immer wieder eine Gelegenheit, gute alte Bekannte wieder zusehen, ehemalige Arbeitskollegen und Freunde zu treffen, um ein Pläuschchen zu halten und ein Klosterbier zu trinken, schließlich ist der Sebastianstag der Feiertag der Waldarbeiter.* Bis hierher …
Kommentar zu: Mehr Besucher als bei Christmette: Friedensgottesdienst der Fuldaer Karnevalisten (öffnet in neuem Tab), verfasst von kir, veröffentlicht am 17.1.2016 auf Fuldaerzeitung.de „So viele Menschen kamen nicht einmal zur Christmette“, erklärte Pfarrer Buß. Er wünschte, dass dies nicht nur zur Foaset so wäre: „Leider ist es so, dass die Menschen nur noch dann in die Kirche gehen oder beten, …
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.

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